Genau heute vor 17 Jahren habe ich meinen zukünftigen Ex-Mann kennen gelernt…
wie die Zeit vergeht…
Vor knapp einem Monat habe ich Pierre zum letzten Mal geschrieben. Es kommt mir ein wenig vor wie ein Entzug. Je länger ich warte, um so mehr Abstand gewinne ich. Natürlich kommt es ab und zu vor, dass ich die Lust verspühre, ihm zu schreiben – obwohl ja nie etwas zurück kommt. Aber ich hatte bis jetzt keinen Rückfall 🙂
Einerseits ist es ja vorteilhaft, dass er nicht in meiner Nähe wohnt, dass er weder Whatsapp noch FB hat – es wäre wohl um einiges schwieriger, Abstand zu ihm zu bekommen. Andererseits bin ich davon überzeugt, dass wenn wir uns das nächste Mal über den Weg laufen, alles wieder von vorne beginnt. Aber es ist egal.
Momentan geht es mir ganz gut. Die Kids haben Ferien und wir nehmen’s sehr gemütlich. Heute gehen wir zum blau-gelben Möbelriesen mittag essen. Um 11h kommt die kleine Zoé die ich hüte und um 14h muss ich mit Töchterchen zum Arzt.
Was ist FF ?
Also bis vor ein paar Monaten kannte ich die Bedeutung dafür auch nicht. Mein Bruder hat mir – nachdem ich ihm diese Geschichte erzählt hatte – gesagt, dass sei ein FF.
Hmmm… was das wohl sein könnte? Mein Bruder klärte mich dann auf. FF bedeute Friend Fucking
Nun gut, T und ich haben also eine FF-Beziehung… ist das ok? Kann ich das mit meiner Moral vereinbaren? Wenn ich mir das so überlege: ich war immer der Meinung, dass man nur mit jemandem ins Bett kann, wenn man auch liebt. Aber real gesehen, trifft das – heute zumidest – nicht mehr zu. Ja, ich kann dazu stehen und es ist mir wohl dabei. Meine Mum kann das irgendwie nicht verstehen, dass man das kann. Findet ihr das absurd? krank? nicht normal?
Früher sagte man: ich kann das aus de FF (Effeff) und es bedeutete :
Die umgangssprachliche Redewendung „Etwas aus dem Effeff zu können oder zu kennen“ bedeutet, eine Sache vorzüglich zu beherrschen bzw. entsprechendes Wissen sehr schnell abrufen zu können oder sich ergebende Zusammenhänge zügig zu verstehen. (Wikipedia)Also irgendwie passt das doch auch, oder?
Ich habe mir mal überlegt, welches die schönsten Erinnerungen mit meinen Freunden (also männliche) war:
Mit Läggerli war es eindeutig der Spaziergang über die Stadtmauer von St Malo. Er zeigte mir damals den „grossen Wagen“ und wir küssten uns zum 1. Mal
Mit meinem Ex-Mann war der schönste Moment, als wir einmal morgens um 4h von Paris (da wohnten wir damals) spontan nach Ault im Norden von Frankreich fuhren und dann barfuss morgens um 6h den Strand entlang schlenderten. Wir hatten dort sogar eine Wohnung besichtigt – aber schlussendlich sind wir dann doch nicht dorthin gezogen.
Die schönste Erinnerung mit Dudelsack war, als wir uns einmal nach einem Weiterbildungskurs von mir trafen. Ich wartete auf ihn an der Bushaltestelle und er „schlich“ sich von hinten an und umarmte mich. Das war ein sehr schöner Augenblick.
Mit T. war es am tollsten, als wir uns beim durch die Grossstadt spazieren plötzlich die Hand gaben.
Mit M. war der schönste Augenblick als wir uns zum 1. Mal getroffen haben. Die schönste Erinnerung dieses Treffens war der Ausflug auf die Meersburg.
Und zu guter letzte Pierre. Ja, Pierre… der traumhafteste Augenblick war natürlich, als wir uns im Gartenhäuschen näher kamen. Nach 15 Jahren endlich! (Anmerkung: ich habe nichts mehr von ihm gehört und mich auch nicht mehr bei ihm gemeldet…)
Tja, so ist das mit meinen Erinnerungen – alles schöne Momente die ich nie vergessen werde !
Choeur laudate – so heisst mein Chor. Dieser Chor wurde vor 20 Jahre von Theologie-Studenten der Universität Lausanne gegründet und besteht heute aus ca. 30 Leuten verschiedener Konfessionen. Die Studenten sind heute natürlich alle nicht mehr 20 🙂 … und viele sind auch nicht mehr dabei. Ich selbst bin und war ja auch kein Theologiestudent und somit ist der Chor heute eine Gruppe von Leuten, die einfach gern singen. Das Alter liegt zwischen 22 und 45 und ich gehöre schon zu den „alten“ :D.
Ich komme eben von einem Wochenende in Evian zurück – ein sogenanntes Week-end de travail (Arbeits-Wochenende). Es war einfach toll !
Wir mussten um 13h in Evian sein und – nachdem wir unserer (4er-) Zimmer in Beschlag genommen hatten, fingen wir um 14h mit „arbeiten“ an. Wir haben bis 18h30 gesungen (mit einer 20-minütigen Pause).
Anschliessend gab’s Abendessen und gegen 20h feierten wir den 20. Geburtstag des Chors. Ins Bett kam ich etwa um 1h morgens…
Gestern, Sonntag, übten wir ab 9h30 – nach dem Frühstück – bis 12h30 weiter. Und nach dem Mittagessen nochmal von 14h-16h.
Hier 2 Beispiele unseres nächsten Programms:
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Dieses Wochenende hat mir sehr gefallen und mir sehr gut getan. Ich hätte noch eine Woche bleiben können 🙂 . Es hatte auch den Vorteil, die verschiedenen Leute mal ein bisschen besser kennen zu lernen. Obwohl ich nicht das neuste Mitglied bin, kannte ich bis jetzt die meisten nur knapp. Da ich nach den Chorproben am Mittwoch immer gleich nach Hause fahre und nicht noch auf ein Schwätzchen bleibe (wegen der Kids), kam ich bis jetzt nie wirklich dazu, mit den verschiedenen Choristen auch mal von was anderem als Bach oder Mendelsson zu reden…
Und da war da noch Thimothy – ein neues Mitglied. Er ist seit einem Monat dabei und relativ unscheinbar. Eher scheu und zurückhaltend. Er stand oft etwas abseits, beobachtete die anderen, redete kaum. Irgendwie erinnerte er mich an mich. Ich war früher auch so. Eher reserviert und ja nicht im Mittelpunkt stehen! Ich bin heute immer noch so, allerdings schon weniger. Und wenn ich mal jemanden kenne und „warm“ bin, dann kann ich bis weit in die Nacht quatschen, lachen und mich so geben, wie ich wirklich bin. Na ja, jedenfalls kamen wir ins Gespräch und ich hatte das Gefühl, dass er froh war, jemanden zu finden, mit dem er etwas reden konnte. Er ist 27 (!) und – abgesehen davon, dass er mir etwas „verschlafen“ vorkommt – ein interessanter Gesprächspartner gewesen.
Alles in allem war es wirklich ein super Wochenende und ich freu mich schon auf unsere nächste Chorporbe (leider erst in 2 Wochen wieder, denn am kommenden Mittwochabend kann ich wegen dem Elternabend von Sohnemann nicht hingehen 😦 )
Na ja, solange war ich ja nicht weg – aber diese Woche war / ist schon ein wenig turbulent 🙂
Die Tage mit meiner Kindheitsfreundin waren SUPER ! Wir hatten es so toll und werden uns sicher bald mal wieder sehen und nicht wieder 2 Jahre oder mehr für ein nächstes Treffen warten! Sie ist gestern anfang Nachmittag wieder heimwärts gefahren und hat mir gegen 17h geschrieben, dass sie gut angekommen sei und uns alle hier schon vermisse. Hätte sie keine Tageskarte gehabt (Zugticket mit Datum), wär sie noch einen Tag mehr geblieben…
Gestern muss ich dann auch mit Töchterchen noch zum Orthodont – sie hat eine Zahnspange bekommen. Es sei schon ein komisches Gefühl und gegen Abend hatte sie dann auch ein wenig Schmerzen. Der Zahnarzt meinte, das sei normal und ich könne ihr dagegen was (medikamentös) geben – was ich getan habe. Sie redet etwas komisch und klagt auch heute morgen noch über Schmerzen. Drum habe ich entschieden, dass sie heute zu hause bleibt.
Heute morgen „muss“ ich noch bei einer anderen Tagesmutter vorbei (Solidarität wird gross geschrieben 🙂 ). Eigentlich wollte ich wegen Töchterchen absagsagen, aber sie meinte, ich könne schon gehen, so krank sei sie ja jetzt auch nicht um nicht 2 Stunden allein sein zu können… ♥
Heute Nachmittag muss ich dann noch meine Zahlungen machen und meine Sachen für das Chorwochenende vorbereiten.
Die Wäsche konnte ich übrigens auch erledigen – ich habe also etwas anzuziehen 🙂
Nun denn, ich wünsche Euch ein schönes Wochenende – meines wird es bestimmt ! Ich melde mich dann wieder nächste Woche und werde berichten 😉
Manchmal frage ich mich, ob ich versagt habe?
Ich bin ein Scheidungskind – allerdings ein sehr glückliches, denn meine Eltern haben und hatten trotz Trennung immer ein gutes Verhältnis und stehen zueinander wie Bruder und Schwester – und doch habe ich mir immer gesagt, dass ich es schaffe, mich nicht scheiden zu lassen. Aber: 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Na ja, es ist ja nicht irgendwie schlecht, denn das Verhältnis zwischen meinem Ex-Mann und mir ist eigentlich ganz gut, ja sogar besser (eigentlich ähnlich wie bei meinen Eltern) und wir fühlen uns beide wohler- Und doch frage ich mich manchmal, ob ich versagt habe?
Ich denke eigentlich nicht, dass ich jemand bin, mit dem es sich schwer leben lässt. Natürlich habe ich meine Fehler – wie wir alle. Und von Zeit zu Zeit frage ich mich, wieso Menschen gewisse Dinge mit einigen tun und mit anderen nicht… Ich meine: wieso kann man mit Frau A z.B. nicht einkaufen gehen, mit Frau B aber schon? Was hat Frau A falsch gemacht? Wieso klappt es mit Frau B, obwohl Frau B zickig und nicht wie Frau A verständnisvoll ist?
Na ja, weiss auch nicht, wieso mir das jetzt in den Sinn kommt – waren einfach wieder mal so Gedankengänge.
Jetzt muss ich aber – denn eine langjährige Freundin kommt ja heute für 3 Tage zu mir … und ich muss noch einiges erledigen !
Ich frage mich, wieso ich eigentlich tagsüber oft müde bin… Na ja, eigentlich liegt es auf der Hand: Ich schlafe oft nicht vor 2h oder 3h morgens, muss dann aber um 6h/6h30 aufstehen. Mit der Zeit muss sich das ja auswirken und das Schlafmanco macht sich bemerkbar.
Das Problem ist: Abends bin ich einfach nicht müde… dafür morgens um so mehr. Obwohl ich eigentlich seit der Geburt meiner Tochter vor fast 13 Jahren nie länger als bis 9h schlafe, wäre ich die letzten Tage gern am liebsten gar nicht vor Mittag aufgestanden… 😀
Na ja, und an den Wochenenden… also Samstags muss ich aufstehen, weil Töchterchen ihren Tanzkurs um 10h hat… Sonntage mag ich gar nicht. Alles ist zu und nur zu hause rum sitzen finde ich auch nicht sehr spannend. Heute Nachmittag z.B. muss ich mein Bürokram aufräumen und mit Töchterchen noch Schuhe kaufen. Morgen haben wir einen Kirchentag mit verschiedenen Ateliers (alte sakrale Gesänge, meditatives Tanzen, etc)…
Nächste Woche wird auch ziemlich viel los sein:
Montag: 6h30 aufstehen. Mit Hund raus und Kinder zur Schule bringen. Um 8h15 nach Spiez fahren, umsteigen, nach Murten fahren und um 11h dort sein, um einen Eckbank, einen Tisch und zwei Stühle einzuladen, zürück nach Spiez fahren, ausladen, zurück fahren und spätestens um 16h30 wieder zu hause sein, um die Kids in Empfang zu nehmen, und um 17h Töchterchen ins Tanzen fahren
Dienstag: 6h30 aufstehen, Kids zur Schule bringen, Spaziergang mit Hund. Zoé um 11h30 abholen, Mittagessen mit 4 Kindern, um 15h ein Freundin (ich kenn sie, seit ich 2 bin) am Bahnhof abholen, mit 4 Kindern und der Freundin Zvieri essen, Abendessen kochen
Mittwoch: 6h30 aufstehen, Kids zur Schule bringen, Spaziergang mit Hund (und Freundin). Mit Freundin Kaffee trinken, Mittagessen, um 13h15 mit Töchterchen zum Orthodonten, um 17h30 zum Tanzkurs, abends um 20h Chor
Donnerstag: 6h30 aufstehen, Kids zur Schule bringen, Spaziergang mit Hund. Zoé um 11h30 abholen, Mittagessen mit 4 Kindern und Freundin, 13h30 mit Töchterchen zum Orthodonten, anschliessend Freundin zum Bahnhof fahren, Zvieri mit 4 Kindern
Freitag: 6h30 aufstehen, Kids zur Schule bringen, Spaziergang mit Hund. Sachen für Wochenende vorbereiten, Mittagessen, einkaufen, 16h30 Sohnemann und 17h30 Töchterchen ins Tanzen bringen, Nachtessen.
Samstag: Kinder „verfrachten“ um 13h in Evian (Frankreich) sein, Chorwochenende bis Sonntag 16h.
Natürlich muss ich irgendwann auch noch Wäsche machen…
Ihr seht – mir wird nicht langweilig diese Woche … und dann frag ich mich noch, weshalb ich müde bin…. 😛
Ich habe mich – trotz erstiger Sträubung – vor ein paar Tagen auf so einem Online-Portal eingeschrieben. Allerdings wird dort das Profil erst drei Tage von den schon registrierten Nutzern bewertet, bevor es frei geschalten wird.
Nun gut. Gestern bekam ich Antwort: Ihr Profil hat das nötige Voting nicht erreicht… blablabla…
Irgendwie dachte ich: um so besser… und dann: will wohl heissen, dass es nicht der richtige Plan ist 😀
Na denn – Life goes on…