Zwei Wochen Ferien – zwei verschiedene Welten


Die vergangenen zwei Wochen Ferien waren abwechslungsreich und intensiv – jede auf ihre ganz eigene Art.

Woche 1 – Abenteuer mit meinem Neffen

In der ersten Woche war mein sechsjähriger Neffe zu Besuch. Gemeinsam haben wir einiges unternommen:

  • den Zen Garten in Aigle bestaunt,
  • BarryLand in Martigny besucht,
  • mit dem kleinen Bähnchen bis zum Musée du Pain et du Blé in Echallens gefahren. Allerdings sind wir nicht ins Museum gegangen und haben nur ein Zvieri dort genossen.
  • und eine fast zweistündige Schifffahrt genossen.

Es war eine wunderschöne, wenn auch recht intensive Woche – mit viel Kinderlachen, kleinen Abenteuern und wertvollen Erinnerungen.

Woche 2 – Frankreich, Familie und Zwetschgen

Am Montagabend kam Claudius zu mir, und am Dienstag machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Frankreich zu meinem Vater. Die Fahrt von rund drei Stunden zog sich etwas, doch wir kamen genau pünktlich zum Mittagessen an. Papa hatte bereits gekocht – wir mussten uns nur noch an den gedeckten Tisch setzen.

Am Nachmittag gingen wir mit meinem Halbbruder, der seit Weihnachten ebenfalls dort lebt, kurz einkaufen. Ich habe mir Baileys gegönnt – die Grundlage für meine geplanten Baileys-Pralinen. Gegen Abend gab es Apéro inmitten von Hasen und Hühnern. Zum Znacht kochte ich Spaghetti Bolognese mit Salat, bevor wir es uns am Kaminfeuer gemütlich machten – draussen regnete es.

Der Mittwoch war das genaue Gegenteil: ein wunderbarer Tag wie aus dem Bilderbuch des été indien. Nach einem späten Frühstück machten wir uns daran, Zwetschgen zu pflücken. Ganze zehn Kilo sind es geworden – mehr als 6,5 Kilo nahm ich mit nach Hause. Daraus entstanden am Wochenende Wähen und Konfitüre. Am Abend sassen wir lange draussen, machten Feuer in der Feuerschale, Claudius bereitete Kartoffelsalat zu, und wir genossen den Spätherbst-Abend unter freiem Himmel bis fast Mitternacht.

Der Donnerstag hingegen war verregnet. Wir sassen am Morgen trotzdem auf der Terrasse, lauschten dem gleichmässigen Trommeln des Regens und machten später erneut Feuer im Kamin. Am frühen Nachmittag traten wir die Rückfahrt an – leider mit Stau, sodass sich die Heimfahrt zog. In Yverdon legten wir noch einen Halt ein: Ich habe mir ein Fahrrad gekauft. Ein gebrauchtes zwar, aber wie neu – und das Beste daran: es ist gelb! 😀
Zu Hause angekommen, wartete schon mein Sohn, und wir assen gemeinsam zu Abend.

Am Freitagmorgen hatte ich Physiotherapie, danach fuhr Claudius wieder nach Hause. Der Samstag war mein üblicher Wäschetag, nachmittags gönnte ich mir Ruhe, und abends schaute ich bei meiner Mutter vorbei – mit 1,5 Kilo Zwetschgen im Gepäck. Der Sonntag verlief ruhig, bevor ich heute wieder in den Arbeitsalltag startete.

Fazit

Zwei Wochen Ferien – zwei Welten: Kindertrubel und Familienzeit, Reisen und Erholung, Sonne und Regen. Ein schöner Mix, der mir in Erinnerung bleiben wird. Nun heisst es wieder arbeiten, bis zu den nächsten Ferien zwischen Weihnachten und Neujahr. Das wird lang …

Ein Kommentar zu “Zwei Wochen Ferien – zwei verschiedene Welten

Hinterlasse einen Kommentar