
Seit März 2024 begleitet mich der Schmerz. Still, beständig, manchmal leise, manchmal fordernd.
Das MRT zeigt eine deutliche Arthrose in der Wirbelsäule. Im unteren Bereich wird dadurch der Ischiasnerv eingeengt. Der Chirurg rät von einer Operation ab, da die Aussicht auf Besserung bei etwa fünfzig zu fünfzig liegt.
Am 22. Dezember steht nun eine Infiltration an. Kein grosser Schritt, eher ein behutsames Angebot an den Körper, etwas Erleichterung zuzulassen.
Der Advent kennt diese Zwischenräume.
Er weiss um das Warten, um das Vertrauen, um das Hoffen ohne Gewissheit.
Ich gehe diesem Termin ohne Angst entgegen.
Mit Hoffnung auf Linderung und mit der stillen Einsicht, dass Fürsorge manchmal darin liegt, den sanfteren Weg zu wählen.
Bon courage! Ich halte die Daumen, dass es Dir hilft.❤️❤️👍🏻
Merci ❤️
Ich wünsche dir, dass es etwas bringt
Danke Dir 🙂
Ich wünsche dir gute Besserung in jedem Fall.
Zu bedenken ist, dass nahezu jeder Körper über 35 irgendwo unter Arthrose leidet, denn der Körper ist für mehr Jahre kaum gebaut. Auch, wenn es du es evt. nicht mehr hören kannst, die tiefe Stützmuskulatur ist entscheidend. Die Infiltration soll dich schmerzarm mobilisieren, du wirst nicht um die Physiotherapie mit kleinen Gewichten und langsamer Ausführung herumkommen. Du musst dich mehr bewegen.
Danke Dir.
Nun, ich mache schon seit über 20 Wochen 1 x wöchentlich Physio… und zu hause… und am meisten Schmerzen hab ich eben beim Gehen.
Aber ich hoffe, dass es mit der Infiltration endlich etwas besser wird – denn diese Dauerschmerzen sind sehr ermüdend…
Ach herrje … dann bist du ja schon sehr gut versorgt und selbst auch aktiv. Was wird infiltriert? Welche Optionen gibt es noch, außer OP, zu der ich dir nicht raten würde. Hast du schon eine zweite Meinung eingeholt?
Ja, es dauert ja schon seit bald 2 Jahren. Und trotz Physio, verschiedenen Medikamenten, MRT, dann andere Übungen und stärkeren Medikamenten hat mein Hausarzt jetzt die (2.) Meinung des Spezialisten verlangt, weil er mit seinem Latein am Ende war…
Der Spezialist selbst ist gegen eine OP, weil es eine 50/50 Chance gibt, es sogar schlimmer sein könnte und er ausserdem etwas entfernen und dann durch Schrauben und was weiss ich noch ersetzen müsste, damit ich überhaupt noch stehen / gehen könnte. Er denkt aber, dass mit einer Infiltration – soviel ich weiss, wird Kortikosteroid (entzündungshemmend) injiziert – eine Besserung eintreten kann/wird, die im besten Fall bis zu einem Jahr anhalten kann.
Darauf hoffe ich jetzt sehr und bin relativ zuversichtlich. Nach der Infiltration sollte man bis zu 48 Stunden „ruhig“ bleiben – habe soeben ein Attest bekommen, damit ich nächste Woche dann nach der Infiltration zu hause bleiben kann.
Gute Besserung und viel Erfolg damit. Alles probieren, aber OP vermeiden.
Danke 🙂
Ja, auf jeden Fall. Ich werde ganz sicher keine OP machen, wenn kaum Chancen bestehen, dass es besser wird.
Na dann viel Glück,
dass es in deinem Sinne funktioniert.
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