Mon amour impossible


Es gibt Menschen, die verschwinden nie ganz.

Sie treten in den Hintergrund, werden leiser – und bleiben doch da.
Irgendwo zwischen Erinnerung und Möglichkeit.

Pierre ist so jemand.

Wenn ich an den Anfang zurückdenke, an dieses erste Knistern, das einfach da war, dann spüre ich es noch immer.

Und gleichzeitig weiss ich : Es gehört nicht mehr in mein Leben.

Wir haben uns nie wirklich verloren.
Aber wir haben uns auch nie wirklich gefunden.

Und lange habe ich geglaubt, dass genau darin die Tragik liegt.

Heute glaube ich, dass genau darin die Wahrheit liegt.

Nicht alles, was sich intensiv anfühlt, ist dazu bestimmt, gelebt zu werden.

Manche Verbindungen sind nicht dafür da, gemeinsame Wege zu gehen. Sondern Spuren zu hinterlassen.

Leise.
Tief.
Und dauerhaft.

Pierre ist keine verpasste Chance.

Er ist ein Teil meiner Geschichte.
Ein Kapitel, das nie ganz zu Ende geschrieben wurde – und genau deshalb immer weiterklingt.

Mein amour impossible.

Und vielleicht ist genau das seine Schönheit.

Weil ich heute nicht mehr warte. Nicht mehr suche.

Sondern weiss:

Manche Menschen bleiben – ohne dass man sie festhalten muss.

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