
Ich kann nichts mehr sehen ruft das Leid
Ich kann nicht mal mehr weinen schreit das Elend
Ich kann nichts mehr hören fleht die Verzweiflung
Folge dem Stern sagt der Himmel
Ich bin auf dem Weg sagt das Kind
Cornelia Elke Schray

Ich kann nichts mehr sehen ruft das Leid
Ich kann nicht mal mehr weinen schreit das Elend
Ich kann nichts mehr hören fleht die Verzweiflung
Folge dem Stern sagt der Himmel
Ich bin auf dem Weg sagt das Kind
Cornelia Elke Schray

Vielleicht muss man noch weiter gehen, bis alle Lichter verblassen nach und nach und weiter, bis die Nacht das letzte Wort hat, das grosse samtene, das alles andere verschluckt.
Vielleicht mus man noch weiter gehen, damit einem irgendwo dann ein kleines Stücken Weihnachten ins Herz fallen kann.
Isabella Schneider

Wenn das Jahr sich neigt, wenn schweres Grau die Sonne verhüllt und kaltes Weiss die Wiesen und Wege, dann das Licht finden, das in einem Fenster leuchtet, das durch eine offene Tür fällt, das uns in eine glitzernde Strausse baut – durch Kälte und Dunkelheit nach Hause – das Licht, das vom Himmel herabfällt wie ein Stern, um uns zu besuchen, wenn wir es am meisten brauchen
Inge Müller

Nicht schauen auf das, was unmöglich ist, nicht bauen auf andere und warten, sondern aufstehen und losgehen.
Fuss vor Fuss den Weg wagen im Vertrauen auf Ihn.
Claudia Binzberger

Diesen Schritt gehen als sei er es, auf den alles ankommt, als sei er es, der dich schon bringe ans Ziel
Wer weiss schon, ob Sterne verlsslich sind. Und wer könnte sagen, ob die Kräfte reichen ?
Um diesen einen Schritt nur weisst du, dür den der Fluss die Luft schon betreten hat, um gleich den Boden erneut zu berühren.
Tina Willms

Zwischen mir und dem Licht noch so viel Last die Schatten wirft – Freudenfunken verdunkeln.
Ruhig werden – an adventlichen Tagen aufräume das Herz – abwerfen Last und Ballast – frei machen die Seelenaugen für das Flackern der Keren und von ihnen das Leutchen lernen.
Maria Sassin

Den Stern wahrnehmen in mir und ausserhalb – aufbrechen – immer wieder das Vertraute hinter mir lassen.
Einsamkeit und Zweifel aushalten als unumgängliche Begleitung – vetrauensvoll – Schritte tun ins Ungewisse.
Getrieben von der Sehnucht nach Verwandlung der Angst – in Liebe – getragen von der Hoffnung auf Sinn und Erfüllung.
Beate Schlummberger

Weihnachten kann werden. Wenn ich meiner Sehnsucht traue und den Weg einschlage den sie mir weist.
Wenn ich mich nicht abbringen lasse von all den anderen Stimmen die mir etwas versprechen, das nach Erfüllung und Freud aussieht und doch nicht ist.
Beate Schlumberger

Meine Sehnsucht ist der Schlüssel, durch den sich mir Weihnachten erschliesst.
Meine Sehnsucht, die mich suchen lässt und mich vor Selbstgenügsamkeit bewahrt.
Die mich immer wieder aufbrechen lässt und das Ziel nicht aus dem Blick verliert.
Dir mir die Augen öffnet für das, was wirklich leben heisst.
Die das Echte und das Wahre aufspürt und sich nicht mit halben Wahrheiten zurfrieden gibt.
Dir mir den Mut gibt, meinen eigenen Weg zu gehen.
Die beides verbindet.
Die Liebe nach aussen und zu mir selbst, die mich empfäglich macht für die Not der anderen.
Die mich frei macht von Erwartungen und Zwängen.
Die zur Ruhe kommt wenn ich mich dem Kind öffne, das Leben heisst.
Beate Schlumberger
Ich Wünsche Euch allen
FROHE WEIHNACHTEN