Heute war in der Schule von Sohnemann Elternabend.
Sohnemann ist in einer Spezialklasse. Da er einige Lernschwierigkeiten hat und auch ein bisschen Legastheniker ist, kam er für die Oberstufe in diese Klasse. Das Schulprogramm ist das gleiche, nur die Lernmethode und der Lernrythmus sind angepasst.
Ich muss sagen, die beiden Lehrerinnen scheinen mir sehr kompetent und ich sehe auch, dass Sohnemann sich wohl fühlt. Er macht seine Hausaufgaben ohne Wenn und Aber, und die ersten Schulnoten waren ausgesprochen gut. Ich bin froh und stolz auf ihn.
Was mich allerdings erstaunt hat (und im Nachhinein etwas wütend): von 21 Schüleren waren grad mal 7 Eltern (alleine oder zu zweit) gekommen. Die anderen hielten es anscheinend nicht für nötig.
Als Sohnemann mir dann erklärte, dass die Eltern von 6 Schülern kein französisch verstehen und – da kein Übersetzer anwesend war – sie deshalb nicht gekommen seien, fand ich das schon ziemlich krass ! Die übrigen, welche mit ihrer Abwesenheit glänzten, hatten schlicht einfach keine Lust zu kommen… Was sind denn das für Eltern? Ich mein, ich hätte den Abend vielleicht auch lieber vor dem TV verbracht, aber es geht doch um’s eigene Kind. Und diejenigen, welche hier wohnen und kein Wort unserer Sprache reden… gut, dass sie das hier machen können…. Ich find’s unglaublich. Wie wär’s mit anpassen?
Na ja, ich werd mich jetzt nicht weiter darüber aufregen, aber ich find’s also schon haarsträubend!
Nun denn, gute Nacht, guten Morgen, schönen Tag – je nach dem halt 😉