Unsere kleine Farm


Ich bin heute zufällig auf Sat1GOLD auf „unser kleine Farm“ gestossen. Ich blieb dabei hängen – hatte ich schon lagen nicht mehr gesehen.

Irgendwie denke ich, es wäre schön, so zu leben. Ohne Hektik, ohne Social Media, ohne „no fun – no risk“, ohne unnütze Sachen, ohne ego-Trips, ohne immer den selben Alltag. Das Leben damals war sicher nicht leicht, aber man wusste wenigstens, wozu man morgens aufstand und weshalb man arbeitete !

Ich bin seit dem 17. März im HomeOffice und muss wohl oder übel nächste Woche wieder normal ins Büro. Irgendwie graut mir davon. Es hat mir richtig gut getan, von zu Hause aus zu arbeiten. Mein Arbeit kann auch sehr gut von daheim aus gemacht werden ! Doch leider wird das nicht ewig so weiter gehen.

 

Eigentlich würde ich gerne zu hause sein, wieder mehr gesund kochen (was ich in dieser Zeit oft getan habe), selbst Brot backen, in die Natur gehen (nicht nur am Wochenende), einfach sein. Je längs je mehr wird mir bewusst, wie schlecht ich mich eigentlich in unsere Gesellschaft fühle. Diese Gesellschaft die sichtlich nichts dazu gelernt hat. Es geht immer nur um Profit und Selbstdarstellung. Es ko…. mich so an und doch kann ich irgendwie nichts ändern und ausbrechen. Denn ich brauche ja Geld, um zu überleben. Und um Geld zu haben, muss ich arbeiten. Und mit dem was ich verdiene, komme ich für uns 3 grad mal so recht und schlecht über die Runden. Ich bin ja auch nicht nur für mich alleine verantwortlich – sonst wär ich vielleicht schon längst irgendwo auf eine Alp und würde ein Leben wie Heidi und der Alpöhi führen !

Irgendwie bin gerade sehr traurig und verzweifelt. Weiss auch nicht, wieso gerade jetzt. Fühle mich auch  irgendwie allein.

Na ja, es wird vorbei gehen…

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