Believe
Einen Monat muss ich warten. Das wird lang…
Ich verstehe nicht, wieso gewisse Menschen sich selbst kasteien, sich selbst Steine in den Weg legen, sich selbst unglücklich machen…
Ich habe das früher auch gemacht. Doch ich habe gelernt, dass ich ein bisschen egoistisch sein muss, damit ich nicht ganz untergehe. Ich habe mich zwar nicht selbst aus der Lage befreit – denn schlussendlich hat mein Ex-Mann mich ja verlassen. Zu diesem Zeitpunkt war ich ziemlich verletzt, doch heute bin ich ihm dankbar, dass er damals gegangen ist: es geht mir VIEL besser ohne ihn und ich habe mich in den letzten Jahren regelrecht befreit und mich auf mich (und natürlich meine Kinder) konzentriert.
Aber eine solche Befreiung braucht Mut, braucht Kraft, braucht Willen. Ich hoffe, er findet ihn eines Tages, denn glücklich ist er mit der aktuellen Lage sicherlich nicht…
Schon wieder vorbei…
… ist der jährliche Kirchentag der französischsprechenden Kirchgemeinden.
Wir sind um 8h20 losgefahren und kamen – wie immer – als erst in L. an. Der Bischof, die 3 Pfarrer und Pierre waren schon in der Kirche, aber ich ging nicht rein. Ich hatte mir vorgenommen, dass nicht ich auf ihn zugehe.
Um 10h fing die Messe an. Wärend dem Gottesdienst kreuzeten sich unsere Blicke einige Male, begleitet von einem Lächeln… flirten halt.
Als um 11h das letzte AMEN gefallen war, schritten die Geistlichen aus der Kirche und warteten davor, um die Kirchgänger persönlich zu begrüssen. Auch ich schüttelte den Pfarrern die Hand, begrüsste den Bischof und zu guter letzt auch Pierre. Eigentlich dachte ich, dass ich ihm – wie den anderen – die Hand schüttle. Aber: er zog mich heran, gab mir links und rechts einen Kuss und drückte mich fest an sich. Ich war etwas erstaunt, aber gut. Es ist ja nicht so, als das mich das störte…
Danach ging’s zum Apéro. Pierre zog sich um und kam dazu. Es war sehr locker und ich redete mit einigen Leuten, auch mit seiner Mutter. Sie meinte: wir können uns dutzen, oder? Ich bin Jeanette. 🙂 ja klar, freut mich, Boelleli. Natürlich redeten wir französisch. Doch ab und zu sprachen Pierre und ich Baseldeutsch. Seine Mutter (die deutsch schon mehr oder weniger versteht) meinte lachend: He, wir sind hier in der französischen Schweiz, also redet französisch. Darauf entgegenete Pierre: ja, aber wir sind halt beide von Basel und wie Du siehst, hat Boelleli sogar ein Kettenanhänge mit dem Baslerstab! Ausserdem redet sie Baseldeutsch und nicht Berndeutsch! (seine Frau ist von Bern…). Ja, dann… meinte Jeanette lachend. Wir haben dann aber wieder französisch geredet und sind durch Basel auf die Fasnacht zu sprechen gekommen. Da meinte ich, dass ich schon lange gern ein Waggis-Porzellanfigürchen
möchte, aber die sind ziemlich teuer. Da schaut Jeanette ihren Sohn an : Na also! Jetzt weisst du, was du deiner Freundin aus L. auf den nächsten Geburtstag schenken kannst! … Diese Aussage verwirrte mich ein wenig, aber gut. Seine Mutter weiss es vielleicht nicht – aber sie ahnt bestimmt etwas. Es ist EINE MUTTER … !
Wir wurden dann herein gebeten zum Essen. Seine Mutter wollte unbeding am selben Tisch mit ihren Sohn sitzen – was ja verständlich ist – und da meinte Pierre zu mir, ob ich auch zu ihnen an den Tisch komme. Ich bejahte und wir sassen nebeneinander. Wir hatten gemeinsam mit seiner Mutter und einer anderen Frau interssante Gespräche, welche allerdings ab und zu unter dem Tisch durch streicheln auf meinem Bein etwas „unterbrochen “ wurden. Einmal meinte er zu mir: Es ist so ein hin und her, vielleicht können wir mal unbeobachtet raus… das haben wir dann auch 2 mal gemacht und sind im Treppenhaus rauf in den 2. Stock. Wir haben uns da dann leidenschaftlich geküsst. Allerdings ging es beide Male nicht länger als 5 Minuten – sonst wär’s zu sehr aufgefallen. Das 1. Mal ging ich als erste wieder rein, das 2. Mal er…
Zwischendurch haben wir – trotz Ermahnung seiner Mutter 🙂 – deutsch geredet. Und einmal meinte er: wir müssen unbedingt ein Datum finden! Ich bejahte das und erklärte ihm, dass er mir halt sagen müsse, wann er Zeit hat. Ich kann mich dann organisieren. Er streichelte mir über die Hand… :-O
Nach dem Essen gab es zwei Aktivitäten: einerseits „Einführung in den gregorianischen Gesang“ und zum anderen eine Führung durch L. Ich wollte singen (logisch 🙂 )! Er meinte, er wolle lieber den Spaziergang machen und er versuchte, mich zu überreden, mitzukommen. Aber ich blieb dabei und ging singen. Ausserdem hab ich ihm gesagt: Wir können ja sowieso nur nebeneinander hergehen. Kein Händchenhalten oder so. Und ich mag wirklich nicht laufen jetzt.
Er ging also auf den Rundgang und ich singen. Wärend dem singen schrieb ich ihm eine sms: … es ist wirklich sehr s
chön dich zu küssen …
Ich erwartete keine Antwort, denn er ist ja wie Ihr wisst, nicht der Handy-Typ. Um 16h waren wir dann alle wieder in der Kirche versammelt für das Schlussgebet. Er sass neben dem Bischof, ich sang… Als es fertig war, kam er zu mir, drückte mich fest, gab mir links und rechts einen Kuss und meinte: Ich schreibe dir wegen dem Datum! Aber jetzt muss ich gehen.
Er ging. Ich blieb sicher noch eine Stunde dort und danach gingen wir noch zu viert etwas trinken.
Gegen halb sieben kam eine sms : … ebenfalls, die Passion ist glühend, auch bei Dir…. das weckt Begehren…
Du musst schnell ein Datum finden…. was machst Du morgen? …. ich bin morgen den ganzen Tag allein… ich kann auch irgendwo hinkommen… Deine Entscheidung :-*
Es kam nichts zurück. Aber es machte mir nichts aus. Ich erwarte keine Antworten mehr.
Heute morgen kam um 9h20 eine sms: Morgen ist leider unmöglich. Kann bis Sonntag nicht weg. Am 24.6. könnten wir abmachen. Einen schönen lauen Sommerabend…. ohne zu stressen in der Region Basel (die schönste Stadt der Welt). Vielleicht gibt es ein füheres Datum…. Küsse überall
Diese SMS hätte gestern gesendet werden sollen… ist nicht raus… Sorry
24.6. ist notiert und blockiert nur für dich :-*. Aber wenn Du eine Möglichkeit findest (ich kann auch mal abends gegen 17h nach B. kommen) wär’s schon toll. Immerhin geht es bis am 24. Juni einen ganzen Monat…es war schon schwierig gestern, die Beherrschung nicht zu verlieren…. und heute Nacht habe ich von Dir, resp. uns geträumt… was gäb ich drum, dich jetzt zu küssen…. !
Bis jetzt kam nichts zurück. Aber wie schon weiter oben gesagt: es stört mich nicht. Irgendwie bin ich wie „befreit“. Ich lasse kommen was kommen will und freue mich darüber. Und wenn nichts kommt, dann kommt halt nichts und es macht mir nichts. Ich habe aufgehört, etwas von ihm zu erwarten und mich dann traurig oder schlecht zu fühlen, wenn nichts kommt. Und das ist gut so!
Voilà. Wir werden sehen, wie’s weiter geht…
Nacht der Kirchen
Am letzten Samstag hat mein Chor bei der Nacht der Kirchen mitgewirkt. Es war GRANDIOS ! Wir hatten 4 Konzerte, jeweils mit einer guten halben Stunde Pause dazwischen. Es war zwar anstregend – vorallem das 4. Konzert hat unsere Stimmen gefordert – aber es war ein total interessantes Projekt und wir bekamen viel Lob!
Eines meiner Lieblingslieder, das wir gesungen haben:
Am Sonntag haben wir dann noch ein kleines Benefizkonzert gegeben, zu Gunsten von Terre Nouvelle (ein Hilfswerk der evangelisch-reformierten Kirche). Da haben wir dann auch noch zusammen mit einem Kinderchor ein Lied gesungen :
Alles in allem war es ein total gelungenes Wochenende ! Ich bin noch ganz euphorisch und unglaublich zufrieden !
Beachtung
Guter Gott,
die Pflanzen und Bäume
brauchen Wärme und Licht.
Sie wenden sich der Sonne zu.
Auch die Menschen brauchen
immer wieder Beachtung.
Wenn ich gesehen, gegrüßt
und beim Namen genannt werde,
wenn man mir zulächelt,
dann geht bei mir die Sonne auf,
und ich bin tagelang glücklich.
Wenn ein Mensch freundlich ist
und seine Güte von Herzen kommt,
dann wird die Welt glücklicher.
Um solche Menschen bitte ich
für mich und für die anderen.
Amen.
Aus Afrika
Cool !
Hauptprobe
Gestern abend hatten wir Hauptprobe mit dem Chor. Am Samstag findet in Lausanne die Nacht der Kirchen statt und wir singen da 4 mal…
Ich freue mich !
Kopf vs Herz
Gespräch zwischen Kopf und Herz
„Weisst Du, was ich nicht verstehe?“, wandte sich der Kopf fragend ans Herz.
Das Herz blickte liebevoll auf und erwiderte:
„Das ist dein Problem lieber Kopf. Du versuchst immer alles zu verstehen“.
Der Kopf liess sich nicht beirren und setzte fort:
„Du hast in der Vergangenheit schon so viel Schmerz erlebt… und trotzdem hörst du niemals auf zu lieben… Es wird auch in Zukunft Menschen geben… die dich verletzen und enttäuschen… macht dir das überhaupt keine Angst?“
Das Herz antwortete sanft aber bestimmt:
„Ich lebe niemals in der Vergangenheit oder einer möglichen Zukunft so wie du es tust…
ich schlage jetzt.
Das was gestern war… kümmert mich nicht mehr.
Über das Morgen sorge ich mich nicht, denn die Gegenwart ist der Ort an dem ich zu Hause bin.“
im Netz gefunden – Verfasser unbekannt
Funkstille
Seit dem 29. April keine News mehr… eigentlich ja nichts neues – bin es ja gewohnt…
Es wird wohl bis am 25. Mai auch nichts kommen (dann sehen wir uns ja am jährlichen Kirchentag).
Aber irgendwie schon komisch. Es kommt mir vor, als wäre er auf einer Art Achterbahn mit Höhen und Tiefen. Vom 1. – 29. April war er wohl auf der Höhe und ist jetzt momentan wieder unten in der Tiefe…
Na ja…
Ausbeutung
Seit ich nicht mehr vom Sozialamt abhängig bin und mehr verdiene als bisher, habe ich das Gefühl, ich habe weniger als bisher…
Ich habe Berge von Rechnungen zu zahlen. Hohe Arzt- und Orthodont-
Rechungnen die von der Krankenkasse nicht übernommen werden, welche ich selbst zahlen muss (vorher zahlte das Sozialamt solche Rechnungen).
Ich habe das Gefühl, ich sei immer nur am zahlen. Diesen Monat konnte ich nicht mal alles zahlen, was eigentlich gezahlt werden müsste… Und auch wenn ich nur das allernötigste zahle, habe ich bis Ende Monat noch Frs 300.- …
Bin grad ziemlich frustriert…

