Archiv | November 2018
Requiem
Am Sonntag haben wir das Requiem von Mozart nochmal gesungen – wir wurden von einem französischen Dorf nahe der Grenze bei Genf eingeladen. Es war super, das Requiem nochmals zu singen und die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.
Wenn ich könnte, würde ich mir einen Chor suchen, der Tourneen macht – ich finde das so toll.
Das Risiko zu lieben
Wenn du lachst, riskierst du als verrückt zu gelten
Wenn du weinst, riskierst du schwach zu wirken
Wenn du auf jemanden zugehst, riskierst du dich zu binden
Wenn du deine Gefühle zeigst, riskierst du dein tiefstes „ich“ zu zeigen
Wenn du deine Ideen vorstellst, deine Träume erzählst, riskierst du sie zu verlieren
Wenn du liebst, riskierst du nicht zurück geliebt zu werden
Wenn du lebst, riskierst du zu sterben
Wenn du hoffst, riskierst du hoffnungslos zu werden
Wenn du versuchst, riskierst du zu scheitern.
Aber, man muss Risiken eigehen, denn die grösste Gefahr im Leben ist es, nichts zu riskieren.
Jener, der nichts riskiert, tut nichts, hat nichts, ist nichts.
Man kann so Leiden vermeiden, jedoch lernt man nichts und fühlt man nichts, kann sich nicht ändern oder weiter entwickeln, kann weder lieben noch leben.
Angekettet an die Sicherheit und Gewissheit, wird man sein eigener Sklave, verrät seine Freiheit.
Nur jene, die das Risiko zu lieben eingehen, sind frei.
Gefunden im Netz und frei vom französisch ins deutsch übersetzt.
Kurz & intensiv
Am letzten Freitag bin ich nach der Arbeit nach Reinfelden gefahren. Ich hatte mit Otto abgemacht… 🙂
Wir trafen gleichzeitig am vereinbarten Ort ein und checkten im Hotel ein. Es handelt sich dabei um ein Hotel, in welchem sowohl er wie auch ich schon übernachtet haben – allerdings nicht gemeinsam und auch nicht zur gleichen Zeit… Er hat es gebucht (und dann auch bezahlt) und wir haben es uns gleich im Zimmer gemütlich gemacht.
Morgens schickte er mir eine Nachricht, ob wir es um eine Woche verschieben könnten. Ich war etwas überrascht und erklärte, dass mich das überhaupt nicht arrangiert, denn am nächsten Samstag habe ich einen Termin um 10h in Genf. Schlussendlich meinte er : „also gut, ziehen wir es durch“. Ich fragte dann noch, was denn los sei und er meinte nur, er würde es mir abends erklären.
Zurück ins Zimmer : Otto hat Eve-Bier und Chips mitgebracht. Wir haben geredet und sind dann schnell „zur Sache“ gekommen. Da hab ich dann begriffen, weshalb er unser Treffen verschieben wollte : er war am morgen zu einer Untersuchung beim Arzt. Sein bestes Stück hatte ein Pflaster… erst hab ich mich etwas darüber gewundert, aber schlussendlich hat er es dann entfernen können. Er erklärte mir, dass er seit mehreren Tagen eine Irritation habe und der Arzt heute morgen eine mini-Gewebeprobe entnommen habe. Es tue nicht weh, aber sei halt etwas unangenehm. Aber schlussendlich ging alles wunderbar … 😀
Wir waren so auf einander konzentriert, dass wir nicht gesehen haben, wie schnell die Zeit verging. Schlussendlich haben wir nicht mal zu abend gegessen. Die Nacht war kurz aber intensiv… und am morgen stürzten wir uns aufs Frühstücksbuffet.
Da Otto am Mittag mit seinem Vater abgemacht hatte, haben wir uns um 11h voneinander verabschiedet.
Ich habe dann noch meine Freundin kontaktiert. Jene, welche im Juli geheiratet hat (und Otto und ich schlussendlich die Nacht miteinander verbracht hatten). Spontan ging ich dann zum Kaffee vorbei und blieb etwa 2 Stunden dort. Über Otto haben wir nicht geredet. Otto und ich haben vereinbart, dass sie das nicht erfährt…
Samstag abend um ca 18h30 war ich dann wieder zu hause und freute mich, dass ich Sonntag ausschlafen konnte … 🙂

