Hausmittelchen


Jeder hat irgendwelche Hausmittelchen von Mama oder Grossmamma in petto. Da gibt’s z.B. die Honig-Milch bei Halsschmerzen, die Essig-Socken bei Fieber, die Kamillendämpfe bei verstopfter Nase und – mein absolutes Highlight – das Öllümpchen (Ölwickel) bei Husten (vorallem nachts).

Man nehme eine Bratpfanne und gebe ein beliebiges Pflanzenöl rein (ausser vielleicht Olivenöl. Ich nehme meistens Raps- oder Sonnenblumenöl) und erhitze es.

Wenn das Öl heiss ist, nimmt man ein Baumwollstoff – am besten eine Gazen-Windel – und tränkt sie im heissen Öl. Achtung heiss !

Dann legt man das getränkte Öllümpchen auf ein z.B. Frotté-Tuch (Schutz für Kleidung) und überprüft mit dem Handgelenk, ob die Wärme auf der Haut ertragbar ist. Ein bisschen so, wie wenn man beim Milchfläschchen fürs Baby prüft, dass es nicht zu heiss ist.

Wenn es also ertragbar ist, legt man das getränkte Öllümpchen auf die Brust, zusammen mit dem Frotté-Tuch (oder anderen Stoff) und zieht ein etwas enganliegendes T-Shirt oder ähnliches an. So, dass das ganze einigermassen hält und nicht verrutscht. Man kann natürlich auch einen richtigen Wickel machen – alleine ist das allerdings etwas schwierig.

Und dann legt man sich damit schlafen und der Husten ist bedeutend weniger bis gar nicht da, wenn man schläft – was doch beträchtlich der Erholung dient.

Da ich zur Zeit keine Öllümchen brauche, kann ich leider auch keine selbst gemachten Anleitungsbilder uploaden. Und im Netz finde ich nichts. Aber ich denke (hoffe) es ist verständlich genug.

Und HIER hab ich noch eine Seite gefunden, die interessant diesbezüglich ist. Da wird gegen Husten Lavendelöl verwendet. Muss ich mal ausprobieren – zumal Lavendel einer meiner Lieblingsgerüche ist 🙂

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