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Adventskalender für meine Freundin

So, der Adventskalender für meine Freundin ist fertig, eingepackt und wird heute noch zur Post gebracht. Dann sollte sie das Paket bis Freitag bekommen 😉

Ich habe von Tchibo ein Set wie diese gefunden:

Ich habe Pralinen, Schokoladennikoläuse, Kerzen, Kaffeebohnen, chinesische Nudeln, Hundespielsachen, Hundeknochen, 3 x 5.- und den Beleg einer bezahlten Tierarztrechnung verpackt. Ich hoffe, sie freut sich darüber 🙂

Panne

Am Dienstag abend wollte ich eigentlich nach Bern, um auf dem Bundesplatz das Spektakel „Rendez-Vous“ zu sehen.

Mama, Kids und Herzbube waren mit von der Partie und wir sind um 16h45 losgefahren. Wir haben genug Zeit eingerechnet, damit wir gemütlich fahren können. Auf der Autobahn hatte es ziemlich Verkehr  – Stosszeiten haben das so an sich 🙂

Nach ca. 25 Minuten Fahrt leuchtet plötzlich die Motor-Kontrolleuchte, und gleich darauf konnte ich kein Gas mehr geben. Gut, dass ich nicht am Überholen war und so gleich auf den Pannenstreifen rollen konnte.

Das Auto stand. Ich habe kein grosses Auto – der Renault Modus hat zwar Platz für 5 Personen, doch es war schon irgendwie eng. Ich rief den TCS an und nach einer Stunde kam der Abschleppdienst. Inzwischen war 18h vorbei und Bern somit abgeschrieben.

Wir mussten alle 5 in den Abschleppwagen steigen. Dann wurde mein Auto aufgeladen und wir wurden ins Depot gebracht. Fabian (der Pannendienstfahrer) hatte seinen kleinen Hund dabei. Er sass die ganze Zeit über auf meinem Schoss. Im Depot angekommen, führte Fabian uns in einen Aufenthaltsraum und meinte, wir sollen uns einfach bedienen (Kaffee/Tee/heisse Schokolade); er und seine Kumpels würden sich um alles kümmern.

Nach etwa 20Minuten kam er wieder mit einigen Papieren. Er hatte uns ein Mietauto organisiert und verlangte meinen Fahrausweis und meine ID-Karte. Beim Aufschreiben meinte er: „ahh, 1975 – bestes Jahr! Und erst noch ein gehörntes Sternzeichen. Die sind die besten!“„Wieso, sind sie auch von 1975?“„Ja, einen knappen Monat nach ihnen“„Echt? Das ist ja witzig. Mein Bruder heisst Fabian und ist vom 18. Mai“ (er vom 14. Mai). Nun sassen wir also da, zwei 1975-Jahrgänge und beide im Sternzeichen Stier :-). Wir haben alle zusammen gewitzelt und er schien etwas abgelenkt. Als wir dann im Mietauto sassen und davon fahren wollten, lief er hinterher und gab mir noch meinen Hausschlüssel (der am Autoschlüsselbund ist). 10 Minuten später – wir waren schon wieder auf der Autobahn – rief er mich auf dem Handy an. Sohnemann nahm ab. Er hätte vergessen, eine Kopie meines Fahrausweises und der ID zu machen… 🙂

Es wurde dann abgemacht, dass er mir eine SMS schickt mit der Email Adresse und ich sollte ihm ein Foto von den beiden Karten schicken. Am schluss seiner SMS schrieb er „schönen Berner-Abend ;-)“.  Ich bedankte mich und wünschte ebenfalls einen schönen Abend. Die Fotos habe ich ihm dann später noch per Mail geschickt und mich nochmals für die freundliche und professionnelle Art bedankt. Der Typ hat mich irgendwie ebenfalls etwas verwirrt, denn als ich am nächsten Morgen ins Büro fahren wollte (also gestern), kam mir in den Sinn, dass ich die Büro-Schlüssel in meinem Auto vergessen hatte…

… und so fing der gestrige Tag schon mal etwas gestresst an. Statt um 8h das Sekretariat zu öffnen, konnte ich erst um 8h45 einen anderen Schlüssel organisieren. Es stand schon jemand vor der Tür und wollte was von mir. Dann dachten irgendwie alle, dass sie mich anrufen müssen (ich habe praktisch nie Telefonate, drum war es sehr ungewöhnlich). Dann kamen noch 2 Leute vorbei. Und ich musste etwas wichtiges vorbereiten und eine Versand von 100 Briefen machen. Nachmittags hatte ich eigentlicht vor, zusammen mit den Kids zu essen, dann einkaufen zu gehen und auch ein paar Sachen für den Adventskalender meiner Freundin zu besorgen. Dann sollte noch eine gute Bekannte vorbei kommen, weil sie ein Problem mit ihrem Handy hat und abends hatte ich einen Termin um 17h bevor ich dann um 19h30 zur Chorprobe fahre.

Doch es kam alles anders: Das Mietauto musste bis spätestens 18h zurück gebracht werden –  Mein Auto musste ich bis spätestens 18h bei meinem Gargisten abholen – Töchterchen musste von der Schule abgeholt werden, da sie selbst einen Termin um 17h15 hatte und es ihr mit den ÖV zeitlich nicht gereicht hätte – ich musste den Schlüssel der Person (die mir am morgen ihren Schlüssen geliehen hat) wieder zurückbringen – und ich musste unbedingt den Versand vom Morgen auf die Post bringen… Also habe ich meiner Handy-Problem-Bekannten abgesagt – den Termin um 17h auf Samstag verschoben – das Abholen/Bringen von Töchterchen und den Versand habe ich an Mama weiter delegiert. So konnte ich das Mietauto und den Schlüssel zurück bringen. Auch das war eine kleine Odyssee: Es gibt in Lausanne 2 Herzt-Vertretungen. Ich wollte eigentlich zu der am Bahnhof, weil ich dort einen Bus nehmen kann der mich direkt zu meinem Garagisten fährt. Doch ich habe 3 mal die Runde gemacht und die Filiale einfach nicht gefunden. Schlussendlich brachte ich den Mietwagen dann zur anderen Vertretung und hatte somit (bedingt durch den Abendverkehr) fast eine ganze Stunde verloren.

Schlussendlich war alles gemacht und ich sass ziemlich müde in meinem Auto und kaute an einem an der Tankstelle gekauften Sandwich vor dem Saal und wartete auf die anderen Mitglieder des Chor-Comités, denn wir mussten noch was besprechen. In der 1/2 Stunde welche ich hatte, schrieb ich Fabian: „So, ich habe mein Auto wieder. Ein Problem der 2 von 4 Zündspulen (? keine Ahnung was das ist :-D). Schönen Abend“„Na wenigstens ist das Auto repariert, ist doch cool. Machen Sie’s gut une einen sehr schönen Abend noch. Mit besten Grüssen“.  Ehrlich gesagt war ich positif überrascht, hätte nicht gedacht, dass ich eine Antwort bekomme 🙂

Von 20h – 22h hatten wir dann Chorprobe und es war das erste Mal, dass ich wirklich froh war, als wir um 22h fertig waren – ich war total geschafft und freute mich wie schon lange nicht mehr auf mein Bett…

 

 

 

Adventskalender

Ich habe bis letztes Jahr immer einen Adventskalender für die Kids gemacht. Die haben meist so ausgesehen:

Gestern habe ich Sohnemann gefragt, ob er dieses Jahr gern einen Adventskalender hätte. Er meinte nur knapp „nein“. Ok, auch gut 🙂

Allerdings werde ich für meine Freundin einen Adventskalender machen. Die Advents- und Weihnachtszeit ist immer besonders schwer für sie, und ich weiss auch nicht, ob ich es schaffe, vorbei zu gehen. Meine Wochenende sind alle bis Weihnachten „ausgebucht“ …

Jetzt such‘ ich Ideen, was ich in den Adventskalender packen könnte. Schokolade und Hundeleckerlis ist schon mal klar. Was könnte ich anderes verpacken? Habt Ihr Ideen? Praktische und nützliche Dinge, die nicht zu teuer sind (hab ja selbst auch nicht grad massenhaft Flüssiges). Ich bin dankbare Abnehmerin von Tipps 😉

Kehlkopfentzündung

Letzten Samstag ist Töchterchen 17 geworden – wow! Schon 17.

Seit letztem Samstag hustet sie und gestern ging sie nicht zur Schule. Sie war auch ein bisschen heiss gestern und abends beklagte sie sich über Halsschmerzen.

Habe dann heute morgen einen Termin beim Arzt gemacht und die Diagnose: Kehlkopfentzündung.

Tja, nun ist sie unter Antibiotika und bis und mit Donnerstag krank geschrieben.

Hoffentlich wird Sohnemann nicht angesteckt…

It’s charming

Heute abend hatten wir im Rahmen eines Wortgottesdienstes mit meinem Chor zur musikalischen Begleitung beigetragen. Wir haben die Bachkantate 138 gesungen.

Wir hatten ziemlich Erfolg 🙂

Bevor es los ging, haben sich alle Choristen im Gemeindesaal noch ein wenig gesammelt.

Ich hatte im Haar eine rote Blume, so wie diese:

aber eben halt in rot, damit sie zu unserem Chor-Tenue passt.

Da kam Pierre (nein nicht dieser Pierre, wir haben im Chor auch einen Pierre), tupfte auf die Blume und grinste mich an. Ich drehte mich zu ihm und sagte „schön, gell!?“ und er darauf „it’s charming !“

Ich mag diesen Pierre sehr gern. Der würde mir echt gefallen 🙂 Als wir vor 2.5 Jahren in Pécs waren, gingen wir an einem abend gemeinsam an ein Jazz-Konzert. Damals haben wir darüber geredet, dass wir eigentlich gemeinsam mal an einen Jazz-Abend hier in Lausanne gehen könnten. Bis jetzt hat sich das nicht ergeben. Aber heute abend haben wir wieder darüber geredet. Vielleicht klappt’s ja bald einmal 🙂

Dieses Kompliment „it’s charming“ hat mich jedenfalls aufgestellt und ich gehe jetzt mit einem Lächeln zu Bett 🙂

Seelenhund

In meinem letzten Post habe ich von meiner Freundin erzählt.

Ich habe ihren Blog gemacht. Nun fehlt nur noch ein Spendenkonto 🙂 Dazu muss ich aber erst Statuten machen, damit man ein Konto eröffnen kann.

Ihr dürft ihren Blog gern weiter empfehlen 😉

Schönen Sonntag Euch allen!

 

Geschockt

Am letzten Samstag war ich bei meiner besten Freundin zu besuch. Ich habe schon von ihr erzählt. Sie lebt ja ganz allein und zurückgezogen mit ihren beiden Huskys. Sie hat keine Familie und ist leider IV-Bezüger.

Kurz bevor ich gehen wollte, fragte sie mich, ob ich eigentlich schon mal Kinderfotos von ihr gesehen hätte. Ich verneinte und sie holte eine Schachtel hervor. Etwa 8 Fotos hat sie mir gezeigt, auf welchen sie zwischen 3 und 12 Jahre alt ist. Am Schluss meinte sie: „das ist meine ganze Kindheit“. Und dann fing sie an, mir im Detail zu erzählen, was sie alles erlebt hat. Ich wusste, dass sie im Heim aufgewachsen war, ich wusste, dass ihre leibliche Mutter sie weggegeben hat, ich wusste, dass sie in die Drogen kam, aber was ich nicht wusste, sind die schrecklichen Details:

  • Sexuell genötigt vom Stiefvater wenn sie ab und zu nach Hause „musste“ und auch im Heim.
  • Im Keller eingesperrt, als sie manchmal „zuhause“ war
  • Hart bestraft mit Schlägen sowohl im Heim wie „zuhause“
  • Kein Fleisch oder Süsses im Heim
  • Keine schulische Ausbildung (die Mädchen mussten im Heim arbeiten, putzen, kochen, etc und die Jungs durften Sport treiben…)
  • Gewalt ohne Ende

Ich kann gar nicht alles aufzählen, was sie mir berichtete. Sie ist total zusammen gebrochen und hat nur noch geweint. Es kam alles raus. Am Schluss hat sie sich bei mir entschuldigt, dass sie mir das alles erzählt hätte und dass sie hoffe, es belaste mich nicht.

Ich war so geschockt. Man kann sich das kaum vorstellen. Die schlechte Führung des Heims wurde anscheinend vor ein paar Jahren aufgedeckt, aber die Verantwortlichen seien – laut ihr – straflos davon gekommen. Der Stiefvater sei abgehauen und immer noch auf der Fahndungsliste, sprich: auf freiem Fuss.

Sie will jetzt einen Blog erstellen, auf welchem sie ihre Geschichte anonym erzählen kann. Ich habe ihr vorgeschlagen, ihr dabei zu helfen, und ich werde sie dabei unterstützen so gut ich kann.

Unsere Welt ist manchmal einfach nur schrecklich und ich fühle mich grad total machtlos.

Alle nur Schafe !

Gestern hatten Töchterchen, ihr Herzbube und ich ein interessantes Gespräch.

Zuerst redeten wir über’s Kinderkriegen. Töchterchen will spätestens mit 22/23 das erste Kind (sie ist jetzt knapp 17). Herzbube findet, man kann das nicht im voraus planen. Er wolle schon noch einiges erleben (sprich reisen) und vorallem kein(e) Kind(er) haben, bevor er nicht eine sichere und stabile finanzielle Lage habe. Töchterchen meinte darauf, dass sie nicht warten wolle bis sie 30 oder älter sein (wie Herzbubes Schwester), um Kinder zu kriegen.

Man muss wissen: Herzbube ist im letzten Lehrjahr zum Winzer. Sein Vater hat ein eigenes kleines Weingut, welches er (als 5. Generation) später auch übernehmen will. Allerdings will er aber noch eine Ausbildung zum Kellermeister (keine Ahnung, ob das im Wein-Milieu auf deutsch so heisst ?) machen. Dann möchte er auch noch 1-2 Jahre in die deutschsprachige Schweiz, um deutsch zu lernen. Dazu kommt noch, dass er seinen Militärdienst noch machen muss. Bis er das alles hinter sich hat, ist er mindestens 25/26. Da er aber auch noch „etwas erleben“ will, wird er schlussendlich um die 30 sein, bis es soweit ist. Das ist Töchterchen eindeutig zu spät – sagt sie.

Nun, ich kann beide verstehen. Ich bin auch der Meinung, dass es gut ist, wenn man relativ früh Kinder hat. So hat man noch was vom Leben, wenn die Kids gross sind. Ich bin jetzt 42 und meine beiden sind schon gross. Ich habe noch knapp 25 Jahre „aktives“ Leben vor mir und wäre allenfalls eine junge Grossmutter, die auch mit den Enkelkindern noch einiges unternehmen kann. Ich finde es auch nicht so toll, wenn die Eltern 60/70 Jahre alt sind, wenn das Kind volljährig wird. Andererseits kann ich Herzbubes Argumentation verstehen. Mit Kindern ist man schon mehr gebunden und hat Verpflichtungen.

Töchterchen meinte, sie wolle ihr eigenes Leben nicht erst mit 30 beginnen. Sie möchte spätestens mit 22 ausziehen. Ich kann’s verstehen. Herzbube hat einfach finanzielle Bedenken. Da meinte Töchterchen „tous des moutons!“ (Alle nur Schafe). Auf französisch bedeutet dieser Ausdruck, dass man alles macht, wie man es halt machen muss. Anders ausgedrückt: mit dem Strom schwimmen. Das sei doch langweilig.

    

 

Ich muss ihr da recht geben. Das Problem ist einfach: Wir leben alle in dieser Gesellschaft und wenn man nicht von Kind auf im Geld schwimmt, hat man nicht wirklich die Wahl. Man kann ja nicht tun und lassen was man will. Irgendwie muss man ja Geld verdienen, um überleben zu können. Oder aber man muss komplett Selbstversorger werden, sich eine Hütte im Wald bauen und von der Hand in den Mund leben. Allerdings wird man dann zum Aussenseiter oder Landstreicher abgestempelt. Also schwimmt man halt mit dem Strom. Steht jeden morgen auf, geht zur Arbeit, isst, schläft, arbeitet um schlussendlich doch nur recht und schlecht über die Runden zu kommen. Das soll Leben sein? – fragte Töchterchen. Dann wurde es sehr philosophisch. Ich fand unser Gespräch sehr interessant. Die Sichtweise die sie und er haben. Wie wir (sie beide) darüber geredet haben, fand ich sehr spannend.

Es war ein richtig gelungener und interssanter Abend. Ich bin stolz, dass Töchterchen eben „kein Schaf“ sein will. Solche Menschen sind relativ selten anzutreffen. Wenn ich mein Umfeld ansehe, kenn ich eigentlich nur wenig solche Leute. Ich würde mich selbst auch nicht als 0-8-15 Typ bezeichnen, aber ich schwimme mit dem Strom… denn ich habe – denke ich – keine andere Wahl. Oder doch?

Was meint Ihr?

Genug!

Ich habe langsam aber sicher genug! Und doch habe ich ein schlechtes Gewissen:

Gestern abend haben Töchterchen und ich zusammen TV geschaut. Sohnemann wollte noch eine Hausaufgabe machen und bemerkte, dass er seinen schwarzen Stift in der Schule vergessen hat. Ich sagte ihm, dass Töchterchen den gleichen habe und sie ihn ihm sicher leihen könne. Da meinte er „nein, lass, sie wird sich wieder darüber aufregen“ – „ich werd‘ sie fragen“ gab ich zur Antwort.

Aber Sohnemann hatte recht. Die Tatsache, dass Töchterchen sich vom Sofa erheben musste, um den Stift zu holen, trug dazu bei, dass sie anfing, sich über Sohnemann aufzuregen. „Dieser Idiot! Immer muss er alles vergessen, … „. Natürlich reagierte Sohnemann darauf „Siehst Du, ich hab’s dir gesagt. Sie nervt sich diese blöde Kuh!

(„Idiot“ und „blöde Kuh“ sind milde Ausdrücke. Sie betiteln sich oft mit viel krasseren Worten, die ich aber hier jetzt nicht unbedingt erwähnen will)

Ich habe dann Töchterchen eine Ansage gemacht. Solche Reaktionen sind sowas von übertrieben. Und solche Situationen erlebe ich mit den beiden täglich! Ich hab echt die Schnautze voll! Am Schluss sagte ich noch: „Ich hoffe, ihr zieht beide schnell aus! Das ist wirklich unaushaltbar mit euch!“ … das hätte ich wohl nicht sagen sollen, denke ich heute. Ich habe irgendwie fast ein schlechtes Gewissen deswegen.

Obwohl, nach meiner Ansage kehrte Ruhe ein und die beiden konnten normal miteinander reden. Aber ich finde es so nervenaufreibend. Jeden Tag, und wirklich ohne Ausnahmen jeden Tag (!), streiten die beiden wegen Banalitäten! Praktisch jedesmal wenn wir zusammen essen, fängt der eine oder andere an. So ist Zusammenleben einfach wirklich nur mühsam.

Nun denn, ich liebe die beiden natürlich trotzdem und würde sie niemals aus dem Haus schmeissen. Aber nach einem strengen Arbeitstag möchte ich abends halt gerne einfach ein harmonisches Zusammensein…

Tauschhandel

Heute habe ich wieder mal einen Tausch gemacht. Ich hatte ein Schaukel-Bär (ja, das ist wie ein Schaukelpferd, aber halt ein Bär), quasi neu und ungebraucht. Er hatte neu 99Euro gekostet und ich wollte ihn für 30 CHF verkaufen. Das ist weniger als die Hälfte ! Doch ich habe ihn nicht verkauft.

Nun bin ich seit längerem bei FB in einer Gruppe, die Tauschgeschäfte macht und ich konnte nun den Schaukelbären gegen 2l Olivenöl + 2 selbtgemachte Gläser Marmelade tauschen 🙂

Ich finde das eine gute Sachen. Ich habe so vieles gegen Kaffeebohnen, Hundefutter oder sonstige Lebensmittel getauscht als ich vor einem Jahr umgezogen bin. Somit konnte ich mir den Gang zum Werkhof mit dem Ecksofa, dem Küchentisch und dem Bücherregal (und noch ein paar andere Dinge) ersparen und habe sogar dafür noch etwas bekommen.