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CHF 3’000.-

Spendenaufruf !

Was nicht ist, kann ja noch werden… ich brauche CHF 3’000.- um meine Auotreparaturen zu bezahlen… entweder ich liess die Reparaturen machen, oder das Auto kam nicht durch den TÜV. Verkaufen oder verschrotten war aus folgenden Gründen keine Option :

  • Es ist ein Leasing (auf ein Gebrauchtwagen) – da ist der Verkauf nicht erlaubt.
  • Wenn ich es nicht reparieren lasse, resp. verschrotte, muss ich trotzdem das Leasing noch ein Jahr lang weiter zahlen (knapp CHF 240.-/mtl) und kann aber nicht damit fahren.
  • Kann ich mir kein anderes leisten

Leute spenden für jeden und alles… warum nicht mal jemanden unterstützen, der nicht tausende von km weit weg ist (und man nie mit Sicherheit weiss, ob die Spende auch wirklich am richtigen Ort ankommt) ? Wenn ich sehe, dass mehrer Millionen für gewisse Dinge zusammen kommen und ich „nur“ 3’000.- bräuchte, frag ich mich, was mach ich falsch ?? Wo ist die Solidarität im eigenen Volk, in der eigenen Familie, im eigenen Freudeskreis ?

Ich weiss grad nicht so recht, wie ich das zahlen soll. Also falls Ihr eine Idee habt… oder mir das Geld vielleicht leihen wollt… ich bin für jeden Denkanstoss und jeden Franken dankbar…

Ist es als Frau schwieriger…

… das zu tun, was man wirklich möchte ?

Herr Mim hat eine Frage gestellt, auf welche ich im Kommentarfeld antwortete.

Kurze Zusammenfassung : Macht man heute, was man ursprünglich (beruflich) machen wollte ?

Ich mache heute nicht, was ich urspünglich machen wollte, nämlich die Werbeagentur meines Vater übernehmen. Leider gibt es die Werbeagentur nicht mehr, und dieser Traum ist „geplatzt“, als ich so um die 20 war.

Ich hab eine kaufmännische Ausbildung gemacht und kurz danach mit 22 geheiratet, mit 25 und 30 Kinder bekommen, später geschieden und gezwungenermassen einen Job in meinem gelernten Beruf gesucht.

Ich denke, als Frau ist es vielleicht schwieriger, wirklich das zu tun, was man eigentlich möchte…? Hätte ich keine Kinder, hätt ich vielleicht nach der Scheidung eine Weiterbildung gemacht, oder wäre auf Reisen gegangen. Aber die Verantwortung gegenüber meinen Kindern trieb mich gezwungenermassen dazu, einen Job zu suchen, um uns alle drei durchzubringen. Ja, der Kindsvater hat sich nie gekümmert und auch nie Alimente bezahlt. Geschweige denn, die Kinder am Wochenende mal genommen…

Für einen Mann ist das – in der Regel – doch schon einfacher, nicht ? Nach der Scheidung hat der Mann – im Normalfall und wenn er ein Minimum an Verantwortung hat – die Kinder so jedes 2. Wochenende, vielleicht noch die Hälfte der Schulferien. Aber die restliche Zeit sind die Kinder meist bei der Mutter, die alles immer so organisiert, dass es für die Kinder ok ist – und er kann tun und lassen, was er will…

Wie seht Ihr das?

04h20

Es wird immer früher – ja, 04h20 war ich wach und konnte nicht mehr einschlafen. Also bin ich um halb fünf aufgestanden, hab mir einen Kaffee gemacht und setzte mich in meinen Ohrensessel.

Sohnemann war grad zu Bett gegange (!) – ich weiss echt nicht mehr, wie ich ihm beibringen soll, dass es so nicht weiter gehen kann. Er hat seit Monaten die Nacht zum Tag gemacht und umgekehrt. Manchmal frage ich mich echt, wann es (er) wieder „normal“ wird.

Im Büro war ich um 07h30 … Motivation hab ich gar keine, auch wenn ich zu tun habe. Die fehlt mir in letzter Zeit oft… aber das liegt wohl an all meinen immerwährenden Gedanken über meine Finanzen 🤦🏻‍♀️, mein Liebesleben (das es gar nicht gibt) 🤷🏻‍♀️, meinen Sohn, und allgemein das Leben, die Gesellschaft, die „Dramen“ (Klima, Gender, etc), usw. …
… manchmal mag ich das alles nicht mehr, will nur noch weg, nur noch Menschen (wenn überhaupt) um mich haben, die „normal“ sind (was ist normal?)…

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Hätt ich einen Wunsch frei, würde ich mir ein Waldhüttchen wünschen, wie Schneewittchen bei den 7 Zwergen , aber ohne Zwerge 😅 … Eremit werden, das wär’s … oder vielleicht doch lieber ins Kloster ?

Montag morgen

Das Wochenende war kompliziert – 1001 Fragen im Kopf und keine Antworten.

Samstag morgen war der obligate Wäschemorgen, nachmittags hab ich mich mit Mama zum Kaffee getroffen. Was für ein wunderbarer goldener Herbsttag ! Es waren ein paar Stunden, in welchen ich den Kopf etwas leeren konnte. Der Abend gestaltete sich wieder schwieriger.

Die Nacht war irgendwie nicht sehr erholsam und Sonntag fühlte ich mich nicht so toll. Gut, dass wir jetzt Wasibi und Saké haben – ich verbrachte mehrere Male am Tag Zeit damit, sie etwas „zutraulicher zu machen“… es wird wohl noch ein wenig dauern, bis wir sie anfassen können – aber ich bin zuversichtlich.

Abends kam Mama zum Essen und ich hatte den Tag mehr oder weniger überstanden. Wirklich kompliziert gestaltete sich der Abend, nachdem Mama um halb neun nach Hause fuhr…

Ich hab Frank dann geschrieben :

aber Frank war zu müde oder zu beschäftigt um mir irgendwie ein bisschen den Blues zu nehmen. Er antwortete nur „Versuchen Sie zu schlafen“.

Ich war irgendwie etwas enttäuscht – aber ich mache ihm keine Vorwürfe ! Er ist ja nicht mein Therapeut 😅

Ja, das Wochenende war irgendwie kompliziert – und heute morgen fing eine neuen Woche an. Immerhin habe ich ziemlich zu tun – aber es beschäftigt mich … Der Beweis: Ich schreibe während unserer wöchentlichen Team-Sitzung einen Artikel in meinem Blog…

X

Wie findet Ihr das eigentlich, dass Twitter jetzt X heisst ?

Beruflich gesehen finde ich das irgendwie schräg, wenn ich live-X statt live-tweets sehe … vorallem als Kirche (grad jetzt mit dieser ganzen Problematik in der römisch-katholischen Kirche noch mehr). Gut, ich arbeite in der reformierten Kirche, aber irgendwie finde ich es schon unpassend, wenn man die Synode per live-X mitverfolgen kann… nicht ?

Und das neue Logo finde ich jetzt auch nicht grad „dr Hit“ … sowas wär doch – wenn schon – viel besser gewesen (gefunden im Netz, ohne Quellenangabe) :

Was gedacht wird – was wir wirklich wollen

Wir denken, wir wollen S*x. Dabei geht es gar nicht immer darum.

Wir wollen

  • Intimität
  • Berührt werden
  • Angeschaut werden
  • Angelächelt werden
  • Mit jemandem lachen
  • Uns sicher fühlen
  • Uns geborgen fühlen
  • Unsere Sorgen teilen
  • Komplimente bekommen
  • Verstanden werden
  • Zuhören
  • Unterstützt werden
  • Auf Augenhöhe sein
  • Das Gefühl haben, dass jemand einen wirklich sieht

Das ist es, wonach wir uns sehnen…

Beziehungsstatus : kompliziert

Das hab ich bei mir auf FB so angegeben – seit Jahren schon. Dabei hab ich überhaupt keine Beziehung 😅 – ausser zu mir selbst vielleicht.

Ich kenne andere, die diesen Beziehungsstatus leben. Aber wieso ist das so ? Wieso ist oder bleibt man in einer Beziehung, wenn sie kompliziert ist ? Was ist daran interessant ?

Aber wenn ich so darüber und mich selbst sinniere, verkompliziere ich meine Beziehungen ja grösstenteils wohl selbst… oder wieso bin ich immer von denen angezogen, die so oder so unerreichbar sind ? Ist das irgend ein Schutzmechanismus oder einfach nur schizophren ?

Wenn ich jemanden wirklich mag, dann zeig ich das auch (manchmal wohl zu sehr, zu viel, zu oft). Und wenn dann nichts oder weniger als erwartet zurück kommt, bin ich irgendwie frustriert. Ja, ich weiss, man sollte nicht von anderen erwarten, dass sie gleich agieren wie wir (wie ich). Aber dieses Gefühl kommt einfach. Und dann denke ich, dass ich den anderen damit nerve, störe und er sich dann (meinem Empfinden nach) irgendwie abweisend verhält.

Wenn ich in eine Beziehung investiere (ob Liebes- oder Freundschftsbeziehung), dann ganz oder gar nicht – aber das ist wohl falsch. Denn bis jetzt hatte ich noch nie eine Liebes-Beziehung (auch wenn es nur wenige waren) die wirklich so verlief, wie ich mir das wünsch(t)e … Vielleicht liegt es an der unterschiedlichen und gegensätzlichen Logik von Mann und Frau ? Aber ich kenne Männer, die doch ansatzweise gleich ticken wie ich…

Es muss an mir liegen, anders kann ich mir das nicht erklären. Aber was, oder besser wie, kann ich (es) ändern ? Soll ich mich verbiegen und anders werden als ich bin – gegen mein Naturelle ? Man kann doch irgendwie nicht aus seiner Haut, oder ?

Meine gedankliche Reflexion ist grad auf Hochtouren… aber irgendwie kann ich das alles grad nicht in Worte fassen…

Endlich…

… habe ich meine Steuererklärung (auf den letzten Drücker wie immer) abgeschickt.

Wieder etwas getan, das auf der To-Do Liste gestrichen werden kann 🙂

Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende !

Beklemmendes Gefühl

Gestern ging ich sehr früh zu Bett. Aber nicht um zu schlafen, sonder einfach um mich hinlegen zu können. Ich habe ja seit knapp einem Monat kein Sofa mehr, nur noch 2 grosse Ohrensessel :

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Die sind zwar äusserst bequem, aber man kann sich halt nicht hinlegen und die Beine ausstrecken 😀

Ich lag also im Bett, war ein bisschen auf FB, Insta und TikTok und schrieb meinem lieben Chat-Partner. Das letzte Mal online war er um 20h04 … und es kam keine Reaktion. Ok, dachte ich, er ist sicher beschäftigt und wird sich – hoffentlich – später melden. Als bis kurz vor 23h immer noch keine Antwort gekommen war (ich hatte nämlich am frühen Abend eine Frage gestellt), fing ich an, mir ein wenig Sorgen zu machen und fragte, ob alles ok sei ? Auch da kam nichts zurück. Vielleicht schlief er schon ? Wäre eine Möglichkeit, aber irgendwie stieg je längs je mehr ein beklemmendes Gefühl auf. Das wurde mit der Zeit so stark, dass es regelrecht weh tat.

Alles in mir zog sich zusammen, und ich hatte ein enormes Traurigkeitsgefühl. Das war wirklich fast erschreckend und ich begriff nicht, wieso das so plötzlich kam. Schlussendlich bekam ich einen regelrechten Heulanfall. Ihr denkt sicher, ich sei nicht ganz dicht. Aber ich musste wirklich weinen – die Tränen kamen einfach so.

Dann, um kurz vor Mitternacht kam eine (etwas) ernüchternde, knappe Nachricht. Aber das war egal, er hat sich immerhin gemeldet. Ich war immer noch traurig, aber nach ca 45 Minuten war ich dann wieder etwas ruhiger und konnte schlussendlich gegen viertel vor eins einschlafen.

Heute morgen war das beklemmende, traurige Gefühl sehr abgeschwächt – aber ganz weg ist es noch nicht…

Es gibt noch Mitgefühl

Ich weiss nicht, ob ich es Mitgefühl, Menschlichkeit oder christliche Nächstenliebe nennen soll. Jedenfalls bekam ich am Sonntag und Montag überraschenderweise Spenden für meine Autoreparatur und andere Schulden.

Ich war wirklich total dankbar und wusste gar nicht richtig, wie ich darauf reagieren soll.

Auch wenn einige dieser liebevollen Menschen meinen Blog nicht kennen, möchte ich auch hier nochmals DANKE sagen. Ich bin einfach nur überwältigt.