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Still alive
Es liegt an mir…
Ich. Ich bin wichtig. Da, wo ich bin, was immer ich tue. Ich verändere die Welt – meine Welt – die Welt im Kleinen, indem ich mich und meine Ziele ändere. Und plötzlich ist die ganze Welt verändert – die Welt im Großen, sie strahlt vor Liebe, Schönheit und menschlicher Wärme. Ich habe es in meiner Hand, es liegt an mir!
Sinn.ich
Gestern habe ich eine Mail bekommen – eine Werbemail von Sinn.ich, aber folgender Text hat mich sehr berührt:
Die Entdeckung deines Lebens
Irgendwo dort hinter dem blauen Horizont liegt ein Land, eine Insel deiner innersten Träume – voller Weisheit, Wohlwollen und Wärme. Isoliert vom täglichen Alltagstrubel und gesellschaftlicher Hektik. Fern ab von Leistungsdruck und Konkurrenzkampf, von äußerlichen Abhängigkeiten und materiellen Verpflichtungen.
Du hast eine tiefe Sehnsucht, diese Insel zu finden, zu erobern und sie zu genießen. Deine Sehnsucht hat einen Grund: Dieses Land lässt sich mit keinem Schiff und mit keinem Flugzeug erreichen. Denn es befindet sich nicht auf dem geographischen Globus, sondern ….
IN dir
Auf deiner Insel begegnest du dir selbst:
Heiter und unbekümmert wie in deiner Kindheit – voller Entdeckungslust, Vertrauen, Mut und dem wohligen Gefühl, beschützt und bedingungslos geliebt zu sein.
In diesem Land trägst du keine Masken, du sprichst keine großen und leeren Worte und du spielst keine Rollen, die du dir selbst auferlegt hast – oder solche, die dir andere vorgeben.
Hier gibt es für dich kein „sollte ich …“, „hätte ich doch nur …“ oder „was soll ich bloß tun …?“
Hier bist du ganz DU SELBST.
Ausgefüllt mit schöpferischer Kraft, spiritueller Weisheit, ganzheitlicher Stärke und …
INNERER KLARHEIT
Eigentlich wär ich DARAN interessiert, aber ich finde es ein bisschen teuer und vorallem frage ich mich, was denn dann die Portokosten für die Schweiz kosten würden…? Versand und Verpackung ist meist so um die 7-10 CHF, wenn’s dann noch aus Deuschland kommt, wohl mehr…
Vernunft
Das schwarze Tütchen
Als ich eines Tages, wie immer traurig, durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir. Sie spürte meine Stimmung und fragte: ” Warum bist Du traurig?”
“Ach”, sagte ich, “ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht wie es weitergehen soll.”
“Hmmm “, meinte das Mädchen, “wo hast Du denn Dein rosa Tütchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen.”
“Was für ein rosa Tütchen?”, fragte ich sie verwundert. “Ich habe nur ein schwarzes Tütchen.” Wortlos reichte ich es ihr.
Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Tütchen hinein. Ich bemerkte wie sie erschrak. “Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!”
“Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern.”
“Hier nimm,” meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen. “Sieh hinein!”
Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war. “Wo ist Dein schwarzes Tütchen?” fragte ich neugierig.
“Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter drum”, sagte sie. “Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich soviel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden, dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort wieder besser. Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rosa Tütchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja , ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!”
Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen mit der Aufschrift: Für Dich!
Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz.
Glücklich machte ich mich auf dem Heimweg, nicht vergessend, am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.
Wenn Du gelernt hast loszulassen, bist Du wirklich frei.
(Autor unbekannt – im Netz gefunden)
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Ich versuche eigentlich auch, mein rosa Tütchen voll zu bekommen und das schwarze zu entsorgen – immer gelingt das nicht, aber meistens 😉






