Schöne Erinnerungen


Erinnerung001Ich habe mir mal überlegt, welches die schönsten Erinnerungen mit meinen Freunden (also männliche) war:

Mit Läggerli war es eindeutig der Spaziergang über die Stadtmauer von St Malo. Er zeigte mir damals den „grossen Wagen“ und wir küssten uns zum 1. Mal

Mit meinem Ex-Mann war der schönste Moment, als wir einmal morgens um 4h von Paris (da wohnten wir damals) spontan nach Ault im Norden von Frankreich fuhren und dann barfuss morgens um 6h den Strand entlang schlenderten. Wir hatten dort sogar eine Wohnung besichtigt – aber schlussendlich sind wir dann doch nicht dorthin gezogen.

Die schönste Erinnerung mit Dudelsack war, als wir uns einmal nach einem Weiterbildungskurs von mir trafen. Ich wartete auf ihn an der Bushaltestelle und er „schlich“ sich von hinten an und umarmte mich. Das war ein sehr schöner Augenblick.

Mit T. war es am tollsten, als wir uns beim durch die Grossstadt spazieren plötzlich die Hand gaben.

Mit M. war der schönste Augenblick als wir uns zum 1. Mal getroffen haben. Die schönste Erinnerung dieses Treffens war der Ausflug auf die Meersburg.

Und zu guter letzte Pierre. Ja, Pierre… der traumhafteste Augenblick war natürlich, als wir uns im Gartenhäuschen näher kamen. Nach 15 Jahren endlich! (Anmerkung: ich habe nichts mehr von ihm gehört und mich auch nicht mehr bei ihm gemeldet…)

Tja, so ist das mit meinen Erinnerungen – alles schöne Momente die ich nie vergessen werde !

3 Kommentare zu “Schöne Erinnerungen

  1. Was mir auffällt: Du hast immer wieder Begegnungen mit Männern, denen Du und die Dir Gefühle entgegenzubringen scheinen. Und plötzlich melden sie sich nicht mehr. Ich glaube, vieles hat auch mit der Bequemlichkeit des Natels zu tun. Früher konnte man nur mit dem Telefon anrufen und zusammen sprechen oder sich Briefe schreiben. Heute eine SMS: Du interessierst mich nicht mehr oder überhaupt nicht mehr reagieren. Oder man kann sagen: Ich habe eine neue Nummer, mein Natel ist kaputt, ich habe es nicht mehr eingeschalten etc. Natel verführt zu Verlogenheit. Schade!

    • Ja, das stimmt schon ein bisschen. Wobei als ich Läggerli kannte, hatten wir noch keine Natels…
      Und mein allererster Freund (da war ich 14), mit dem hatte ich anfangs eine Brieffreundschaft. Jeden 2. Tag hatte ich einen Brief von ihm – und er natürlich auch von mir. Ich habe sie alle noch im Keller in einem Ordner 🙂 . Wir haben heute wieder (danke FaceBook) Kontakt – allerdings nur sporadisch.

      Bequemlichkeit… ja, das ist heute schon so. Alles muss schnell und sofort sein und vorallem so bequem wie möglich.

      Ich sage ja: ich lebe in der falschen Zeit…

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