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Ich glaube…

… ich geh ins Kloster.

Die Menschheit hat doch ein Rad ab! Unglaublich, was gewisse Dinge für Reaktionen auslösen und Menschen verändern können.

Ich bin nur froh, dass ich meinen Glauben habe. Ich bin davon überzeugt, dass Menschen die an etwas glauben – egal ob das Gott, Allah, das Universum, den Buddhismus oder was weiss ich  – mehr vom Leben haben, besser mit gewissen Situationen umgehen können und vielleicht auch besser vergeben und verstehen können.

Ich wurde schon oft enttäuscht, sowohl von Freunden, wie Familie oder Männern. Aber ich bin ein „Steh-Auf-Männchen“ und ich versuche immer, die Menschen zu verstehen – auch wenn gewisse Personen Dinge tun, die für mich fast unverständlich sind. Aber sie werden sicherlich einen Grund haben, weshalb sie dies oder jenes tun (oder nicht tun).

 

 

 

 

Die Stille geniessen

Gott,
wie ruhig und still es hier ist.
Weit und breit niemand, der etwas von mir will.028
In dieser Kirche muss ich keinem Rede
und Antwort stehen.
Hier kann ich durchatmen.
Hier darf ich sein, wie ich bin.
Deshalb komme ich gerne.
Deshalb fühle ich mich wohl hier.
Gott,
wenn es bei dir so ist wie hier,
so ruhig und still,
wenn du mich so lassen kannst,
wie ich bin,
wenn du mir so viel Raum gibst zum Atmen
und mich zu keiner Antwort zwingst,
dann könnte ich mich wohl fühlen bei dir.
Dann komme ich gerne –
zu dir.

Amen

Kirche St Peter & Paul in Bern

Taizé Gebete

Heute morgen war ich beim Taizé Gebet.

Das gibt’s bei uns hier einmal pro Woche, jeweils am Mittwoch morgen um 9h. Normalerweise kann ich da nicht hingehen, weil ich eine zwei-jährige hüte. Doch heute ist sie ausnahmsweise nicht gekommen. Also habe ich spontan entschieden, hinzugehen. Es hat mir gut getan.

Diese Taizé Gebete dauern jeweils 1/2 Stunde. Besinnung – ja fast eine Art Meditation. Kurze Gebete, Fürbitten, eine Lesung und singen.

Es hilft mir, in mich zu gehen, ruhig zu werden und gleichzeitig Energie zu tanken. Die Taizé-Lieder sind wunderschön (siehe z.B. hier). Heute morgen haben wir unter anderem DAS gesungen. Wenn man das immer wiederholt, kommt man (ich zumindest) in eine Art Trance  (Meditation). Es ist einfach unbeschreiblich, dieses Gefühl. Und wie die Taizé Gemeinde auf ihrer Internet schreibt:

Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott. Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen eine Atmosphäre, in der man gesammelt beten kann. Der oftmals wiederholte, aus wenigen Wörtern bestehende und schnell erfaßte Grundgedanke prägt sich allmählich tief ein. Meditatives Singen ohne jede Ablenkung macht bereit, auf Gott zu hören. Alle können im gemeinsamen Gebet in solche Gesänge einstimmen und zusammen ohne engeren zeitlichen Rahmen der Erwartung Gottes Raum geben.
Wo es Vertrauen auf Gott zu wecken gilt, sind Stimmen von Menschen, die sich im Gesang vereinen, unersetzlich. Ihre Schönheit läßt – wie die Christen in der Ostkirche sagen – etwas von der „Freude des Himmels auf der Erde“ spüren. Inneres Leben kann sich entfalten.
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Soziale Ablehnung tut weh

estarsoloIch habe gestern den Newsletter von Zeit zu Leben bekommen. Wieder ein sehr interessanter Artikel:

Vielen zerreißt es richtiggehend das Herz, wenn sie von einem geliebten Menschen verlassen werden. Jeder, der das bei einem anderen oder am eigenen Leib erfahren hat, weiß, wie weh es tun kann, zurückgewiesen zu werden. Auch, wenn man vielleicht sogar damit gerechnet hat, dass die Beziehung bald vorbei ist. Mit diesen starken Schmerzen rechnet kaum einer. Und dann fühlt man sich doch innerlich wund gescheuert oder wie von einer schweren Grippe gemartert.

Zurückweisung und Ablehnung tun weh. Das muss nicht immer eine Liebesbeziehung sein. Manchmal entwickeln sich auch Freundschaften auseinander. Der andere scheint kein so großes Interesse mehr an gemeinsamen Treffen zu haben. Und auch darunter kann man stark leiden.

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Hexen

26017Im Mittelalter wurden Hexen verbrannt. Hexen ist gut – waren es ja im Grunde genommen gar keine. Aber man bezeichnete  Frauen als Hexen, die mit Kräutern irgendwelche Salben oder Tropfen herstellten. Oft wurden sie auch mit dem Teufel in Verbindung gebracht. Wikipedia meint dazu das.

Eine der letzten „Hexen“, die in Europa verurteilt wurde, war Anna Göldi. Sie starb 1782 in Glarus (CH) durch das Schwert. Ich habe das Buch über Anna Göldi gelesen – eine haarsträubende Geschichte !

Es gibt heute Frauen, die werden als „Hexen“ bezeichnet, wenn sie gemein, böse, schadenfreudig oder hinterhältig sind. Ich kenne ein paar, die würd ich sofort als „Hexe“ dieser Art betiteln. Aber man hat ja eine gewisse Kinderstube, einen gewissen Anstand. Doch manchmal ist es ganz schön schwer, sich den Mund (die Tastatur) zu verkneifen, um nicht wirklich zu sagen, was man denkt…

Echt traurig…

… wie manche Menschen sich verarschen lassen

… wie manche Menschen sich einfach alles gefallen lassen

… wie manche Menschen manipulierbar sind

… wie manche Menschen so gemein sein können

… wie manche Menschen einem so weh tun können

Mein Job

Eigentlich bin ich ja kaufmännische Angestellte. Ich arbeite aber seit der Geburt meiner Tochter vor 12 Jahren nicht mehr – bin zu hause. Allerdings habe ich mich immer 400_F_27059119_XOAtb7FuprqPzAE24sSvCFh3ECT4O1Rlbemüht, „am Ball“ zu bleiben. Ich gestalte Websites, mache Schnullerketten und schreibe administrative Briefe für Freunde und Family.

Anfang 2011 habe ich entschlossen, dass ich als Tagesmutter fungiere. Nun gut. Der Vorteil dabei ist: ich bin für meine Kids zu Hause, verdiene aber trotzdem ein wenig etwas. Aber jetzt – nach diesesn 2,5 Jahren hängt’s mir langsam zum Hals raus. Ausserdem: meine Kids sind sehr eifersüchtig auf die anderen Kinder und ich will/muss jetzt unbedingt etwas anderes machen.

Von den 5 Kindern die ich wöchentlich hier habe, werden sicher 3 ab September nicht mehr da sein. Die anderen beiden weiss ich noch nicht. Jedenfalls werde ich mir etwas suchen, dass ich auswärts mache. 2 Tage die Woche oder so. Ich MUSS raus aus meinen vier Wänden.

Den Lebenslauf hab ich schon gemacht – jetzt geht’s ans Bewerbungen schreiben… Wünscht mir Glück !

Gebucht

Wien_6Zwar nichts weltbewegendes, aber immerhin 5 Tage weg von hier im Juli und zwar nach… Wien. Ja, ich habe da einen alten Jugendfreund, den hab ich schon Jahre nicht mehr gesehen und ich wollte ihn schon lage mal besuchen. Und da ich ja jetzt meine Ferien nicht wie geplant verbringe, musst ich was anderes finden. Denn 2 Wochen nur allein zu Hause hocken – Nein Danke !

Also – Hotels gebucht 😀 und erst noch ganz nah von Schönbrunn (versteht sich ja wohl von selbst…).

Gemeinsam mit Mama werden wir erst nach Meersburg fahren (Mama möchte unbedingt mal diese Burg sehen), dort übernachten und dann am nächsten Tag weiter bis nach Wien fahren.

Ich freu mich darauf – muss nur noch wen finden, der mir in dieser Zeit meinen Hund Gino hütet…

 

Wenn Du Kummer und Sorgen hast…

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… geh mit offenen Augen durch den Wald. Denn in Baum und in jedem Strauch, jedem Tier und jeder Blume wird dir die Allmacht Gottes zu Bewusstsein kommen und dir Trost und Kraft geben… (Sissi).

Ja, so ging es mir heute morgen. Ich bin mit offenen Augen durch den Wald gegangen – zusammen mit meinem Hund Gino. Es hat gut getan. Momentan geht es mir wirklich nicht sonderlich und ich muss mich extrem zusammen nehmen.

Wenn die Kids nicht wären… ich würd wohl mal so ein Monat oder so weg fahren. Einfach mal raus aus dem Altag, die Gedanken frei machen… was anderes denken…