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Home Office zum 2.

Seit einer Woche sind wir wieder im Home Office – ausser am Montag. Die Direktion hat beschlossen, dass jeder Service 1 Tag im Büro sein soll und unser Service ist am Montag dran. Aber das ist ok so. Ich bin froh, dass wir wieder im Home Office sind. Ich finde es sehr angenehm, so zu arbeiten. Sohnemann hat mir einen 2. Bildschirm und eine (Gamer-)Tastatur ausgeliehen… somit habe ich praktisch die selbe Konfiguration wie im Büro 😀

Wie geht es Euch so ?

Glück im Unglück

Am Samstag war ich mit Töchterchen ein bisschen shoppen. Ich habe ein kleines Täschchen, in welchem einerseits einen Kartenhalter mit meinen 2 Postcheckkarten, andererseits einen Kartenhalter mit meiner ID, Fahrausweis, Visa.

Ich habe also nur den Kartenhalter mit den 2 Postcheckkarten in den Laden mitgenommen – verstaut in meiner Jackentasche.

Wir haben den Rundgang im Laden gemacht und als wir an der Kasse waren und ich zahlen wollte, war mein Kartenhalter nicht mehr da. :-O Schreck lass nach ! Gemeinsam mit Töchterchen haben wir 3 oder 4 Mal den ganzen Laden abgesucht. Mehrere Verkäufer haben uns dabei geholfen – aber es war unaufindbar.

Nun denn, wir liessen die Einkäufe an der Kasse und ich überquerte die Strasse, um bei der Post die beiden Karten sperren zu lassen. Ich erkläre also dem freundlichen Postbeamten, was passiert ist und er veranlasste die Sperrung der Karten. In diesem Moment läutet mein Telefon. Normalerweise nehme ich ja nicht ab, wenn ich die Nummer nicht kenne. Doch durch die Umstände entschied ich mich, abzunehmen.

Guten Tag, hier ist die Post in E. haben Sie ihre Postcheckkarte verloren ? – Ich schaute mich um und sah, dass die Kollegin des Postbeamten, welcher mit mir am Schalter war, mich anrief. Der Herr neben mir am Schalter hatte meinen Kartenhalter gefunden :-D.

Leider muss ich trotzdem pro Karte CHF 20.- bezahlen, da sie 1. gesperrt wurden und ich 2. neue Karten bekomme. Leider konnte der Beamte die Prozedur nicht rückgängig machen. Aber egal – ich war dankbar und freute mich, dass es doch noch ehrliche Menschen gibt !

Ausflug nach Basel

Ich habe diese Woche Ferien. Da die aktuelle Situation ja keine grossen Reisen zulässt, haben wir gestern einen Ausflug in meine Heimatstadt Basel gemacht.

Das Rathaus sowie das Münster haben wir besucht – Fotos habe ich nicht viele gemacht… hatte fast keine Batterie mehr auf meinem Handy 😀

Herbst auf der ganzen Linie

(c) GettyImage

Nun gibt der Herbst dem Wind die Sporen.
Die bunten Laubgardinen wehn.
Die Straßen ähneln Korridoren,
In denen Türen offen stehn.

Das Jahr vergeht in Monatsraten.
Es ist schon wieder fast vorbei.
Und was man tut, sind selten Taten.
Das, was man tut, ist Tuerei.

Es ist, als ob die Sonne scheine,
Sie lässt uns kalt. Sie scheint zum Schein.
Man nimmt den Magen an die Leine.
Er knurrt und will gefüttert sein.

Das Laub verschießt, wird immer gelber,
Nimmt Abschied vom Geäst und sinkt.
Die Erde dreht sich um sich selber.
Man merkt es deutlich, wenn man trinkt.

Wird man denn wirklich nur geboren,
Um, wie die Jahre, zu vergehn?
Die Straßen ähneln Korridoren,
In denen Türen offen stehn.

Die Stunden machen ihre Runde.
Wir folgen ihnen Schritt für Schritt
Und gehen langsam vor die Hunde.
Man führt uns hin! Wir laufen mit.

Man grüßt die Welt mit kalten Mienen.
Das Lächeln ist nicht ernst gemeint.
Es wehen bunte Laubgardinen.
Nun regnet’s gar. Der Himmel weint.

Man ist allein und wird es bleiben.
Ruth ist verreist, und der Verkehr
Beschränkt sich bloß aufs Briefeschreiben.
Die Liebe ist schon lange her!

Das Spiel ist ganz und gar verloren.
Und dennoch wird es weitergehn.
Die Straßen ähneln Korridoren,
In denen Türen offen stehn …

Erich Kästner

Neues Layout

Ich finde das neue Layout von WordPress sehr unangenehm. Ich habe jetzt 5 Minuten gebraucht, um ein Bild in den Artikel einzufügen… finde es nicht sehr intuitiv und möchte eigentlich lieber wieder die alte Version… ob das möglich ist?

Überfordert

Ich fühle mich momentan etwas überfordert.

Töchterchen hat beschlossen, ihre Ausbildung abzubrechen und ein Fernstudium zu beginnen… Grundsätzlich habe ich ja nichts dagegen, aber ich möchte halt, dass sie etwas findet, was ihr wirklich zusagt und sie dann auch zu Ende macht.

Sohnemann… der ist nun seit Ende Juni mit der obligatorischen Schule fertig und macht momentan nichts. Es ist sehr schwierig, ihn zu irgendwas zu bewegen. Er ist in einem Programm, welche jungen Leuten hilft, eine Ausbildung zu finden, doch wir warten immer noch auf den Coach den er zur Unterstützung bekommen soll. Ich habe schon mehrmals angerufen, doch momentan habe ich keine Infos, wie es genau weiter geht. Jetzt hat mein Ex-Mann – auf Eigeninitiative – bei der Berufsberatung angerufen und mir heute Nachmittag mitgeteilt, dass er, Sohnemann und ich nächste Woche dort einen Termin hätten. Also ich finde es ja gut, dass er sich – endlich – mal um etwas bemüht, aber mich vor vollendete Tatsachen zu stellen, finde ich weniger prickelnd. Und natürlich werde ich diejenige sein, die das Sohnemann erzählt – nicht er…

Ich habe als Titel „überfordert“ geschrieben. Das stimmt eigentlich nicht ganz. Ich bin eher übermüdet als überfordert. Ich glaube fest daran, dass meine Kids beide ihren Weg gehen werden, ich habe keine Angst, dass sie nichts tun. Ich unterstütze sie auch so gut ich das kann, doch neben einem 90%-Job und alleinerziehend ist es manchmal schwierig, abends oder am Wochenende dann noch genügen Energie dafür zu haben. Man könnte zwar denken, dass eine fast 20-jährige und ein 15-jähriger nicht mehr wirklich „erzogen“ werden müssen. Aber es ist so : wenn ich ihnen nicht genau sage (oder aufschreibe) was, wer, wann tut, geht gar nichts…

Allein nach Spanien

Sohnemann’s bester Freund lebt seit ca einem halben Jahr in Spanien und hat ihn für die Sommerferien eingeladen. Alles schön und gut, allerdings werde ich erst ganz ruhig sein, wenn er heute abend in Barcelona angekommen und von der Mutter des Kumpels in Empfang genommen wurde.

Sohnemann fliegt allein… die Fluggesellschaft konnte mir keine Begleit-Assistenz garantieren. Ich hoffe, sie lassen mich am Zoll durch, damit ich mit ihm bis zum Gate gehen kann.

Schöne Woche Euch allen !

 

Liebe ist nicht alles

Gestern hatte Mama Geburtstag und ich habe sie zum Essen eingeladen. Töchterchen und Sohnemann waren auch dabei.

Wir hatten sehr gute Gespräche. Töchterchen erzählte unter anderem von gewissen Erkenntnissen, die sie in den letzten Wochen und Monaten in verschiedenen Bereichen gemacht hat. Eben auch, dass Liebe in einer Partnerschaft nicht alles ist. Man kann jemanden lieben, aber es gibt Grenzen. Es war wirklich sehr interessant und wir hatten einen tollen Abend !

Ich habe über das Thema „Liebe ist nicht alles“ noch DAS gefunden. Bin ziemlich damit einverstanden

Aber was ich eigentlich sagen will : Ich bin wahsinnig stolz auf meine Kinder in Bezug auf ihre geistige Entwicklung. Auch Sohnemann hat in den letzte 5-6 Monaten einen enormen Fortschritt gemacht und ist sehr erwachsen geworden. Auch kommen die beiden in letzter Zeit sehr gut miteinander aus – es ist richtig erfrischend, sie so zu sehen 🙂

Migräne

Heute Nacht hatte ich Migräne. Eigentlich hat es schon am Freitag angefangen. Ein ganz leichter Druck oben rechts.

Dann am Samstag hatte ich einen nicht sehr starken aber stetigen Druck, wie ein Haarreif, den ganzen Tag. Als ich abends zu Bett ging und gegen 23h einschlief, war es schon stärker. Doch ich dachte, dass das Schlafen wohltuend sei und es vorbei gehen würde – doch dem war nicht so. Um 3h morgens erwachte ich mit höllischem Kopfweh… am liebsten hätte ich den Kopf gegen eine Wand geschlagen ! Ich nahm ein Medikament, denn jetzt wusste ich, dass es wirklich Migräne ist. Doch die Idee war nicht so prickelnd, denn nur 1/4 Stunde später musste ich mich übergeben. So sehr, dass ich Nasenbluten bekam. Na ja, es war dann ein wenig besser und ich konnte ca 1 Stunde später wieder einschlafen – mit einem kalt-nassen Waschlappen über dem ganzen Kopf.

So schlief-schlummerte ich dann bis fast 11h. Auch dann war es noch nicht ganz weg. Ich hab dann aber etwas gegessen und eine Tablette genommen und gegen 13h war es dann endlich besser.

Ich hasse das – Migräne ist so etwas von ermüdend. Ich bin jetzt noch fix und fertig und irgendwie ist mir auch wieder etwas schecht. Ich hoffe, dass ich diese Nacht besser (und vorallem ohne Kopfschmerzen) schlafen kann…

SBB-Café zum 2.

Nun, die gestrige Zugfahrt war doch länger als gedacht.

Nachdem ich den gestrigen Post online gestellt habe, erfuhren wir kurz darauf, dass wir in Biel aussteigen müssen. Der Zug kann durch die technischen Probleme nicht weiter fahren. Na gut, steigen wir also aus.

Auf dem Bahnsteig 3 hätte der Erstatzzug einfahren sollen – doch dem war nicht so. Nach gefühlten 45 Minuten kamen ein paar SBB-Beamte und erklärten uns, dass der Ersatzzug jetzt doch auf Gleis 4 einfahre. Ok – also Treppe runter und auf der anderen Seite wieder hoch und … warten. Schlussendlich fuhr ein Zug ein, der nach Lausanne fuhr. Ich dacht mir, da der Ersatzzug auf Gleis 4 immer noch nicht da ist, fahr ich halt nach Lausanne und steige dann dort um. Gesagt – getan. Ich stieg also in den Zug nach Lausanne auf Gleis 5 ein. Kaum hatte ich mich gesetzt, fuhr der Ersatztug auf Gleis 4 ein… ich (und nicht nur ich) stieg also wieder aus, um mit dem Direktzug nach Hause zu kommen.

Der Ersatzzug hatte auch einen Restaurant-Wagon. Allerdings war das Restaurant nicht offen. Ich setzte mich aber trotzdem dorthin – ich finde das irgendwie angenehmer. Dann fuhr der Zug 2m und hielt wieder an. 5 Minuten später bewegte er sich nochmals 2m und kam wieder zum Stillstand. Ich fing an auszurechenen, wann ich wohl zu Hause sein werde, wenn das in diesem Tempo weiter geht

Schlussendlich fuhr wir dann richtig los und ich kam um 21h15 (statt wie geplant um 19h17) an. Gut, dass meine Chorprobe annuliert wurde – ich hätte sonst einiges verpasst …