
Das Weihnachtsbäumchen
Heute feiern die Menschen die Heilige Nacht,
Vom Himmel stieg nieder in göttlicher Pracht,
das Christkind, und weitherum auf der Welt
ein Christbaum heute die Stuben erhellt.
Nur draussen umher in Berg und Wald
ist’s einsam und dunkel, verschneit und kalt.
Doch glaubt ihr, das Christkind, so lieb und gut,
weiss nicht, wie Frost und Hunger tut.
In seiner Güte, so uneremessen,
hätt‘ es die armen Tierlein vergessen ? –
Verborgen im Walde, wo niemand es weiss,
da leuchtet es heimlich aus Schnee und aus Eis,
ein winziges Bäumlein im Kerzenschein
für alle die frierenden Waldtierlein.
Darunter hat in der heilgen Nacht
das Christkind auch ihnen was mitgebracht !