Nicht außerhalb, nur in sich selbst
soll man den Frieden suchen.
Wer die innere Stille gefunden hat,
der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts.
Manchmal ist es nur ein Augenblick,
ein kurzer Moment,
in dem wir wahre Liebe erfahren dürfen.
Halte diesen Moment fest,
speichere ihn in deinem Kopf ab.
Es kann tröstend sein,
den Gedanken an den Moment hervor zu holen.
Sei dankbar für den gelebten Augenblick
halte ihn fest und sei glücklich,
dass du die Fähigkeit der Erinnerung besitzt.
(c) boelleli
… So, die Kids sind im Bett – seit 21h30 ist Ruhe eingekehrt und morgen beginnt der Altag wieder.
Heute hatten wir einen Ausflug mit unserer Kirchgemeinde. Wir fuhren nach Rüfenacht (bei Bern) zu einem Waldgottesdienst und
anschliessendem Pic-Nic.
Nein, Pierre war nicht da – ist wohl auch besser so (obwohl ich es mir natürlich gewünscht hätte…). Ich bin inzwischen wieder an dem Punkt angelangt, dass ich mir sage: lass es auf sich beruhen, vergiss ihn… und es gelingt mir auch ganz gut. Obwohl: ich frage mich schon ab und zu, wie’s ihm wohl geht, was er macht, was er fühlt oder denkt. Vorallem seit seiner letzten sms. Aber that’s life !
***
Wie schreibt Erich Fried so schön :
Das Leben
wäre
vielleicht einfacher
wenn ich dich
gar nicht getroffen hätte
Weniger Trauer
jedes Mal
wenn wir uns trennen müssen
weniger Angst
vor der nächsten
und übernächsten Trennung
Und auch nicht soviel
von dieser machtlosen Sehnsucht
wenn du nicht da bist
die nur das Unmögliche will
und das sofort
im nächsten Augenblick
und die dann
weil es nicht sein kann
betroffen ist
und schwer atmet
Das Leben
wäre vielleicht
einfacher
wenn ich dich
nicht getroffen hätte
Es wäre nur nicht
mein Leben
Erich Fried
Vor genau einem Jahr habe ich das hier schon mal geschrieben. Komisch, dass mir das praktisch auf den Tag genau ein Jahr später wieder einfällt…
~ Tecumseh eigentlich Tecumtha oder Tikamthi ~
bekannter politischer und militärischer Führer der nordamerikanischen Indianer vom Volk der Shawnee
*1768 (Ohio) / † 05.10.1813 (Moravian/Ontario)
Wer mehr über Tecumseh wissen möchte, klick HIER (Wikipedia)
Am Anfang war das Schweigen.
Das Schweigen der Felsen,
des Himmels, der Gräser.
Das Schweigen der Nacht
und des Schöpfungsmorgens.
*
Lange bevor alles beim Namen genannt wurde,
bevor Berg zu Berg,
Stein zu Stein,
Erde zu Erde wurde,
war schöpferisches Schweigen.
Ewigkeit aller Ideen und Worte,
Respekt des Lebens vor dem Geheimnis.
Bevor ich,
bevor wir alle
beim Namen gerufen wurden,
war die Welt wortlos.
Indianische Weisheit