Eigentlich heisst Pierre nicht Pierre, aber ich nenne ihn jetzt hier so, da ich seinen richtigen Namen nicht preis geben will.
Also Pierre kenne ich seit ich 18 bin. Als wir uns das erste Mal im Kirchenlager trafen, war er als Hauptleiter und ich als Köchin im Lager.
Wir fanden uns gegenseitig auf Anhieb sehr sympatisch, kamen wir doch beide aus der gleichen Gegend und lieben unsere Heimatstadt über alles. Wir redeten sehr viel und verbrachte auch jeden möglichen Moment miteinander. Es war, als würden wir uns schon seit Jahren kennen.
Pierre war in einer Beziehung, deshalb habe ich ihm auch nicht unbedingt zu verstehen gegeben, dass ich an ihm „interessiert“ bin … obwohl – gemerkt hat es jeder, und auch Pierre gab mir unmissverständlich zu verstehen, dass ich ihm gefiel. Da wir aber beide wussten, dass er „nicht frei“ war, beliessen wir unsere Beziehung auf freundschaftlicher Basis.
Als das Lager nach einer Woche vorbei war, kehrte jeder wieder zu sich zurück. Er in die Deutschschweiz, ich in die Romandie (französischer Teil der Schweiz) und wir verloren uns ein wenig aus den Augen.
Fortsetzung folgt…
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