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Faszinazion Mozart

Was gäb ich drum, eine Zeitreise zu machen, und Mozart zu treffen. Ich habe soeben eine hochinteressante Doku (französisch) gesehen. Dieser Mann fasziniert mich so. Ich bin ganz kribbelig 🙂 . Wenn das stimmt, was in verschiedenen Dokus über ihn erzählt wird, dann bin ich überzeugt, dass er ein hochsensibler und extrem tiefdenkender Mensch war. Seine Musik ist einfach unglaublich. Seine Musik berührt die Seele. Man spürt förmlich, was er zum Zeitpunkt der Komposition fühlte…

Töchterchen hat einen Slam gemacht (auf französisch) welcher ihre Beziehung, Wahrnehmung, Erinnerung und Empfindung in Bezug auf Mozart – also seine Musik – beschreibt. Ein Slam ist eine Art langsamer Rap untermalt mit Musik. Ihr Slam hat also verschiedene mozartische Werke als Hintergrundmusik. Es hat mich zu Tränen gerührt. Ihr Text und Mozart’s Musik – unglaublich, welche Emotion es in mir ausgelöst hat.

Das Singen des Requiem gab mir enorm viel. Ich fühlte mich mit ihm verbunden. Ich kann’s nicht erklären und ihr denkt jetzt vielleicht, ich fantasiere oder übertreibe … aber so empfinde ich es.

Beethoven erricht in manchen seiner Werke den Himmel,

aber Mozart, der kommt von dort !

Joseph Krips

Vorbei

Meine stressige Woche und die beiden Konzerte sind vorbei.

Es war ein voller Erfolg ! Beide Konzerte waren ausverkauft ! Es ist schon sehr erfreulich und motivierend, wenn man ein „volles Haus“ hat.

Abgesehen davon, dass ich am Freitag nach dem Konzert etwas Halsschmerzen hatte und dann am Samstag und Sonntag vorzugsweise Tee mit Honig trank, war es ein tolles Wochenende !

Nun werden wir am Mittwoch schon mit unserem nächsten Projekt beginnen: am 11. März singen wir in einem Abendgottesdienst und Genf und am Palmsonntag geben wir ein Konzert in der Abtei von Montheron .

Mein starkes Herzklopfen ist weniger geworden… ich glaube, es lag wirklich am Stress. Jedoch werde ich am Mittwoch mehr wissen, wenn ich die Resultate mit dem Arzt besprochen haben.

 

Konzert

In knapp 2 Wochen ist unser Konzert. Ich habe letztes Wochenende noch geübt… es gibt noch 2, 3 Stellen beim Sanctus, beim Benedictus und beim Lux Eterna die nicht noch so richtig sitzen… Gut, dass ich dieses Tutorial für Alt-Stimme auf Yout* gefunden habe. Auch wenn es nicht ganz genau die selbe Version ist, welche wir singen, hilft es sehr.

Ich freue mich und ich finde, dass unser Plakat (welches in Lausanne und in Genf als F4 an verschiedenen Orten aufgehängt ist) sehr gelungen ist :

 

Übrigens könnt Ihr meinem Chor HIER auf FB folgen … falls Ihr mögt 😉

 

 

Bachkantate 138

Am Wochenende haben wir angefangen, die Bachkantate 138 zu üben. Wir wurden angefragt, sie am 12. November zu singen. Also ehrlich gesagt, mag ich Bach nicht so. Und diese Kantate hat ziemlich viele Solis… das mag ich auch nicht sonderlich. Ich singe im Chor, damit der Chor singt… und nicht damit der Chor gnädigst Solisten begleiten darf… Na ja, Gott sei Dank machen wir solche Sachen eher selten.

Damit ich die Kantate etwas „ins Gehör“ bekomme, habe ich jetzt im Büro Kopfhörer auf… aber auch wenn ich sie mir mehrere Male anhöre… sie gefällt mir bis jetzt nicht besser… Tja, Geschmäcker sind verschieden. Unser Chorleiter findet die Kantate wundervoll…

 

Work-Shop

Letztes Wochenende hatten wir unser jährliches Sing-Wochenende in Evian.

Es war wirklich super und wie jedes Jahr bin ich etwas traurig, wenn’s dann am Sonntag gegen 16h vorbei ist. Ich würde gerne mal eine ganze Woche so intensiv singen.

Wir haben das Requiem von Mozart weiter „verfeinert“ und die Bachkantate 138 angefangen. Am 12. November führen wir diese Kantate auf. Ich bin jetzt nicht so Fan von Bach – da gefällt mir das Requiem von Mozart bedeutend besser 🙂

Innerliche Unruhe

Seit mehreren Tagen bin ich innerlich ziemlich unruhig, kann nur sehr schlecht einschlafen und habe das Bedürfnis, melancholische (Kirchen)-Musik zu hören. Keine Ahnung, weshalb. Es ist eigentlich kein unangenehmes Gefühl, es fühlt sich eher an, wie wenn man verliebt ist. Nein, ich bin nicht verliebt – zumindest nicht frisch verliebt. Also kann es das schon mal nicht sein.

Vielleicht liegts am Herbst? Der hat manchmal sowas melancholisch-schönes.

Hier ein Beispiel an Musik, die mich momentan sehr berührt:

Gestern Abend hatten wir eine SUPER Chorprobe. Ich hätte noch stundenlang so weiter proben können. Auch unser Chef war von der gestrigen Probe hell begeistert. Wir haben wirklich super gearbeitet. In 10 Tagen haben wir unser traditionelles Sing-Workshop-Wochenende und im November werden wir eine Cantate von Bach singen. Manchmal wünsche ich mir, dass ich professionnel mit (m)einem Chor in der Welt herum-toure :-D. Nächsten Sommer werden wir am internationalen Chorfestival „Europa Cantat“ in Tallinn (Estland) teilnehmen. Ich freu mich jetzt schon – auch wenn das ziemlich teuer wird…

Aufgewühlt

Seit ich den Film Vaya con Dios gesehen habe (3 x jetzt schon), bin ich irgendwie innerlich aufgewühlt, irgendwie ganz kribbelig. Fragt mich nicht wieso… der Schluss des Films ist verständlich und doch irgendwie traurig. Daniel Brühl spielt fabelhaft.