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Jahresrückblick

Na ja, was soll ich sagen? 2012 war ein ein Jahr der Wandlung und Erkenntnis.

Ich selbst habe mich ziemlich verändert, bin irgendwie reifer geworden, habe Dinge begriffen (oder auch nicht), gewisse Hürden bewältigt, Zweifel überwunden, mich über die Männer gewundert und festgestellt, dass eigentlich alle gleich (komisch) ticken. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber jene Männer sind entweder vergeben und/oder aber leben hunderte oder tausende von km von hier…

Wichtige Eckdaten im 2012 waren der Tod meiner Grossmutter im März, das Sommerlager der Kinder (2 Wochen ohne sie war einerseits sehr relaxend, andererseits fehlten mir die beiden enorm), der Entschluss, mir einen neuen Job zu suchen. Ja, ich muss aus meinen 4 Wänden raus und andere Leute treffen – die Decke fällt mir langsam auf den Kopf… und zu guter letzt: Hurraaaaa! Am 21.12.12 ist die Welt doch nicht unter gegangen…

Meine Vorsätze für 2013: Einen neuen Job finden, meine 20kg endlich wieder zu verlieren, gewisse Schulden abzuzahlen. Das mit dem aufhören zu rauchen lass ich jetzt mal – das klappt sowieso nicht 😛

Nun denn…

2013

Januarloch…

StGallenTagblattJanuarloch… fängt bei mir schon im Dezember an 😦

Habe eben meine Zahlungen vorbereitet… viel bleibt mir nicht und alles gezahlt ist auch nicht :(((

Traum

Soeben habe ich ein Mittagsschläfchen gehalten – was soll ich andres tun, wenn Sohnmann mit der neuen PS3 spielt und Töchterchen Musik mit der neuen Handy-Station hört… Ausserdem: es ist sonst niemand da und gestern – respektive heute morgen – bin ich erst gegen 5h morgens eingeschlafen…

Nun, ich hatte soeben einen Traum – einerseits sehr schön, doch zugleich irgendwie alptraumartig…

… mein Ex wohnte wieder bei uns und eigentlich fand ich das sehr schön. Doch dann, als in meinem Traum die Küchentür zu bruch ging, flippte mein Ex total aus. Schrie herum, stellte mich hin, als sei ich daran Schuld – dabei hatte ich gar nichts getan, die Tür ging von ganz allein kaputt… . Ich weinte, versuchte ihm zu erklären, dass ich nichts dafür kann, aber er wollte nichts hören.

Dann erwachte ich. Irgendwie war ich ganz wirr im Kopf, es schien so real… also lustig finde ich das nicht 😦

Engelszauber

Noch einen Tag, und es ist heilig Abend… Irgendwie freu ich mich auf Januar – dann ist der ganze Troubel endlich vorbei. Dieses Jahr habe ich so keine Lust und da wir auch noch bei meinem Bruder feiern (nicht dass es mich stört, dass ich – nach 12 Jahren zum 1. Mal – kein Tisch decken und Essen vorbereiten muss), komme ich einfach nicht in Stimmung. Wir werden natürlich trotzdem einen Weihnachtsbaum aufstellen – morgen dann.

Um aber Euch die Weihnachtsstimmung nicht zu verderben, möchte ich Euch hier eine kurze Weihnachtsgeschichte erzählen, die ich selbst für meine Kinder im 2009 geschrieben habe (original ist sie auf schweizerdeutsch, aber damit alle Leser sie verstehen, habe ich sie „übersetzt“) :

***

ENGELSZAUBER

 
Wesley war ein kleiner Engel, mit flauschigen Flügeln und wunderbaren Locken. Er war das Nesthäcken der Engelschar und wurde von allen geliebt. Seine verspielte und liebliche Art wurde von allen bewundert und alle hatten ihn ins Herz geschlossen.
 
 little-angelWesley fragte sich, weshalb alle ausser ihm jedes Jahr im Dezember zur Erde flogen. Warum durfte er nie mit? Dieses Jahr nahm er all seinen Mut zusammen und ging zum Christkind – dem Chef aller Engel. Etwas scheu fragte er „Darf ich diese Jahr mit zur Erde?“ – „Nun, weisst Du, was die Engel auf der Erde machen?“ er verneinte. Das Christkind erklärte dem kleinen Wesley, was Weihnachten ist. Gespannt hörte der kleine Engel zu. Als das Christkind fertig war, wollte Wesley wissen, warum denn alle Engel jedes Jahr zur Erde fliegen. Das Christkind fuhr fort „an Heilig Abend liegt ein Zauber über der Erde. Ein Engelszauber, der von allen Engeln ausgestrahlt wird. Dieser Zauber ist dazu da, die Menschen zu vereinen, das Fest der Liebe zu feiern, zusammen mit den Menschen, die sie lieben. Gemeinsam ist man stark, hat man Kraft und Mut – leider vergessen das die Menschen oft, und deshalb wird einmal im Jahr ein Engelszauber über die Erde gelegt. Die Menschen wissen das nicht, aber gespürt wird es überall. Alle Engel geben sich die Hand und strahlen durch die Verbindung  diesen Zauber aus.“ Wesley war sprachlos. Das Christkind fuhr weiter „ausserdem gibt diese Verbindung den Engeln die Kraft für ein Jahr, um als Schutzengel auf der Erde zu wirken.“
 
 Wesley fand die Vorstellung wunderbar. Er wollte auch zu diesen Engeln gehören, auch diesen Zauber ausstrahlen, auch den Menschen das Gespür vermitteln und vorallem wollte auch er ein Schutzengel werden!
 
 „Darf ich dieses Jahr mit?“ das Christkind schaute Wesley lange an. Nach längerem Überlegen nickte es und meinte „Ja, ich denke, dass du reif genug bist um dieses Jahr dabei zu sein und dann deine Aufgabe als Schutzengel meistern kannst!“ Wesley war überglücklich, bedankte sich beim Christkind und flog davon.
 
 Er konnte es kaum erwarten, an Heilig Abend mit der ganzen Engelsschar zur Erde zu fliegen um den Engelszauber auszustrahlen. Als es dann endlich soweit war, flog er aufgeregt hin und her „wann gehen wir?“ wollte er wissen. „ist es nicht langsam Zeit?“ Die anderen Engel lächelten und Steve meinte „Geduld, Wesley. Geduld. Du wirst lernen müssen, dass man als Schutzengel die Tugend der Engelsgeduld üben muss. Nicht hektisch sondern gelassen und ruhig kann man als Schutzengel wirklich etwas bewirken, den Menschen beschützen.“ Das leuchtete Wesley ein und er verhielt sich ruhig und wartete.
 
Plötzlich hörte Wesley einen wundervollen Klang. Erst leise und dann immer lauter wurde der Engelsgesang. Gloria in excelsis deo wurde erst von einem Engel, dann von einem zweiten und dritten gesungen. So ging es immer weiter, bis alle Engel sangen. Auch Wesley kannte das Lied und stimmte ein. Noch nie verspürte er eine solche Kraft, noch nie hatte er ein so starkes Zusammengehörigkeits-Gefühl. Er war verzaubert! Als dann Steve seine Hand nahm und alle zusammen zur Erde schwebten, war es um Wesley geschehen. Er schloss die Augen, liess sich von den anderen leiten und sang aus vollem Herzen „Gloria! In excelsis deo“.
 
 Als er merkte, dass sie nicht mehr schwebten, öffnete er seine Augen und sah das Schönste, was er je gesehen hatte. Ein Lichtermeer schimmerte von der Erde hinauf. Jetzt wusste er: der Engelszauber wurde ausgestrahlt!
 
Erschöpft schlief Wesley früh am Morgen auf seinem Wolkenbett ein. Es war das schönstes Erlebnis, welches er je hatte  und er freute sich auf die neue Aufgabe als Schutzengel. Am meisten aber freute er sich jetzt schon aufs nächste Jahr, wenn wieder Heilig Abend ist und wieder der Engelszauber ausgestrahlt wird.

© by boelleli, Dezember 2009

Fragen

Mir ist grad langweilig und ich kann nicht schlafen… und da habe ich mal folgende Fragen bei Peter gefunden und beantwortet:

  1. Wie würden Sie Ihren momentanen Zustand (mental, geistig und physisch) beschreiben? – entschlossen und zuversichtlich
  2. Was möchten Sie sein? – verliebt
  3. Wo möchten Sie am Liebsten sein? – in einem gemütlich Chalet, ohne Hektik
  4. Welchen Luxus leisten Sie sich? – Auto
  5. Was bevorzugen Sie: den Frühling, Sommer, Herbst, Winter? – Frühling (Neubeginn)
  6. Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?Elisabeth von Österreich
  7. Welche Gestalt der Geschichte verachten Sie? Heinrich VIII
  8. Ihre Heldinnen und Helden im wirklichen Leben? – Meine Kinder
  9. Ihre Lieblingstugend? – Unkompliziert
  10. Ihr grösster Fehler? – inkonsequent
  11. Lieben Sie jemanden? – Ja
  12. Wenn ja: woraus schliessen Sie dies? – weil man seine Kinder auf natürliche Weise liebt und immer lieben wird 😉
  13. Was verabscheuen Sie am meisten? – Geiz
  14. Welche Gabe möchten Sie besitzen? – Querflöte spielen
  15. Wem wären Sie lieber nie begegnet? – einer gewissen Frau unserer Kirchgemeinde
  16. Wem möchten Sie gerne begegnen? – meinem zukünftigen Partner
  17. Hinter welches Geheimnis möchten Sie kommen? – warum eine meiner einst besten Freundin grundlos nichts mehr von mir wissen will
  18. Wie möchten Sie sterben? – einschlafen

Adventszeit

enfants maison neigeDieses Jahr habe ich überhaupt keine, aber gar keine Lust, die Adventszeit zu leben. Nicht mal meine berühmt-berüchtigten Weihnachtsgutzeli habe ich Lust zu machen. Bis jetzt habe ich erst einmal Brunsli gemacht – aber auch nur, weil mein Papa für die Geschäftskollegen welche wollte.

Der Sinn der Sache ist all die Jahre irgendwie abhandem gekommen. Meine Tochter ist jetzt 12, mein Sohn bald 8 und ich bin irgendwie echt froh, dass sie nicht mehr ans Christkind glauben – nicht weil ich diesen Brauch nicht gut finde, sondern weil ich es leid bin, den ganzen Zirkus zu veranstalten. Adven und Weihnacht sollte doch was besinnliches sein… ausserdem hatte ich einen Ehemann, der Weihnachten und das ganze drumherum nicht mag. Es gab eher Streit als das es harmonisch war.

Ich sehne mich nach Advent und Weihnachten meiner Kindheit. Ich habe so schöne Erinnerungen daran und eigentlich möchte ich das meinen Kindern auch weitergeben – aber irgendwie schaff ich das einfach nicht.

Ob’s an mir liegt? An der Zeit? Man kann die Zeit nicht aufhalten, geschweige denn zurück drehen. Aber manchmal würd ich das schon gerne tun…

Diese Woche…

21236_361379237285328_1817887894_n… kam ich nicht so recht zum bloggen. Obwohl die Adventszeit doch eigentlich eher eine ruhige und besinnliche Zeit sein sollte, habe ich das Gefühl, dass es von Jahr zu Jahr stressiger wird. In meiner Kindheit war das irgendwie ganz anders – und ich vermisse es zeitweise sehr, würde manchmal am liebsten wieder Kind sein, um es nochmals so erleben und geniessen zu können… aber man kann die Zeit nicht aufhalten – man muss irgendwie mitgehen, sonst geht man unter.

Die ganze Woche habe ich von T. nur sehr spärliche und banale sms bekommen… auf meine „wichtige“ sms habe ich bis jetzt keine Antwort erhalten. Es ist so, als hätte er keine Lust, oder aber vielleicht auch Angst, mir darauf zu antworten. Na ja, dann halt eben nicht !

Pierre hat gestern von mir ein Päckchen bekommen. Es war an ihn und seine Frau adressiert – ich will ja nicht, dass er irgendwie Stresse zu hause bekommt. Geschickt habe ich ihm Brunsli – eine weihnachtliche Spezialität aus Basel, welche er sehr gern hat. Bis jetzt kam keine Reaktion… aber ich hatte das Bedürfnis, ihm das zu schicken – eigentlich wollte ich das letztes Jahr schon tun, traute mich aber nicht. Er reagiert ja nie auf meine (wenigen) sms, geschweige denn, dass er das Telefon abnimmt (höchstens 3 mal habe ich dieses Jahr versucht, ihn telefonisch zu erreichen). Witzigerweise meldet er sich am Telefon, wenn er die Nummer des Anrufers nicht kennt… ich habe es, respektive eine Freundin von mir, ausprobiert. Wenigstens weiss ich jetzt, dass er noch lebt…

Nun, es ist erst Freitag, und mein Altag hat schon begonnen – die Kids sind am aufstehen und ich muss gelegentlich mal ins Bad 😉 …

 

Fitness

Also ich weiss nicht… alle sagen immer: Ja, nach dem Fitnesstrainig fühlst Du dich super !!    –    aber ich finde das gar nicht. Ich bin danach eher geschlaucht und müde, anstatt fit und munter… ??!!