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Notre père – Vater unser
Mozart’s Tod endlich geklärt ?
Ich habe mich wieder mal mit Mozart befasst. Wie Ihr ja wisst, ist er einer meiner Lieblingskomponisten. Nun habe ich da einen Artikel von Spiegel.de gefunden, welchen ich interessant finde :
Wolfgang Amadeus starb jung. Daher wird seit mehr als 200 Jahren an der Todesursache herumgerätselt. Ein amerikanischer Ärztekongress glaubte nicht an die Theorien von Hirnblutung, Fleckfieber oder gar Vergiftung und hat eine neue Diagnose gestellt. Weiterlesen
Was glaubt Ihr? Es gibt viele Theorien… wirklich wissen werden wir’s wohl nie…
Konzerte – past, present & future
Auf FB und witzig gefunden :
Erstes Konzert : Spider Murphy Gang (da war ich glaub etwa 8 Jahre alt)
Letztes Konzert : OCL – Prokofiev & Beethoven (hab leider auf Youtube weder Prokofiev noch Beethoven gefunde, welche von diesem Orchester gespielt werden. Aber dafür Mozart 😀 )
Bestes Konzert : Michael Jackson
Schlechtestes Konzert : David Hasselhoff (da bin ich nur mitgegangen, weil Bruderherz so ein grosser Night Rider Fan war)
Lautestes Konzert : 🤔 Wise Guys
Am meisten gesehen : Michael Jackson 3 x , eigentlich 4 wenn das letzte durch Krankheit nicht abgesagt worden wäre)
Überraschenstes Konzert : Tippett
Nächstes Konzert : Choeur Vivace – Puccini & Mendelssohn
Hätt ich gern gesehen : Queen
Möchte ich wirklich noch sehen : The Piano Guys
264 …
… wäre Mozart heut geworden. Bei Wikipedia könnter Ihr bei Interesse mehr erfahren
Wir haben ja mit dem Chor vor 2 Jahren das Requiem gesungen… das war eines der besten Konzerte überhaupt und ich würde es sehr gern nochmals singen (wobei, momentan sind wir an der Messe in H-Moll von Bach… was nicht gerade einfach ist).
Was mir z.B. auch sehr gefällt, ist die Fantasia in D moll :
Töchterchen hat darüber mal folgendes geschrieben :
C’est puissant, tragique, magnifique, dénoué de tous sens, incompréhensible. Mais c’est pour cela que je l’aime, Mozart.
L’incohérence mais la beauté pure retrouvée dans Fantaisia en D Mineur et un chef d’oeuvre remarquable. Ce n’est pas le plus connu, mais je m’y retrouve beaucoup. Ténébreuse mais aussi chaleureuse, cette musique à la fois envoutante mais attristante veut que tu l’écoutes. Alors tu t’assieds. Au début du morceau, tout semble triste, insurmontable, impossible. Puis, petit à petit en avançant, on se rends compte qu’il y a de l’espoir, qu’il existe une grande force d’incohérence et de fatalité inexpliquée donnant à ce morceau ce côté si magique et tragique.
Übersetzung:
Es ist mächtig, tragisch, schön, sinnlos, unverständlich. Aber deshalb liebe ich es, Mozart.
Die Widersprüchlichkeit, aber die reine Schönheit, die man in der Fantasia in d-Moll findet, ist ein bemerkenswertes Meisterwerk. Es ist nicht das bekannteste, aber ich bin damit sehr vertraut. Diese dunkle, aber auch warme Musik, die gleichzeitig betörend, aber auch traurig ist, möchte, dass Du sie hörst. Also setze Dich. Am Anfang des Stücks scheint alles traurig, unüberwindbar, unmöglich. Nach und nach wird einem klar, dass es Hoffnung gibt, dass es eine große Kraft der Widersprüchlichkeit und des unerklärlichen Todes gibt, die diesem Stück eine so magische und tragische Seite verleiht.
Nun denn : alles gute zum Geburtstag, Wolfgang !
Kein Schwein ruft mich an
Gestern Abend gegen 22h30 schickt mir mein Papa einen Youtube-Link :
Irgendwie war ich etwas verwirrt… war das jetzt ein Wink mit dem Zaunpfahl ? Wenn man den Worten richtig Gehör schenkt, könnte man denken, dass Papa gerne gewollt hätte, dass man ihn anruft. Also habe ich ihm geschrieben
darauf antwortete er : Nein, nein, alles ok, ich schau Dschungelcamp… (da kann jeder selbst entscheiden, ob er das schauen will – ich schau’s jedenfalls nicht. Finde das total doof ! Aber wenn’s ihm hilft… )
Es war super !
WOW ! Letzes Wochenende war – trotz ziemlich viel Stress – super !
Am Freitag abend hatten wir Hauptprobe. Pierre II war süss als wir fertig waren und ich mich auf die Treppe setzte, da ich etwas Rückenschmerzen hatte : Er setzte sich neben mich, massierte mir den Rücken und meinte „tut’s hier weh ?“ . Es tat mir gut – jemand der sich um mich kümmert. Leider sehr selten der Fall (also ich rede jetzt von einem Mann der sich um mich kümmert)… Nach ca 10 Minuten konnten wir dann gehen und ich kam kurz vor Mitternacht nach hause
Am Samstag morgen ruft mich unser Präsident an und fragt so ganz nebenbei, was ich gerade mache. Na ja, verschiedenes… weshalb ? Nun, unser lieber Chorleiter braucht unbedingt 2 Hocker von IKEA für die Lautsprecher. Und da du am nächsten bei IKEA wohnst… kannst du vielleicht die 2 Hocker organisieren ? Was macht man nicht alles für eine Diva 😛 . Gesagt – getan. Gut, dass ich im voraus die Information bekam, in welchem Regal die Hocker gelagert sind. Ich war schnell wieder draussen.
Dann musste ich noch 2 Flaschen Wein organisieren und noch dies und das zu Hause erledigen bevor ich dann um 16h los fuhr.
Das Konzert begann um 20h30 – aber es gab noch viel zu tun davor. Da wir jedoch alles gut organisiert hatten, waren wir pünktlich bereit, der vollen Kirche unser – mit Tanz und Licht kombiniertes – Konzert zu geben. Mama hat sich um die Kasse gekümmert und meine beiden Kids sollten rechtzeitig eintreffen. Allerdings kamen sie nicht zu zweit, sondern zu dritt. Eine Freundin von Töchterchen kam spontan mit und ich freute mich sehr darüber ! Das Publikum war vom Spektakel begeistert und wurde danach zu einem kleinen Aperitif im Gemeindesaal eingeladen. Ich habe dann Töchterchen dem Choregraphen (zu welchem ich einen guten Draht hatte) vorgestellt (könnte vielleicht später für sie von Vorteil sein, ihn schon zu kennen). Als Comité-Mitglied musste ich natürlich bis zum Ende bleiben und war schlussendlich knapp vor 1h morgens zu hause.
Am Sonntag schlief ich bis knapp 9h. Gegen 11h holte ich Mama und wir fuhren gemeinsam nach Genf. Diesmal kamen die Kids nicht ans Konzert.
Um 12h waren wir dort und ich nahm den Schlüssel für die Kirche entgegen, nachdem mir alles erklärt wurde. Der Choregraph, der Licht-Mensch (keine Ahnung wie man das auf Deutsch nennt) und unser Chorleiter waren um 12h15 ebenfalls alle eingetroffen. Um halb eins kam unser Präsident und ein paar von den wenigen Männern unseres Chors und installierten den Tanzteppich, die Lichter, die Podiums. Die Kasse wurde 16h15 geöffnet und als wir die Kirche von innen aufschlossen, standen schon mindestens 30 Leute davor und warteten auf Eintritt. Auch diesmal war die Kirche voll – was ich nicht gedacht hätte. Pünktlich um 17h fing das Konzert an und die Akustik vermischt mit dem Licht und dem Tanz … einfach magisch ! Das Publikum war begeistert und es war eine riesige Freude, vor solch einem grossen Publikum zu singen.
Das Projet „Lueurs“ war ein voller Erfolg und es heisst, dass die Direktorien einer Tanzschule in Genf den Spektakel gerne kaufen würde… mal sehen 🙂 Jedenfalls musste ich wieder feststellen, dass ich fürs Leben gern Tourneen machen würde. Das Künstler-Leben zieht mich einfach an !
Als das Publikum nach tosendem Applaus die Kirche verlassen hatte und wir dabei waren, aufzuräumen, kommt plötzlich Richard (das ist ein neuer Chorist und es waren seine ersten Konzerte) mit einem grossen Lachen auf mich zu, umarmte mich, gab mir 3 Küsschen und meinte : Wow, es war einfach super ! Ich war erst etwas perplex, denn irgenwie erwartete ich das nicht, aber dann freute ich mich mit ihm und musste ihm einfach recht geben.
Als der Choregraph ging, war ich die einzige, welche er umarmte um auf Wiederseh’n zu sagen – auch dass hat mich irgendwie berührt. Ob’s vielleicht daran liegt, dass meine Tochter eine Ausbildung in Tanz macht ?
Bis alles richtig aufgeräumt war und wir den Schlüssel der Kirche wieder abgaben, war es 19h30. Einige von uns beschlossen noch etwas essen zu gehen und schliesslich war ich gegen halb elf daheim.
Ich war glücklich – es war ein super-tolles-intensives-bereicherndes-magisches Wochenende !
Leider erwachte ich morgens gegen 4h mit einer Migräne, welche mich 24 Stunden ins Bett brachte ! Ich glaube, ich hatte noch nie so eine heftige Migräne ! Na ja, ich blieb dann Montag und Dienstag zu hause. Immerhin konnte ich mir am Dienstag das Wochenende so nochmals in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen und in Erinnerungen schwelgen…
Hauptprobe
Schwizerdütsch – Rap
Ich finde es wirklich cool gemacht 😀
I ❤ Switzerland
Neues Programm
Wir haben mit dem neuen Chorprogramm begonnen. Unser Konzert finder im November statt. Ich freue mich sehr darauf, denn wir singen endlich wieder a capella 🙂
Northern Lights von Ola Gjeilo werden wir unter anderem singen und ich finde es sehr schön :

