Die Geschichte lehrt die Menschen,
dass Geschichte Menschen nichts lehrt.
Mahatma Gandhi
Mahatma Gandhi
Wenn Väter sich daran gewöhnen, Kinder machen zu lassen
Wenn Söhne nicht mehr auf die ausgesprochenen Worte achten
Wenn Lehrer vor ihren Schülern zittern und ihnen lieber schmeicheln
Wenn schlussendlich die Jungen die Gesetze verachten, weil sie über sich weder Autorität noch sonst jemanden anerkennen, dann ist dies der Anfang der Tyrannei.
Silvia Nelli
Ich bin von Natur aus ein positiver Mensch. Ich versuche immer, das Gute zu sehen, vorwärts zu gehen und mich der jeweiligen Situation anzupassen. Es ist nicht immer einfach, aber meiner Erfahrung nach geht es einem mit dieser Einstellung einfach besser.
Natürlich hat jeder Mal eine schlechte Phase – auch ich, aber ich bin mit wenig zufrieden und freue mich über kleine Dinge.
Ich kann Menschen, die immer nur negativ denken einfach nicht verstehen. Mein Ex-Mann z.B. : oft schlecht gelaunt, immer nur das Negative sehen, selten zufrieden. Ich bin ja momentan dabei, auszumisten. Ich habe viele alte „Liebeszettelchen“ gefunden. Aber praktisch alle (nicht vergessen: ich kenn ihn seit 20 Jahren!) fangen mit dem gleichen Satz an: „Es tut mir leid, dass ich dir eine Kriese gemacht habe, aber verstehst Du, ich habe dieses Leben satt. blablabla….“ . Ja! Seit ich ihn kenne, hat er finanzielle und vorallem Beziehungsprobleme – also nicht nur Mann/Frau sondern allgemein. Er hatte wärenddem wir verheiratet waren, 2 sehr gute Jobs. Beide hat er nach knapp 1.5 Jahren verloren. Der Grund? 1. sind für ihn alle Leute doof und wissen sowieso nichts (nur er hat die Weisheit mit dem Löffel gefressen) und 2. hat er Tendez zum Schürzenjäger… .
Gut, schlussendlich hat er mich ja vor 5 Jahren für eine andere verlassen (nur so nebenbei: er war 2 Monate mit ihr zusammen und dann war Schluss). Im Moment hat mich das natürlich sehr getroffen, vorallem auch dass er am 31.12.2010 um 23h aus dem Haus ging und erst am 01.01.2011 um 15h nach Hause kam, um dann um 17H wieder abzuhauen. Das dauerte etwa 1 Woche bis ich dann sagte „JETZT REICHTS!“. Aber heute bin ich so froh darüber! Eigentlich bin ich ihm dankbar dafür, denn es hat mein Leben so verändert, dass ich mich wieder wohl fühle. Es wurde mir letzhin bewusst, dass ich mich in diesen 5 Jahren enorm weiter entwickelt habe – er jedoch immer noch gleich wie vor 20 Jahren tickt!
Seine jetzige Frau (ja er hat inzwischen wieder geheiratet und ein Kind das im August 1 Jahr alt wird) tut mir leid. Wir kennen uns und kommen gut miteinander aus. Aber er ist immer noch derselbe… Auch wenn wir inzwischen ein gutes Verhältnis haben: Ich möchte ihn um keinen Preis zurück!
Mir geht es gut: ich habe Arbeit, verdiene jetzt allmählich genug, um nicht mehr vom Sozialamt abhängig zu sein und sehe nach vorn. Ich hatte die Hoffnung nie aufgegeben und das Rad ist nun dabei, sich zu meinen Gunsten zu drehen. Ich hatte genug Selbstvertrauen, Hoffnung und Glaube mich weiter zu entwickeln – und ich bin stolz darauf!
Mein Ex-Mann ist übrigens nicht der einzige in meinem Umfeld der so tickt! Meine Tante z.B. – sie ist 62 – verhält sich immer noch als wär sie 20. Ist oft betrübt und immer ist alles schlecht. Ich versteh’s nicht, aber manche lernen es einfach nie…
Ich habe soeben mal wieder meine Mailbox durchstöbert und alte Mails gelöscht. Da bin ich auf den Newsletter von „Stunde des Höchsten“ gestossen – ich hatte ihn seit Januar nicht gelesen…
Ein Ausschnitt daraus finde ich sehr interessant und ansprechend:
Mit diesem Gott haben wir es auch im neuen Jahr täglich zu tun! Gott kommt zu uns, in unsere Niedrigkeit. Und er schämt sich nicht! Und mitten in unseren Alltag kommt er als tröstender Gott. So, wie es in der Jahreslosung für 2016 heißt: »Ich will euch trösten, wie eine Mutter tröstet!« (Jesaja 66, 13)
Das hebräische Wort für trösten (nicham) heißt soviel wie »aufatmen lassen«. Trost lässt wieder atmen, wo uns vieles die Kehle abschnürt und wir um Atem ringen. Vieles kennen wir, was das Leben schwer macht, eng macht, trostlos: die ungewisse Zukunft, die Frage, wie es weitergehen soll. Der fehlende Überblick und Durchblick. Die verheerenden Katastrophen im Kleinen wie im Großen. Die mangelnden Perspektiven. Hoffnungslosigkeit. Wie tröstlich, wenn Gott uns in seinem mütterlichen Trost wieder neue Luft zum Atmen schenkt: zum Durchatmen. Zum Aufatmen. Luft holen beinhaltet auch: zur Ruhe kommen, abschalten, loslassen. Zu mir selber finden und innerlich auf einen hohen Felsen steigen: das weite Land sehen, Perspektive gewinnen, Übersicht haben, einen festen Standort. Und so getrost und ermutigt weiter gehen!
Genau das tue ich!
Gefunden im Netz und vom Französisch ins Deutsch übersetzt:
Eine Mutter hält die Hand ihrer Tochter als sie sie zur Schule begeleitet. Auf dem Weg denkt sie an all die Dinge, die sie tun muss: einkaufen, putzen, kochen. Sie ist von all diesen Tätigkeiten müde und wartet nur darauf, dass ihre Tochter alt genug ist, um alleine zur Schule zu gehen. Vielleicht hat sie dann Zeit, ein paar Wellnesstage mit ihrem Mann zu verbringen. Diese Mutter hat auch einen jüngeren Sohn, der immer weint. Die Nächte sind lang und sie wünscht sich nur eins: sich ausruhen, auch nur für ein paar Stunden.
Doch die Zeilen die sie schrieb öffnen ihr (uns) die Augen:
Ab dem Moment, in welchem du dein Baby zum ersten Mal in deinen Armen hältst, bist du nicht mehr die gleiche Person.
Vielleicht brennst du darauf, wieder so zu werden wie vorher.
Als du frei warst. Als du Zeit hattest.
Und nichts Spezielles dir Sorgen bereitete.
Jetzt bis du müder als je zuvor
Und ein Tag gleicht dem andern. Dein Tag ist rythmisch durch Stillen und Bäuerchen orientiert.
Windeln wechseln, weinen.
Sich beschweren und streiten.
Mittagsschlaf oder Schlafmanco.
Als wär’s das Ende.
Aber vergiss nicht…
Es sind die letzten Male von jeder Sache.
Der Tag wird kommen, an welchem du dein Kind zum letzten Mal stillst.
Und es wird das letzte Mal sein, dass du es streichelst wärend es schläft
Eines Tages trägst Du es und stellst es dann auf den Boden.
Und danach wirst du es nie mehr so in die Arme nehmen.
Du wäscht ihm abends die Haare beim baden.
Und danach wird es seine Haare selbst waschen wollen.
Es wird dir die Hand geben, um über die Strasse zu gehen.
Und wird dich nie mehr danach fragen.
Es wird nachts in dein Zimmer schleichen um sich an dich zu schmiegen. Und plötzlich wird es die letzte Nacht sein, in welcher es dich weckt.
Eines Nachmittags wirst du ihm „Hänschen klein“ vorsingen und es wird das letzte Mal sein, dass du ihm dieses Kinderlied vorsingst.
Es wird dir vor dem zur Schule gehen einen Kuss geben. Und am nächsten Morgen wird es dich fragen, es nicht mehr zu begeleiten.
Du wirst ihm eine letzte Gutenachtgeschichte vorlesen und ihm ein letztes Mal das Gesicht waschen.
Es wird ein letzte Mal auf dich zuspringen und in deine Arme hüpfen.
Aber das Härteste ist, man weiss nie wann dieses letzte Mal eintreffen wird.
Bis es kein nächste Mal gibt.
Es braucht Zeit, dies zu verstehen.
Drum: wenn du solche Momente erlebst, erinnere dich daran dass sie nicht ewig währen und wenn sie fort sind, würdest du alles darum geben, sie nochmals zu erleben.
Lies diese Zeilen, wenn du müde bist oder nicht mehr kannst. Mama sein ist eine der schwierigsten Erfahrungen des Lebens. Aber es ist auch die schönste die es gibt, und jene, die dir die schönsten Augenblicke des Leben bringt.
Im Jahre 1855 machte der 14. Präsident de Vereinigte Staaten, der Demokrat Franklin Pierce, den Duwamish das Angebot, ihr Land an die weissen Siedler zu verkaufen und sie sollten in ein Reservat ziehen. Die Duwamish lebten im Staat Washington und waren wie alle Indianerstämme sehr naturverbunden. Sie konnten es nicht verstehen, wie man Land kaufen und verkaufen kann, denn nach ihrem Verständnis, kann man die Erde nicht besitzen sondern man lebt auf und mit ihr.
Aus diesem Grund schrieb Chief Seattle, der Häuptling der Duwamish, eine Rede an den Präsidenten. In dieser Rede wird deutlich, dass sich die Kulturen der Weissen mit der der Indiander in ihren Einstellungen sehr unterscheiden.
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