Die meisten Menschen sind auf der Flucht vor sich selbst


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„Ich muss mal schnell…“, „Kannst du mal schnell…“, „Ich habe keine Zeit“ – wie oft sagen oder denken wir solche Sätze im Alltag? Warum sagen wir nicht gleich: „Ich muss jetzt mal ganz schnell mein Leben hinter mich bringen“? Dann hätten wir’s endlich geschafft, wären am Ziel und müssten nicht mehr wie irre durch’s Leben rasen und hätten endlich unsere Ruhe. Wer den Gedanken glaubt „Ich habe nicht genug Zeit“, der erschafft hierdurch erst das Gefühl scheinbaren Zeitmangels.

Je schneller wir durch unser Leben laufen, desto weniger nehmen wir die Schönheit und Kostbarkeit des Lebens wahr. Je mehr wir uns Ziele setzen und ihnen nachjagen, desto gehetzter wird unser Leben. Denn ist ein Ziel einmal erreicht, wartet schon das nächste auf uns. Nicht die beschleunigte Welt da draußen ist schuld an unserer Hetzerei. Sie ist nur der Spiegel unseres eigenen Bewusstseins, unserer eigenen inneren Rastlosigkeit, Angst, Unzufriedenheit und Leere, vor der wir auf der Flucht sind.

Sei bewusst da in der Zeit und tue die Dinge, die du tust, bewusst und achtsam. Aufwachen, den Tag und dich selbst begrüßen, duschen, anziehen, frühstücken, aufräumen, zur Arbeit fahren usw.. Die vielen Dinge des Tages kannst du entweder ‚schlafend‘/unbewusst und widerwillig oder bewusst/gegenwärtig, dankbar und mit Genuss und Freude tun. Das ist deine Wahl!

gefunden im Netz –> ich denke, dass man gerade jetzt bewusst verstehen kann, was Leben eigentlich bedeutet !
In diesem Sinne, seid Euch bewusst über all das und bleibt gesund ❤

5 Kommentare zu “Die meisten Menschen sind auf der Flucht vor sich selbst

  1. Haben wir sonst die Zeit „achtsam“ zu sein? Es gibt so viel Druck, von außen wie auch von innen … du sollst dieses oder jenes und überhaupt und sowieso. Manchmal wünschte man sich früher vielleicht ins klösterliche oder einsiedlerische Ambiente. Die Frage ist heute eher jene, schaffen die meisten es, mit Ruhe klarzukommen oder verzagen sie daran?

    • Ja, das stimmt – wir sind umgeben von Druck und Erwartungen. Wir sollten eigentlich alle entschleunigen… aber wir Du sagst: kommen wir überhaupt damit zurecht, wenn nicht mehr alles so hektisch ist? Die Jungen vorallem brauchen heute oft viel „Action“ und werden ganz kribbelig, wenn nichts läuft. Man müsste wieder lernen, dass auch das „Nichts-tun“ schön sein kann.

      • Junge sind im Durchschnitt natürlich mehr „Action“ interessiert, das ist klar … und soll ja auch so sein …
        Aber du hast recht, die Jugend früher war doch etwas anders:
        * kein Smartphone
        * keine E-Drinks
        und vieles mehr …

        Aber vielleicht erhalten die Jüngeren damit eine Chance, die wir damals nicht hatten.

      • Ja, Smartphones und vorallem auch die Social Medias…. das hatten wir alles nicht. Wenn ich zurück denke : mein 1. Handy hatte ich mit 22 ! Ich möchte zwar Internet und Handy nicht missen, aber es war ohne diese Dinge viel ruhiger und gelassener…

      • Das stimmt wohl …
        Hoffen wir mal, es bleibt aus der Sache auch was sehr Positives bei uns allen hängen.

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