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19. Dezember – Adventserwartung

Der Angst entronnen im Getöse – das Wort erlauscht und gespürt – im Dunkel das Licht – und nun bereit mit allen Sinnen – zum rechten Empfang dessen, was kommt, dessen, der kommt und an der Tür schöne leise klopft.

Und doch im Blick das Jetzt und Hier – denn nur in ihm gescheiht ADVENT.

Wilma Klevinghaus

18. Dezember – Liebe wagen

Ich habe gelesen von einem, der Liebe wagte. Ich habe gehöRt von einem, der Liebe Hat. Ich habe geträumt von einem, der Leben lehrte.

Und als ich erwachte, da wusste ich, ich bin sein Bild un eris in mir.

So brach ich auf, zu lieben.

Maria Sassin

17. Dezember – Komm, du Licht der Weihnacht

Komm, du Licht der Weihnacht

mach hell unsere Dunkelheiten

zünde an in uns eine neue Hoffnung

auf eine lichtere Zukunft für diese Welt und uns Menschen

Komm, du Licht der Weihnacht

und leuchte heim den Heimatlosen

stärke die Mutlosen und Verzagten

mit deiner Wärme und deiner Kraft

Komm, du Licht der Weihnacht

und sei meines Lebens Licht

segnend, hell und schön

Gerhard Heilmann

16. Dezember – Aufschauen und aufbrechen

Aufschauen in die unendliche Weite und im Dunkel unsere Nacht den Stern entdecken

Achten auf den zarten Glanz, den sein Licht über alles legt : die Würde eines jeden Menschen und die Kostbarkeit der kleinen Anfänge

Miteinander aufbrechen ins Ungewisse der Zukunft, zu abenteurlichen Lebenswegen geborgen im Segen Gottes

Mitgebrachte Gaben wetschätzen, sie teilen, loslassen, weitergeben und so zu reich Beschenkten werden.

Bernhard Kraus

15. Dezember – Wie wär’s ?

Wie wär’s, wenn wir wie Weihnachten im Alltag noch von Frieden singen, die leisen Töne jederzeit durch unsre groben Worte dröngen,

wenn wir nicht alles immer nur so ausnahmslos von uns aus dächten und nach dem Motto „Freu’dich, Welt!“ die Welt noch mehr zum Lachen brächten,

wenn wir beherzt mit wachem Blick und, ohne stets auf uns zu schielen, vorbehaltlos offenherzig alle Menschen wohlgefielen ?

Jörn Heller

12. Dezember – Licht

Das Licht ist da. Du musst ihm nur die Tür weit öffnen, dass es in dich fällt und deinen kleinen Raum erhellt –

Das Licht ist stumm. Doch wird in dir, wenn du nur wegräumst was sich vor dich stellt, erblühen, was sein Strahl durdringt –

Auch wenn dein Mund noch dort und hier das alte Lied der Sehnsucht sing.

Wilma Klevinghaus

11. Dezember – Advent

Und wenn es wahr wäre, dass irgendwann ein wundervolles Licht alle Dunkelheit vertreibt, dass irgendwann alle Schmerzen schwinden, dass irgendwann Trauer zur Freude wird ?

Wenn es wirklich wahr ist und die Verheissungen sich eines Tages erfüllen – dann kann ich heute schon der Dunkelheit, den Schmerzen, der Trauer, zum Trotz die Freude in meinem Herzen entfachen … lichtfunkelnleicht

Anna Tomczyk

10. Dezember – Kerze für Kerze

Die erste Kerze bahnt den Weg aus dem Dunkel

Die zweite macht Mut: Du bist nicht allein

Die dritte weckt Hoffnung: Etwas kommt in Bewegung

Die vierte hilft glauben: Neues wächst heran.

Vier Kerzen, die uns erinnern inmitten aller Ängste, Zweifel und Schatten, das Licht wahrzunehmen, zu feiern, zu teilen.

Katja Süss