Brief an Pierre …


Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an Dich denke. Und jetzt – ich habe es gestern zufällig im Netz gelesen – arbeitest Du nicht mehr für unsere Kirche.

Es tut mir weh im Herzen, denn ich weiss, wie wichtig Dir diese Arbeit war. Ich weiss auch, dass Du nicht aus freiem Willen gegangen bist. Nein, Du wurdest gegangen… gemobbt haben Dich einige. Als Querschläger wurdest Du hingestellt, dabei wolltest Du doch nur Deine (guten, modernen) Ideen einbringen.

Jetzt weiss ich auch, weshalb du nicht an das alljährliche Treffen gekommen bist. Warum man mir da allerdings nur sagte, dass Du bald in Biel arbeitest, nicht aber erwähnte, dass es nicht mehr in der Kirche ist… habe ich nicht verstanden. Oder wolltest Du vielleicht, dass ich es nicht gleich erfahre um zu verhindern, dass ich an den Abschiedsgottesdienst komme?

Ich werde es wohl nie erfahren, aber ich begreife jetzt  besser, weshalb Du NIE auf meine (wenigen) sms geantwortet hast. Jedenfalls kamen mir gestern Nacht die Tränen, als ich es las. Jetzt wirst Du mir noch mehr fehlen als Du es ohnehin schon tust…

Ich habe Dir eine sms geschickt mit der BITTE, Dich zu melden – nur damit ich weiss, dass es Dir gut geht. Das Telefon nimmst Du ja nicht ab.

Ich warte…

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