Oft bekommt man sie zu spüren,
ohne sich gross zu rühren,
fällt sie plötzlich über einen her
Man wird nicht von ihr gewarnt,
schliesst die Augen – ist umarmt,
doch alles war nur Vorstellungskraft
Man kann nichts gegen sie machen,
sie auch nicht verschachern,
sie kommt und geht unverständlich
Manchmal wünscht man sie sich fort,
weit weg an einen fernen Ort,
doch sie kehrt immer wieder
Man kann sie nicht so recht beschreiben,
und mancher würde dazu neigen,
in die Verbannung sie zu schicken
Doch dies wär’ dann doch wohl zu schade,
denn in gewisser Weise ist es Gottes Gabe,
solche Gefühle zu empfinden
Nein, ich möchte sie nicht missen,
obwohl in gewisser Weise ich möcht’ wissen,
was genau sie ist
Doch anstelle mich zu fragen,
ziehe ich es vor mich zu erlaben,
an jener Sache, nämlich der Sehnsucht