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Edens Garten

- 002Immer muss ich an dich denken
Kann meine Gedanken nicht lenken
Vermisse dich so sehr
Will noch mehr

Schon eine Woche ist es her
Ich fühle mich so leer
Möcht dich gerne nochmal spüren
Dich einfach wieder berühren

Es ist so verdammt schwer
Gäb alles dafür her
Dich in meine Arme zu schliessen
Keine Tränen mehr vergiessen

Auch wenn ich leiden muss
Und warte auf deinen Kuss
Ich liebe Dich und werde warten
Wenn’s sein muss bis in Edens Garten

Aber wieder

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Aber
du bist wiedergekommen
Du
bist wieder
gekommen

Du
du bist
du bist wieder
Ich bin wieder
weil du bist

Du bist gekommen
du
wieder
und immer wieder
wieder du

Du
du
du und ich
immer wieder
und wieder

(c) Erich Fried

Meditation

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Gottes Segen sei mit dir wie eine Blüte.

Wie eine Blüte, die Gott für dich geschaffen hat,

um dir zu zeigen: So schön ist die Welt.

Gottes Segen sei mit dir wie eine Blüte,

die an Regentagen dein Gemüt aufhellt.

Eine Blüte, die auch in dunklen Stunden blüht:

Dann, wenn du – wie Jesus selbst –

Angst und Trauer aushalten musst,

dann möge sie ihren Duft verströmen

und dich trösten.

Gottes Segen sei mit dir wie eine Blüte,

die der Heilige Geist in deine Seele pflanzt.

Eine Blüte, die in dir wächst und gedeiht

und dir Freude und Zuversicht gibt.

Dagmar Knecht

Gefühl & Verstand

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Die gewohnt sind, mit dem Gefühl zu urteilen,
begreifen nichts von dem, was nur der Verstand erkennt,
denn sie wollen gleich mit einem Blick alles durchdringen
und sind nicht daran gewöhnt, die Prinzipien zu suchen.

Die anderen dagegen, die daran gewöhnt sind,
nach Prinzipien zu denken, begreifen nichts von dem,
was nur das Gefühl erfasst und sind nicht imstande,
etwas mit einem Blick zu erfassen

©Blaise Pascal

Sehnsucht

Ich versteh’s nicht – die Sehnsucht plagt mich,

Ich sollte nicht auf dich warten – Du meldest dich

Totale Funkstille – meine Gedanken quälen

Trotz Ablenkung – will ich deine Nummer wählen

Doch ich tu’s nicht- mit Verstand

Aber mein Herz blutet – sogar im Traumland

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Erinnern

027Traurig aber wahr
Schon fast ein Jahr
Seit dem wunderbaren Moment
Der noch auf den Lippen brennt

Ich kann’s nicht vergessen
Will’s niemals missen
Deine Nähe zu spühren
Dich berühren

Mein Herz weint
Sind nicht vereint
Es tut so weh
Dass ich Dich nie seh

Doch in meinem tiefsten Innern
Werd ich mich immer erinnern
Und dankbar sein
Dass ich für kurz war Dein…

 

(c) boelleli

Nebel

Als ich heute morgen aufstand und aus dem Fenster sah, war alles im Nebel eingetaucht. Ich mag den Nebel. Es gibt mir das Gefühl von Geborgenheit.

Manchmal stimmt mich der Nebel auch etwas traurig und nostalgisch.

Das Gedicht von Hermann Hesse „Im Nebel“ hat mich schon früh berührt und geprägt. Kennen gelernt habe ich es durch meine Grossmutter – sie konnte es auch in hohem Alter noch auswendig. Ich finde dieses Gedicht wunderbar :

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Hermann Hesse

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Été indien

Ich liebe den Été indien. Ich könnte auch „Indian Summer“ schreiben, denn das deutsche Wort „Altweibersommer“ finde ich einfach so unschön !

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Herbsonne durchflutet den Wald
Laub liegt schon am Boden
Es wird kälter nun schon bald
Zeit wird langsam verschoben
 
Man kann den Herbst jetzt riechen
und bunt sind nun die Wälder
Auch Tiere wollen sich verkriechen
geerntet sind die Felder
 
Der Sommer musste weichen
Bunt sind des Herbstes Farben
Ich lieb‘ die alten Eichen
Mit ihren vielen Narben
 
Der indianische Sommer ist nun da
Ich geniesse ihn in vollen Zügen
Ich weiss, der Winter ist nun nah,
und ich lass‘ mich vom Schein nicht trügen
 
Angenehm sind die letzten Strahlen
Welche die Sonne mir noch schickt
Ich nehm sie für die fahlen
Und grauen Tage mit mir mit…

(c) by boelleli

Wenn die Nacht zum Tag wird

Der Tag langsam stirbt,eule-in-der-d-mmerung-eule,1680x1050,49796

Kopfkino, so real, als ob Du es spürst,

Die Nacht zum Tag wird

Du fast in Trance den anderen berührst


Wunschdenken kommt hoch

Du würdest alles dafür tun

Und Du weisst es doch

Du solltest ruh’n

 

Unmöglich einfach „off“ zu gehen,

Nicht daran zu denken

Mit geschlossenen Augen den and’ren seh’n

Gefühle kann man nicht lenken.

 

(c) by boelleli