Archiv | August 2013

Mozart

Mozart ist – das wissen glaub einige von Euch schon – mein absoluter Favorit was klassische Musik betrifft. Es geht mir einfach unter die Haut. Soeben habe ich die Synphonie n° 25 am laufen :

Als ich in Wien war, besuchten wir das Mozarthaus. Es war ein komisches Gefühl durch das Haus zu gehen und zu wissen, dass vor über 200 Jahren genau in diesem Haus Mozart höchstpersönlich durch die Räume schritt. Es schauderte mich irgendwie bei dem Gedanken, es war, als wär sein Geist anwesend…

Ich hatte solche Gefühle auch schon anderswo. In alten Schlössern oder Burgen. Da spürt man (ich zumindest) dieses Präsenz der ehemaligen Bewohner. In solchen Momenten werde ich ganz kribbelig und würde am liebsten in eine Zeitmaschine hüpfen und zurück in die Vergangenheit reisen.

Eine schöne Zeit…

Der See von AvalachHeute im Auto lief dieses Lied . Es erinnerte mich augenblicklich an M.  und in mir zog sich irgendwie etwas zusammen. Das Gefühl war eigenartig.  Eigenartig, weil ich nicht erwartet hätte, dass es mich so trifft, wenn ich es höre… Ja! Es tat weh!

Wenn ich darüber nachdenke, dass – nachdem er den Schlussstrich gezogen hatte – wirklich eine totale Funkstille herrscht, finde ich dieses Verhalten doch sehr komisch, vorallem aber auch traurig. Ich hätte nicht – niemals – gedacht, dass er so ist. Blokiert auf FB, sein Blog gelöscht… ich frage mich, was wirklich passiert ist…

Ich hoffe, es geht ihm gut – ich bin ihm nicht böse, dass er unsere Beziehung beendet hat. Im Endeffekt war es wohl das Beste. Ich nehme mal an, das M. das hier liest und ich möchte ihm einfach sagen, dass es eine schöne Zeit war und ich ihn nie vergessen werde…

Virus

virusSohnemann kam vor 3 Tagen morgens um 00h30 plötzlich zu mir und klagte über Bauchschmerzen und Übelkeit. Es dauerte auch nicht lange, und er musst zwischen 1h und 4h morgens 3 mal erbrechen… :-O

Nach 3 Stunden Schlaf erwachte ich dann morgens um 7h mit dem selben Gefühl. Mein Gott, war mir schlecht… und auch ich musste mich dann gegen Mittag übergeben und lag den ganzen Tag flach… Am nächsten Morgen war alles vorbei.

Natürlich fragte ich mich, ob wir was schlechte gegessen hatten – aber Töchterchen hatte keines der Symptome und musste auch nicht erbrechen. Wir hatten wohl einen Virus eingefangen…

Na ja, inwzischen geht’s uns wieder gut 😉

Sommerlager

Diese Woche hab ich wieder angefangen zu arbeiten… allerdings nur Teilzeit. Ich gehe den Arbeitsalltag langsam an 😀 … ist nicht gewollt – hat sich so ergeben. Dagegen hab ich natürlich nichts 😉 Aber es ist gut, wenn ich etwas auf andere Gedanken komme…

… denn ich habe erfahren, dass man Pierre anfragen wird, ob er nächstes Jahr im Sommerlager  als Hauptleiter mitkommt (ich wurde angefragt, nächstes Jahr als Köchin mit zu kommen – habe zugesagt, ohne zu wissen, dass Pierre auch angefragt wird. Bin ja gespannt, ob er kommt…).

ZG(Sommerlager 2008 als ich ebenfalls als Köchin dabei war)

Einfach

Es ist einfach, jemanden zu lieben
Es ist einfach, jemanden zu hassen
Es ist einfach, jemandem weh zu tun
Es ist einfach, jemandem zu helfen
Es ist einfach, jemanden zu mögen
Es ist einfach, jemanden zu ignorieren

Doch jemanden vergessen – das ist nicht einfach…

Nothing…

nothing

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende !

Ich für meinen Teil werde jetzt mit den Kids an den See fahren und das Nichtstun geniessen.

Lesen, nicht zu viel studieren, die Aussicht geniessen, mit meiner Family die Schönheit des Augenblicks festhalten und einfach Sein.

Gestern Abend

… war schlimm.

1002270_392384357538089_1568034393_nJa, ich war ziemlich schlecht drauf abends. Ich hatte von vorgestern auf gestern einen Traum von Pierre… Tagsüber ging’s – ich war mit den Kids den ganzen Tag in der Stadt. Doch dann, abends als die Kids im Bett waren, kam alles wieder hoch…

Dabei war der Traum von Pierre nicht mal extrem lang oder spektakulär (obwohl…) :

Ich kam in ein Café das auf 2 Etagen war. Unten waren alles Leute, die ich kannte und die mich aufforderten, in den 1. Stock zu gehen. Ich ging also hoch und da sass Pierre – ganz allein – an einem Tisch. Ich setzte mich zu ihm und er nahm meine Hand, schaute mich an und sagte: meine Frau ist gestorben…

Dann erwachte ich.

Irgendwie war ich etwas verwirrt… was sollte das? Wieso träum ich so einen Schwachsinn? Soll das ein vorhersagender Traum gewesen sein? Oder ein Wunschtraum?

Seit seiner letzten sms habe ich nichts mehr von ihm gehört und ihm auch nicht mehr geschrieben. Ich versuche – einmal mehr – ihn zu verdrängen. Wieso um alles in der Welt träum ich von ihm? Es nervt mich, weil ich – trotz guten Willens – nicht von ihm los komme.

Jemand sagte mir, ich solle ein klärendes Gespräch mit ihm verlangen. Ich soll ihm eine sms schicken und ihm 2 Wochen zeit zum antworten / abmachen geben und ihm schreiben, dass wenn er sich nicht melde, er meine Nummer löschen und mich nicht mehr kontaktieren soll. Ok, das wär eine Lösung, aber: Er hat die Nummer von meiner Mama und von meiner Tochter… ausserdem: das „Risiko“ ihm vielleicht in einem Jahr oder so wieder über den Weg zu laufen (wie an der Synode) ist auch da…

Ich weiss nicht…

 

Dicke Mädchen

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Wer kenn schon
die Not eines überaus dicken Mädchens?

Man sagt:
nun ja – doch sie hatte ein gutes Herz

Stets braucht die Gesellschaft
dicke Mädchen mit guten Herzen
in Heimen, Spitälern, Kantinen
in Fabriken, Geschäften, Büros

Doch manchmal
möchten auch ihre Herzen
verrückt und geliebt
statt immer nur gut sein

Dann träumen sie liebe
in wetterleuchtenden Farben
liebkosen den einsamen Körper
abends im traurigen Bett
mit den fühlsamen Händen
des zärtlich erdachten Freunds

Später verschliessen sie
solche Träume tief in ihre Enttäuschung
und versuchen so tapfer als möglich
gut und gütig zu bleiben
statt böse und bitter zu werden

Doch wer kennt schon
die heimlichen Kämpfe
der überaus dicken Mädchen
die man zur Rolle bestimmt hat
gut und selbstlos zu sein?

Ach wäre ein Gott
ach wäre ein Gott
der Fleisch wird im Fleisch
eines überaus dicken Mädchens

(im www gefunden)

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„In jedem fetten Mensch sitzt ein dünner gefangen,

der mit wilder Zeichensprache darum bittet, herausgelassen zu werden“

(Cyril Connolly)

Religion


Die Frage ist nicht,

was mir die Religion nützt,

sondern was ich durch sie werde.


~ © Ernst R. Hauschka ~

… und es ist auch ganz egal, welche Religion. Ob Christ, Buddhist oder Moslem. Ich bin einfach davon überzeugt, dass Menschen mit einem Glauben – egal in welche Richtung – ausgeglichener sind. Ich rede jetzt nicht von Extremisten, sondern von solchen, die ihren Glauben leben – in einem normalen Rahmen.

Ich bin zwar Christ, aber ich bin sehr oeukumenisch. Eine meiner besten Freundinnen ist Muslima. Wir tauschen uns viel aus, reden über Gott, respektive Allah und die verschiedenen christlichen und muslimischen Traditionen. Ich finde diese Gespräche immer sehr bereichernd. Aber auch im Buddhismus und der Esotherik kann ich viel lernen und für mich heraus nehmen.

Ich glaube auch, dass ich durch meinen Glauben (unter anderem, natürlich nicht nur) auch die nötige Kraft habe, meinen Gefühlszirkus und die täglichen Probleme besser in den Griff zu bekommen…