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Glückssträne … ?

glueck… Ja ich glaube es. Ich fange morgen einen neuen Job an! Ging alles ziemlich schnell:

Hatte meine Bewerbung vor gut 2 Wochen geschickt, dann am Freitag ein telefonisches Bewerbungsgespräch geführt und eine Woche später – ebenfalls am Freitag ein Telefonat bekommen, um mich persönlich vorzustellen. Das passierte dann letzten Montag. Mittwoch habe ich einen Probe-Morgen gemacht, Donnerstags wurde ich angerufen, um mir meine Anstellung zu verkünden und jetzt am 3. Juli habe ich die Bestätigungs-Mail bekommen, dass ich ab 6. Juli (also morgen) engagiert bin 🙂

Am Donnerstag, als ich das positive Telefonat erhielt, rief mich 10 Minuten später jemand von einer Kirchgemeinde an, um mich zu fragen, ob ich September und Oktober temporär 20% arbeiten könnte (Schwangerschaftsurlaubvertretung). WOW! Gleich 2 Jobs!

Jetzt fehlt mir nur noch eine neue Wohnung – aber auch das werde ich noch finden 🙂

 

 

Neues altes Auto

Am Dienstag habe ich mein neues altes Auto geholt. Einen Opel Corsa aus dem Jahr 2000, 160’000km, Automat – Frs 400.-

Na ja, ist eher ein kleiner Traktor als ein Auto. Aber immerhin bringt es mich von A nach B und ich bin unabhängig…

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… und als Heimwehbaslerin darf DAS natürlich nicht fehlen …

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Viel los… wenig Zeit

Mai und Juni sind wirklich die stessigsten Monate des Jahre !

Mein nächsten Tage (ich beginne jetzt mal am Freitagnachmittag):

Arbeiten von 14h-16h (Mama bringt und holt mich – denn mein „neues“ Occasion-Auto hole ich Dienstag).

Um 16h geht’s nach Hause und um 17h (wieder mit Mamas Auto) zur Generalprobe der Tanzaufführung der Kinder. Wann ich heute abend nach Hause komme? Keine Ahnung.

Samstag morgen Haushalt und einkaufen gehen – mein Papa kommt zur Aufführung und übernachtet dann bei mir. Um 14h (Danke Mama!) ins Theater – Vorbereitungen für die Tanzaufführung. Helfen schminken, ankleiden, frisieren. Dann um 17h Aufführung.

Sonntag morgen ausschlafen (Juhuuuu… endlich wieder mal. Aber wohl sowieso nur bis 8h oder so, länger kann ich so oder so nicht schlafen). Dann um 13h (Danke an meinen Nachbarn Philippe, der mich hinfährt) wieder ins Theater. 2. Aufführung um 15h. Danach muss ich (wohl – hoffentlich ! – mit Mama) nach hause und mich umziehen, denn um 19h muss ich in der Kirche in Lausanne sein zum Einsingen. Konzert mit meinem Chor um 19h45 – Es ist dieses Wochenende Musikfest in Lausanne…

Montag morgen habe ich eine Sitzung mit Lehrer, Logopäde, Schulpsycholog von Sohnemann. Nachmittags arbeiten von 14h-18h (Danke Bruderherz jetzt schon fürs bringen und Mama fürs holen). Nach hause und gemeinsam mit Sohnemann, Töchterchen und Mama (wer sonst !? ) zur Musikschule fahren, um dort Sohnemanns Saxophonkünste zu hören (es gibt ein Minikonzert).

Dienstag 2 kleine Kinder von 7h30 – 16h. Dann fahr ich 2Std mit Mama in den Aargau um mein Auto zu holen. Ja, der Typ arbeitet auch den ganzen Tag und kann nur abends. Werde dann wohl auch nicht vor 21h30 wieder daheim sein…

 

Also ich sag Euch, ich freu mich, wenn Juli ist … !

 

Shit happens !

can-stock-photo_csp2994216Tja, selten kommt ein Problem allein und so muss ich mich von meinem Auto trennen, denn die Reparaturen belaufen sich auf über 2’000.- Franken, was einfach unmöglich in meinem Budget liegt. Also muss ich wieder – wie vor 3 Jahren – bei verschiedenen Leuten Autos ausleihen, damit ich gewisse Dinge erledigen kann. Ohne Auto bin ich ziemlich aufgeschmissen…

Aber mein Ex-Mann hat ein Occasion-Schnäppchen gefunden und wenn alles klappt, hab ich es in ca 10 Tagen. Hoffentlich!

A propos Ex : am letzten Montag hat er geheiratet und ich war ziemlich perplex als ich die Trauringe sah… sie sind fast identisch mit den unseren. Irgendwie schräg finde ich… aber gut.

Nun denn – ich muss noch einkaufen gehen… zu Fuss versteht sich… 😉

Allein im Hotelzimmer

Soeben bin ich vom Bankett der Synode ins Hotel zurück gekommen. Habe geduscht und sitze jetzt auf dem Doppelbett im Hotel mit meinem Laptop 🙂

Es war heute drückend und schwül – die Dusche kurz vor Mitternacht musste einfach sein…

Nun habe ich Kopfhörer an und höre mir Musik von Tomás Luis de Victoria an – wunderbar !

Ich lasse mal den Tag revu passieren:

Aufgestanden um 5h30 habe ich 35 Minuten später das Haus verlassen und trottete zum Bahnhof – beladen mit Laptop, kleinem Koffer und meiner Handtasche (die eher die grösse einer Sporttasche hat), kam ich relativ verschwitzt 10 Minuten später beim Bahnhof an.

Ich fuhr nach Lausanne und traf dort unseren Pfarrer, um dann gemeinsam bis Luzern zu reisen. Um 9h kamen wir an und und winkten ein Taxi herbei, welches uns erst ins Hotel und anschliessend in die Christuskirche brachte. Es gab Croissants und Kaffee bevor um 10h der Eröffnungsgottesdienst begann. Ich finde es immer sehr spannend, alle die Leute – viele vertraut – wieder zu sehen. Es ist wie eine Art Familie die sich einmal im Jahr trifft und von überall aus der Schweiz kommt.

Die Synode begann nach der Messe in der Kirche mit dem Bischofsbericht. Um halb eins verliessen wir die Kirche und schlenderten zum Mittagsimbiss.

Um 14h hatten alle ihre Sitzplätze im Regierungsgebäude gefunden, und die ersten Traktanden wurden abgehakt…

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Nach einer Pause um 16h mit Kaffee und Kuchen, wurde weiter diskutiert, argumentiert, abgestimmt bis dann um halb sechs die restlichen Traktanden auf den nächsten Tag vertagt wurde.

Nun konnten wir endlich die Hotelzimmer beziehen. Ein Doppelzimmer für mich ganz allein – irgendwie komisch – aber ich hatte nicht sehr viel Zeit darüber nachzudenken, denn 20 Minuten später hatte ich schon wieder Rendez-Vous in der Hotelhalle um gemeinsam mit ein paar anderen zum Hotel Hermitage mittels Bus chauffiert zu werden, um den Apéro am See und das anschliessende Bankettmenu zu geniessen.

Ich dachte, ich zergehe….am liebsten wär ich in den See gehüpft. Zusammen mit ein paar anderen setzten wir uns dann ins Gras und versuchten uns so wenig wie möglich zu bewegen um nicht noch mehr zu schwitzen.

Nach gut einer Stunde wurden wir aufgefordert, in den vorbereiteten Bankettsaal zu wechselen, welcher im 1. Stock war. Oben angekommen, stellten wir fest, dass wenigstens hier ein bisschen kühlere Luft war. Es war angenehm und wir suchten uns einen Platz.

Das Essen war gut, obwohl ich nicht so ein Fan von Nouvelle Cuisine bin. Das Menu:

Entrée :Rauchlachs-Wrap mit Äpfeln und sommerliches Salatbouquet

Hauptgang : Roastbeef am Stück gebraten an Kaffee-Jus mit jungen Zuckerschoten (Kefen) und Kartofel-Sellerie-Püree

Dessert :Beerenparfait mit Mascarpone-Schaum und Mandelgebäck

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Und natürlich durfte der obligate Kaffee am Schluss nicht fehlen.

Zwischen den Gängen gab es Ansprachen und einige waren wirklich super! Der evangelisch-reformierte offizielle eingeladene Pfarrer hat wirklich eine ausgezeichnete Rede gehalten ! Wohl deshalb, weil er es einfach aus dem Stehgreif getan hat – nichts aufgeschrieben und wirklich vorbereitet – einfach sehr sympatisch!

Das essen zog sich von 20h bis knapp 23h hin – etwas lang für meinen Geschmack.

Schlussendlich bin ich mit dem Bus um 23h30 im Hotel angekommen und finde es eigentlich etwas doof, so ganz allein in einem Doppelbett zu schlafen…

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Aber das ist nun mal so. Ich werde jetzt schlafen gehen – zumindest werde ich es versuchen. Morgen muss ich spätestens um 7h aufstehen, denn um 8h30 geht die Synode weiter…

Bis dann meine Lieben…

Ich brauche positive Energie !

Langsam aber sicher wächst mir alles über den Kopf. Zuviel passiert in letzter Zeit :

Die RAV (Regionale ArbeitsVermittlung) z.B. : Jeden Monat muss ich eine Mindestanzahl von Bewerbungen vorweisen – was ich tue. Letzten Donnerstag bekomme ich via Post eine Aufforderung, mich als Gouvernante bei einer Familie zu bewerben. Ich habe dann der RAV eine Mail geschickt: Ob ich diese Bewerbung machen MÜSSE?

1. Suche ich eine Stelle als kaufmännische Angestellte / Sekretärin.

2. Will ich ja eben mit Kinder hüten aufhören, sonst hätte ich schon längst beim Tagesmütterverein nachgefragt, ob ich mehr als 2 Tage die Woche 2 Kinder „haben könne“.

3. Habe ich als Gouvernante (das beinhaltet nämlich nebst den Kindern hüten auch, putzen, waschen, kochen, etc) keine Erfahrung. Tagesmutter bei mir zu Hause oder Gouvernante bei jemandem privat ist ja wohl nicht das Selbe…

4. Handelt es sich um eine 80%-100% Stelle. Muss ich dann für meine Kinder hier eine Gouvernante engagieren??

Die Anwort der RAV war: JA! Sie müssen! Sie haben Erfahrung mit Kindern und man muss alle möglichen Pisten in Angriff nehmen!

Ok, ich habe dann meine Bewerbung geschickt. Als die Frau mich für ein Gespräch anrief, war ich ehrlich zu ihr und sie meinte, dass sei ja wohl nicht normal, dass die RAV mich zwinge wenn ich so einen Job überhaupt nicht suche… Ja! Das finde ich eben auch! Am liebsten würde ich der RAV schreiben und fragen, ob sie mir nicht auch Stellenangebote als Köchin vermitteln wollen? Immerhin habe ich mehrer Male in den Kirchenlagern gekocht und habe Erfahrung… ! Also ehrlich, ich versteh’s nicht!

Das Sozialamt : Schicken die mir vor 10 Tagen ein Schreiben, dass mein Dossier neu überarbeitet werde, und dass ich ihnen dies und das und jenes schicken müsse – bis zum 18. Juni ! Ok, kann ja verstehen, dass die das machen müssen. Aber die haben das Gefühl, dass man als Mutter / Tagesmutter / Teilzeit-Sekräterin ja Zeit hat, auf dieses und jenes Amt gehen kann um dieses und jenes Formular zu holen… man tut ja sonst den ganzen Tag nichts!

Die Wohnung : Es hat mit der Wohnung nicht geklappt und ich muss weiter suchen. Ok, ich habe schon noch etwas Zeit (ich muss bis im November 2016 was finden), aber es belastet mich trotzdem!

Die Finanzen : Um die Finanzen steht es sehr schlecht. Ich weiss bald nicht mehr, wie ich was bezahlen soll…

Pierre : Keine News seit dem 21.03.15

Mein Ex-Ehemann : Wir haben zwar ein normale/gutes Verhältnis, aber als er mir letzten Sonntag eröffnete, dass er in einer Woche (sprich nächsten Montag) heirate, hat es mich schon etwas umgehauen. Es sei reine Formalität, denn das Baby (ja, seine Freundin ist schwanger von ihm) sei so automatisch „seins“ und er müsse keine tausend Papiere anfordern, damit es als seine Tochter annerkannt werde. Nun denn, ich finde es TOTAL daneben, aber bitte.

Mein Auto : Tja, das ist noch das Beste… *Ironiemodusaus“ … Mein Auto hat Montagabend den Geist aufgegeben. Plötzlich fing das Motorenlämpchen an zu blinken und 30 Sekunden später stand das Auto still. Ich konnte grad noch rechts ran fahren. Jetzt bin ich also momentan ohne Auto – was für mich sehr unangenehm ist – und ich weiss nicht mal, ob es reparabel ist. Ich habe der Werkstatt (sie sind das Auto dann gestern holen gegangen) gesagt: wenn es Reparaturen von Frs 2’000.- oder mehr hat, brauchen sie es gar nicht zu machen! Dann versuche ich das Auto noch für ein paar Franken los zu werden und schaue andersweitig. Auch wenn ich überhaupt kein Geld habe, mir ein anders Auto zu kaufen! Aber ich stecke keine mehrere tausend Franken in Reparaturen!

Ich konnte Dienstag und Mittwoch von einer Nachbarin das Auto ausleihen…. und habe dann beim Kindersitz „einbauen“ irgendwie eine blöde Bewegung gemacht, so dass ich extreme Rückenschmerzen bekam und kaum stehen konnte! Wohl auch psychisch bedingt – es lastet momentan einfach zuviel auf mir…

Voilà! Wie Ihr seht kommt alles auf einmal! Morgen fahre ich mit dem Zug nach Luzern an die Synode unserer Kirche. Da bin ich 2 Tage weg! Wird mir vielleicht ganz gut tun… obwohl: ich muss noch einiges dafür vorbereiten… heute Abend dann, denn in 1/2 Stunde kommt ja schon der kleine Hyden (knapp 2) und etwas später dann Zoé (gestern 4 geworden)…

Ich wünsche Euch was und bitte: schickt mir etwas positive Energie… ich glaube, ich kann’s brauchen 😉

Hochzeitstag

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Heute vor genau 16 Jahren habe ich kirchlich geheiratet.

Schon so lang ist das her… wie doch die Zeit vergeht!

 

Vielleicht geht es nicht um das „Happy End“, sondern um die Geschichte selbst…

Manchmal glaube ich, dass mein Leben ein Traum ist. Und wenn ich wieder erwache, bin ich erst im richtigen Leben.

Ich frage mich oft, wieso ich dies oder jenes erlebe oder fühle. Frage mich, ob es wohl ein Happy-End geben wird? Ich hoffe und glaube eigentlich daran, und doch sag ich mir manchmal: Vielleicht geht es nicht darum, anzukommen, sondern darum meine (Lebens-)Geschichte zu verstehen?

 

Deprimiert

Heute war Muttertag – ja, ich habe von Töchterchen eine Schachtel Pralinen bekommen und von Sohnemann ein selbstgemachter Schmuckständer in Form eines Baums und 2 Gedichte. Gegen Druck9h30 stand plötzlich Herzbube mit frischen Croissants vor der Tür. Das war wirklich süss von ihm!

Und trotzdem bin ich irgendwie schlecht drauf. Habe mir natürlich gegenüber der Kids nichts anmerken lassen, aber innerlich bin ich ziemlich am Limit. Momentan ist mir einfach alles zu viel und ich könnte nur noch heulen.

  • Sohnemann krieselt momentan ziemlich, weil er seinen Vater zu wenig sieht. Er möchte auch – wie die anderen – jedes 2. Wochenende zu Papa, aber das geht nicht. Ich versuche ihm zu erklären, warum und dass ich soweit es in meiner Macht steht, alles tue, damit er seinen Vater sieht. Doch es zerreist mir das Herz wenn ich Sohnemann so leiden sehe…
  • Ich habe Berge von Rechnungen und weiss nicht, wie ich das alles bezahlen soll…
  • Die ganzen Ämter (Arbeitslosen-, Sozial-, Steuer-). Ich muss jeden Monat dem Sozialamt meine Kontoauszüge schicken, beim Arbeitslosenamt muss ich jeden Monat vorbei und meine Bewerbugen mitbringen. Nebenbei arbeite ich aber als Tagesmutter und im Kirchensekretariat und für meine Kids bin ich auch stehts „allzeit-bereit“ sie zum Saxophonunterricht, ins Tanzen und Turnen zu fahren. Ich komme mir kontrolliert vor, muss Termine gegenüber den Ämtern einhalten und sollte gleichzeitig auch noch den Haushalt schmeissen, einkaufen, etc…
  • Trotz bewusster Ernährung nehem ich einfach nicht ab – das ist so frustrierend
  • Das mit der Wohnung hat nicht geklappt…
  • Pierre hat sich seit dem 21.3. nicht gemeldet hat. Es frisst mich auf das Ganze. Und ich versuche wirklich mich abzulenken. Habe mich sogar bei Friendscout24 eingeschrieben (aber da werd ich schnell wieder weg sein!). ..

Am liebsten würde ich ins Auto sitzen und einfach losfahren. Irgendwohin, weit weg, weg von meinen Sorgen und Ängsten. Fühle mich ausgelaugt und bin traurig. Es ist so deprimierend. Ich habe das Gefühl, dass ich nichts in meinem Leben wirklich hinkriege.

Ja, das Rad dreht weiter und es werden bestimmt bessere Zeiten kommen; aber momentan fühl ich mich sehr allein und erschöpft…