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SBB-Café

Heute war ich geschäftlich in Zürich an einer Sitzung. Ich musste meine Cheffin vertreten da sie kein Deutsch spricht.

Ich mache das gern, es entstehen Bekanntschaften mit anderen Medien-Verantwortlichen der ganzen Schweiz. Ah ja, ich weiss gar nicht, ob ich das schon mal erzählt habe? Ich arbeite in der Medien- und Kommunikationsstelle der kantonalen reformierten Kirche des Kanton Waadt 🙂

Eigentlich bin ich „nur“ die Sekretärin, aber in fact, bin ich eher eine Assistentin als eine Sekretärin. Ich fühle mich immer toll, wenn ich meine Cheffin vertreten kann.

Die Sitzung fing um 13h15 an und ich musste schon um 10h von zu Hause weg, damit ich zur Zeit in Zürich war. Um halb fünf waren wir fertig und ich hätte locker den Zug um 17h03 nehmen können, damit ich zeitig zu Hause bin und um 20h in die Chorprobe kann. Doch 1. kommt es anders und 2. als man denkt… Der Zug hat mehr als 30 Minuten Verspätung gehabt… nun sitze ich im Restaurant des fahrenden Zugs und bin endlich unterwegs (fast eine Stunde später). Eigentlich gehe ich nie ins SBB-Restaurant, denn der Kaffee ist ziemlich teuer. Aber heute dachte ich, genehmige ich mir das. So kann ich auch hier schreiben, habe genug Abstand und kann einen Kaffee aus einer richtigen Tasse trinken 😀

So, jetzt wünsche ich Euch allen einen schönen Abend ! – ich geniesse jetzt meine Kaffee-Zugfahrt mit Verspätung 😀

 

Zahnschmerzen

Seit 2 Tagen habe ich Zahnschmerzen – wie ich das hasse !

Morgen habe ich Termin um 13h – immerhin ist mein Zahnarzt ein Bekannter 🙂

Was mich allerdings fuchst : ich habe letzten Monat die letzte Rate der letzten Zahnarztrechnung bezahlt… und jetzt fängt es wieder an…

 

Unsere kleine Farm

Ich bin heute zufällig auf Sat1GOLD auf „unser kleine Farm“ gestossen. Ich blieb dabei hängen – hatte ich schon lagen nicht mehr gesehen.

Irgendwie denke ich, es wäre schön, so zu leben. Ohne Hektik, ohne Social Media, ohne „no fun – no risk“, ohne unnütze Sachen, ohne ego-Trips, ohne immer den selben Alltag. Das Leben damals war sicher nicht leicht, aber man wusste wenigstens, wozu man morgens aufstand und weshalb man arbeitete !

Ich bin seit dem 17. März im HomeOffice und muss wohl oder übel nächste Woche wieder normal ins Büro. Irgendwie graut mir davon. Es hat mir richtig gut getan, von zu Hause aus zu arbeiten. Mein Arbeit kann auch sehr gut von daheim aus gemacht werden ! Doch leider wird das nicht ewig so weiter gehen.

 

Eigentlich würde ich gerne zu hause sein, wieder mehr gesund kochen (was ich in dieser Zeit oft getan habe), selbst Brot backen, in die Natur gehen (nicht nur am Wochenende), einfach sein. Je längs je mehr wird mir bewusst, wie schlecht ich mich eigentlich in unsere Gesellschaft fühle. Diese Gesellschaft die sichtlich nichts dazu gelernt hat. Es geht immer nur um Profit und Selbstdarstellung. Es ko…. mich so an und doch kann ich irgendwie nichts ändern und ausbrechen. Denn ich brauche ja Geld, um zu überleben. Und um Geld zu haben, muss ich arbeiten. Und mit dem was ich verdiene, komme ich für uns 3 grad mal so recht und schlecht über die Runden. Ich bin ja auch nicht nur für mich alleine verantwortlich – sonst wär ich vielleicht schon längst irgendwo auf eine Alp und würde ein Leben wie Heidi und der Alpöhi führen !

Irgendwie bin gerade sehr traurig und verzweifelt. Weiss auch nicht, wieso gerade jetzt. Fühle mich auch  irgendwie allein.

Na ja, es wird vorbei gehen…

Unglaublich

Ob die Firma wohl keine Briefumschläge mehr hatte … ?

Es handelt sich um einen Pâtisserie-Spritzsack … was für eine Verschwendung an Verpackung ! Ich werd der Firma eine Mail schicken !

Gedanken

Im Moment würden viele Leute gerne zum „business as usual“ zurückkehren…

Ich allerdings will

  • keine Gesellschaft mehr, die den Planeten ausplündert,
  • keine Gesellschaft mehr, die nur auf dem äußeren Schein basiert.
  • keine Gesellschaft mehr, in der der Einzelne über sein Haar oder seine Nägel, sein „Aussehen“ im Allgemeinen nachdenkt, während andere, auch Kinder, nicht wissen, was sie essen werden.
  • keine Gesellschaft mehr, in der ein Typ, der einen Ball kickt, oder eine Tussi, die auf einem Podium mit ihrem A… wackelt, Millionen verdient, während wir unsere Bauern und unser medizinisches System sterben lassen.

Ich will keine Kultur mehr für eine Elite, sondern Freude, einfache Freude, Herz, für alle.

Ich wünsche mir

  • von Herzen gegenseitige Hilfe, und vorallem aber, das Morgen neu zu überdenken und nicht in die gleiche Richtung weiterzumachen…
  • Was heute geschieht, ist eine große Warnung, wir MÜSSEN unsere Gesellschaft neu überdenken. Für morgen, für unsere Kinder, was wollen wir ihnen hinterlassen… ?

Dieses Virus hat den seit Jahren

  • andauernden Krieg in Libyen, Jemen und Syrien vorübergehend gestoppt.
  • Prostitution und Nachtclubs gestoppt. Das ganze Nachtleben wurde eingestellt.
  • Sie hat die Menschen der Kunst, des Fussballs und andere Sänger auf ihre wahre Höhe gebracht, weil sie oft zu sehr bewundert und vergöttert werden.
  • Es hat der Natur mehr Gutes getan als jeder Mensch seit Jahrzehnten.
  • Es brachte Familien zusammen.
  • Es gab denjenigen den Sport zurück, die ihn hinter sich gelassen hatten… (Marius Shroeder sagte: Tue deinem Körper Gutes, so dass deine Seele dort bleiben will).

Dieses Virus hat uns den Wert von Ärzten, Wissenschaftlern, Landwirten, medizinischem Personal, Hauswirtschaftspersonal, Kassierern, öffentlichen und privaten Sicherheitsdiensten … Die wahren Helden des Alltags vor Augen geführt

Als ob die Natur die Gesellschaft, in der wir lebten, neu organisiert hätte. Nur um alle in ihre Schranken zu weisen und uns an unsere Prioritäten zu erinnern.

Denkt daran, nur die positiven Aspekte dieser Erfahrung beizubehalten…. und vorallem : BLEIBT GESUND !

 

Palmsonntag

Heute ist Palmsonntag. Eigentlich wäre ich heut in die Kirche gegangen, aber das geht ja in der momentanen Situation nicht.

Ich kenne einen christkatholischen Pfarrer, der seit Anfang der Coronakriese auf Youtube täglich ein kurzes Video einstellt. Ich finde, er macht das sehr gut. Das gestrige möchte ich Euch gern zeigen – es geht ums Beten :

Rechenaufgabe

Nachdem ich gerade wieder hörte, es wäre doch alles nur Panikmache, unnötig und die Maßnahmen komplett überzogen, da der Coronavirus eh « nur » bei drei Prozent tödlich verläuft, gibts hier eine kleine Rechenaufgabe für unsere « Intelligenzbestien »:

Wenn ich dir 100 Smarties gebe, dir aber sage, dass drei davon vergiftet sind, würdest du dann auf gut Glück trotzdem 97 davon essen? Nein? Gratuliere, du hast soeben erkannt, wofür die Maßnahmen, die dich so ärgern und die du so unnötig findest da sind… Freut mich dass ich helfen konnte…

Geklaut! Aber absolut richtig!!

Wie haltet Ihr das aus ?

Es gibt viele (auch meine Kids), die es schwierig finden, den ganzen Tag zu Hause zu bleiben. Gerade jetzt, bei dem schönen Frühlingswetter. Wie geht es Euch damit ?

Ich habe einen eindrücklichen Text gefunden :

Wenn du ein paar Tage daheim nicht aushalten kannst, bist du am falschen Ort daheim.
Wenn du dich selbst und die Stille nicht ein paar Tage aushalten kannst, bist du mit Dir im Krieg.

 

Ich wünsche uns allen, dass wir diese aussergewöhnliche Situation gut überstehen ! Bleibt gesund !

Home Office

 

So, heute wurde entschieden, dass – nachdem der Kanton Waadt den Notstand ausgerufen hat – wir insofern möglich von zu Hause aus arbeiten sollen.

Nun bin ich also seit 15 Minuten daheim …

So wie’s aussieht, wird dieser Zustand mindestens bis am 30 April gehandhabt. Wir werden sehen.

Bleibt gesund ❤