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Ein weiser Indianer sagte …

Wenn du am Morgen aufstehst,

dann sage Dank für das Morgenlicht,

für dein Leben und die Kraft,

die du besitzt.

Sage Dank für deine Nahrung und die Freude,

am Leben zu sein.

~ Tecumseh eigentlich Tecumtha oder Tikamthi ~

bekannter politischer und militärischer Führer der nordamerikanischen Indianer vom Volk der Shawnee

*1768 (Ohio) / † 05.10.1813 (Moravian/Ontario)

Wer mehr über Tecumseh wissen möchte, klick HIER (Wikipedia)

Am Anfang

Am Anfang war das Schweigen.
Das Schweigen der Felsen,
des Himmels, der Gräser.
Das Schweigen der Nacht
und des Schöpfungsmorgens.

*

Lange bevor alles beim Namen genannt wurde,
bevor Berg zu Berg,
Stein zu Stein,
Erde zu Erde wurde,
war schöpferisches Schweigen.

Ewigkeit aller Ideen und Worte,
Respekt des Lebens vor dem Geheimnis.

Bevor ich,
bevor wir alle
beim Namen gerufen wurden,
war die Welt wortlos.

Indianische Weisheit

Was immer geschieht…

Lüneburger_Heide_Heidschnuckenherde_Schäfer_schrägEin Wanderer: “Wie wird das Wetter heute?”
Der Schäfer: “So, wie ich es gerne habe.”
“Woher wisst ihr, dass das Wetter so sein wird, wie ihr es liebt?”
“Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Freund, dass ich nicht immer das bekommen kann, was ich gerne möchte. Also habe ich gelernt, immer das zu mögen, was ich bekomme. Deshalb bin ich ganz sicher, das Wetter wird heute so sein, wie ich es mag.”

 

***

Was immer geschieht, es liegt an uns, Glück oder Unglück darin zu sehen.

~aus: “Zeiten des Glücks” von Anthony de Mello~

Die Welt ist immer noch schön

022Gehe deinen Weg ohne Eile und Hast
und suche den Frieden in dir selbst zu finden.
Und wenn es dir möglich ist, versuche den anderen zu verstehen.
Sag ihm die Wahrheit ruhig und besonnen und höre ihm zu,
auch wenn er gleichgültig und unwissend ist,
denn auch er hat seine Sorgen.
Vermeide laute und aggressive Menschen,
denn sie lassen dich nicht zur Ruhe kommen.
Wenn du dich mit all den anderen vergleichst,
wirst du eitel und bitter werden,
denn es wird immer Menschen geben,
die größer oder kleiner sind als du selbst.
Sei stolz auf deinen Erfolg und denke an deine Karriere,
aber bleibe bescheiden,
denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden.
Sei vorsichtig in deinen Geschäften, denn die Welt ist voller List und Tücke,
aber laß dich trotz allem nicht von deinem Weg ablenken.
Viele Leute reden von hohen Idealen,
und überall wird Heldenmut angepriesen:
Bleibe du selber und heuchle nicht Mitgefühl.
Stehe der Liebe nicht zynisch gegenüber, denn sie ist das Einzige,
das wahr und unvergänglich ist.
Sei dankbar für jedes Jahr, das du erleben darfst,
auch wenn mit jedem Tag ein Stück deiner Jugend entschwindet.
Bereite dich auf den Augenblick vor,
in dem etwas Unvorhergesehenes in dein Leben tritt,
aber zerstöre dich selber nicht aus Angst vor der Einsamkeit.
Sei immer so, daß du vor dir selbst bestehen kannst.
Du hast ein Recht auf der Welt zu sein –
genau wie die Blume die blüht und wie ein Stern in der Nacht.
Doch auf dieser Welt lebst du nicht allein.
Hast du schon irgendwann einmal darüber nachgedacht?
Darum schließe Frieden mit Gott, wo immer er dir begegnet.
Ganz gleich, was das Leben Dir auch an Schwierigkeiten auferlegt:
die Welt ist immer noch schön.
Versuch, auf ihr zu leben und glücklich zu werden!
Dieser Text wurde 1692 in der alten St. Paul`s Kirche in Baltimore gefunden