Trösten

Ich habe soeben mal wieder meine Mailbox durchstöbert und alte Mails gelöscht. Da bin ich auf den Newsletter von „Stunde des Höchsten“ gestossen – ich hatte ihn seit Januar nicht gelesen…

Ein Ausschnitt daraus finde ich sehr interessant und ansprechend:

Dietrich Bonhoeffer sagte in einer Predigt 1933 folgendes:

Gott schämt sich der Niedrigkeit des Menschen nicht. Er geht mitten hinein, erwählt einen Menschen zu seinem Werkzeug und tut seine Wunder dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Gott (…) liebt das Verlorene, das Unbeachtete, Unansehnliche, das Ausgestoßene, das Schwache und Zerbrochene. Wo die Menschen sagen »verloren«, da sagt er »gefunden«.

Wo die Menschen sagen »gerichtet«, da sagt er »gerettet«. Wo die Menschen sagen: »Nein!«, da sagt er: »Ja!« Wo die Menschen ihren Blick gleichgültig oder hochmütig weg wenden, da ist sein Blick von einer Glut der Liebe wie nirgends sonst. Wo die Menschen sagen: »verächtlich«, da ruft Gott: »selig«. Wo wir an einen Punkt in unserem Leben geraten sind , dass wir uns nur noch vor uns selbst und vor Gott schämen; wo wir meinen, Gott selbst müsse sich jetzt unserer schämen; wo wir uns Gott so fern fühlen wie irgend je im Leben, da gerade ist Gott uns so nah wie nie zuvor. Da will er in unser Leben einbrechen. Da lässt er uns sein Herannahen fühlbar spüren, damit wir das Wunder seiner Liebe, seiner Nähe, seiner Gnade begreifen sollen.

Jahreslosung+2016+4Mit diesem Gott haben wir es auch im neuen Jahr täglich zu tun! Gott kommt zu uns, in unsere Niedrigkeit. Und er schämt sich nicht! Und mitten in unseren Alltag kommt er als tröstender Gott. So, wie es in der Jahreslosung für 2016 heißt: »Ich will euch trösten, wie eine Mutter tröstet!« (Jesaja 66, 13)

Das hebräische Wort für trösten (nicham) heißt soviel wie »aufatmen lassen«. Trost lässt wieder atmen, wo uns vieles die Kehle abschnürt und wir um Atem ringen. Vieles kennen wir, was das Leben schwer macht, eng macht, trostlos: die ungewisse Zukunft, die Frage, wie es weitergehen soll. Der fehlende Überblick und Durchblick. Die verheerenden Katastrophen im Kleinen wie im Großen. Die mangelnden Perspektiven. Hoffnungslosigkeit. Wie tröstlich, wenn Gott uns in seinem mütterlichen Trost wieder neue Luft zum Atmen schenkt: zum Durchatmen. Zum Aufatmen. Luft holen beinhaltet auch: zur Ruhe kommen, abschalten, loslassen. Zu mir selber finden und innerlich auf einen hohen Felsen steigen: das weite Land sehen, Perspektive gewinnen, Übersicht haben, einen festen Standort. Und so getrost und ermutigt weiter gehen!

… und so getrost und ermutigt weiter gehen!

Genau das tue ich!

Allein

Seit Sonntag Mittag bin ich allein: Töchterchen ist in St Tropez, Sohnemann bei meinem Papa in Frankreich zusammen mit unserem Vierbeiner.

Einerseits ist es schön, mal ganz allein zu sein, tun und lassen zu können was ich will, wann und wo, wielang und mit wem ich etwas unterneheme – und doch wird mir bewusst, wie viel es mir bedeutet meine Familie um mich zu haben.

Nicht dass ich die ewigen Streitereien meiner beiden vermisse, oder den gewöhnungsbedürftigen typisch Teenie-artigen Antworten standhalten muss, aber irgendwie ist es komisch so ganz allein. Ja sogar dass mich unser Quadroped manchmal nervt, weil er mir sprichwörtlich wie ein kleiner Hund immer und überall hinterher läuft und ich auch mal über ihn stolpere fehlt irgendwie.

Hach, ich bin froh, wenn am Samstag abend alle wieder daheim sind !

asx  wsx

gino

Einbildung ist auch ne Bildung …

Jeden Morgen beobachtet ein Schweizer von seinem Büro aus eine unglaubliche Szene…lustig__23_

Vor der Telefonkabine, gerade gegenüber, kämmt sich ein Italiener die Haare, geht in die Telefonkabine, nimmt das Telefon ab und ohne Geld oder eine Karte einzustecken, redet er und hängt wieder auf!

Eines Tages entscheidet sich der Schweizer, den Italiener zu fragen was er denn jeden Morgen mache.

Der Italiener antwortet: “Ma, mi faccio bello (ich mache mich schön)… nehme il telefono ab unde sage: “Chi é il piu bello?” (wer ist der Schönste?)
unde il telefono sage mir immer: “tu, tu, tu …

Das letzte Mal

Gefunden im Netz und vom Französisch ins Deutsch übersetzt:

Eine Mutter hält die Hand ihrer Tochter als sie sie zur Schule begeleitet. Auf dem Weg denkt sie an all die Dinge, die sie tun muss: einkaufen, putzen, kochen. Sie ist von all diesen Tätigkeiten müde und wartet nur darauf, dass ihre Tochter alt genug ist, um alleine zur Schule zu gehen. Vielleicht hat sie dann Zeit, ein paar Wellnesstage mit ihrem Mann zu verbringen. Diese Mutter hat auch einen jüngeren Sohn, der immer weint. Die Nächte sind lang und sie wünscht sich nur eins: sich ausruhen, auch nur für ein paar Stunden.

Doch die Zeilen die sie schrieb öffnen ihr (uns) die Augen:

 

Das letzte Maldepositphotos_29889257-Woodcut-illustration-of-mother-and

Ab dem Moment, in welchem du dein Baby zum ersten Mal in deinen Armen hältst, bist du nicht mehr die gleiche Person.

Vielleicht brennst du darauf, wieder so zu werden wie vorher.

Als du frei warst. Als du Zeit hattest.

Und nichts Spezielles dir Sorgen bereitete.

Jetzt bis du müder als je zuvor

Und ein Tag gleicht dem andern. Dein Tag ist rythmisch durch Stillen und Bäuerchen orientiert.

Windeln wechseln, weinen.

Sich beschweren und streiten.

Mittagsschlaf oder Schlafmanco.

Als wär’s das Ende.

Aber vergiss nicht…

Es sind die letzten Male von jeder Sache.

Der Tag wird kommen, an welchem du dein Kind zum letzten Mal stillst.

Und es wird das letzte Mal sein, dass du es streichelst wärend es schläft

Eines Tages trägst Du es und stellst es dann auf den Boden.

Und danach wirst du es nie mehr so in die Arme nehmen.

Du wäscht ihm abends die Haare beim baden.

Und danach wird es seine Haare selbst waschen wollen.

Es wird dir die Hand geben, um über die Strasse zu gehen.

Und wird dich nie mehr danach fragen.

Es wird nachts in dein Zimmer schleichen um sich an dich zu schmiegen. Und plötzlich wird es die letzte Nacht sein, in welcher es dich weckt.

Eines Nachmittags wirst du ihm „Hänschen klein“ vorsingen und es wird das letzte Mal sein, dass du ihm dieses Kinderlied vorsingst.

Es wird dir vor dem zur Schule gehen einen Kuss geben. Und am nächsten Morgen wird es dich fragen, es nicht mehr zu begeleiten.

Du wirst ihm eine letzte Gutenachtgeschichte vorlesen und ihm ein letztes Mal das Gesicht waschen.

Es wird ein letzte Mal auf dich zuspringen und in deine Arme hüpfen.

Aber das Härteste ist, man weiss nie wann dieses letzte Mal eintreffen wird.

Bis es kein nächste Mal gibt.

Es braucht Zeit, dies zu verstehen.

Drum: wenn du solche Momente erlebst, erinnere dich daran dass sie nicht ewig währen und wenn sie fort sind, würdest du alles darum geben, sie nochmals zu erleben.

Lies diese Zeilen, wenn du müde bist oder nicht mehr kannst. Mama sein ist eine der schwierigsten Erfahrungen des Lebens. Aber es ist auch die schönste die es gibt, und jene, die dir die schönsten Augenblicke des Leben bringt.

Geschafft !

Gestern hat Töchterchen ihr Abschluss-Zeugnis erhalten. bfdd2bd8

Es gab eine 2-Stündige Veranstaltung mit allen Schülern der Abschlussklassen (obligatorische Schule). Jede Klasse wurde auf die Bühne gebeten und bekam vom Schuldirektor persönlich das Zeignis sowie das Abschluss-Diplom überreicht.

Ich war nicht schlecht überrascht, als Töchterchen als beste Schülerin ihrer Klasse noch einen Preis erhielt. Klassenprimus. *ganzstolzbin*

Hach wie die Zeit vergeht! Erst gestern brachte ich sie zum ersten Mal in die Vorschule und jetzt hat sie schon die obligatorische Schulzeit hinter sich! Im Septembre geht sie dann aufs Gymnasium. Sie will später Medizin studieren.

 

Aber jetzt fährt sie erst mal 2 Wochen nach St. Tropez in Südfrankreich bon-voyage_005zusammen mit einer Freundin und deren Eltern. Sie wurde eingeladen, mit ihnen 2 Wochen dort in einem gemietetn Haus zu verbringen. Natürlich fällt es mir ein bisschen schwer, sie einfach so 2 Wochen wegfahren zu lassen – aber sie hat es sich wirklich verdient!

 

Sie wird mir fehlen und ich freue mich jetzt schon, wenn sie am 16. Juli zurück kommt!

 

Wer bist Du wirklich?

Im Jahre 1855 machte der 14. Präsident de Vereinigte Staaten, der Demokrat Franklin Pierce, den Duwamish das Angebot, ihr Land an die weissen Siedler zu verkaufen und sie sollten in ein Reservat ziehen. Die Duwamish lebten im Staat Washington und waren wie alle Indianerstämme sehr naturverbunden. Sie konnten es nicht verstehen, wie man Land kaufen und verkaufen kann, denn nach ihrem Verständnis, kann man die Erde nicht besitzen sondern man lebt auf und mit ihr.

Aus diesem Grund schrieb Chief Seattle, der Häuptling der Duwamish, eine Rede an den Präsidenten. In dieser Rede wird deutlich, dass sich die Kulturen der Weissen mit der der Indiander in ihren Einstellungen sehr unterscheiden.

Weitere Erläuterungen HIER

Inspiration

IMG-20160612-WA0026Zur Zeit fehlt mir irgendwie die Inspiration und die Zeit, hier etwas mehr zu schreiben.

Ich arbeite jetzt 85% und habe nur noch Mittwoch Nachmittag frei. Und dann muss ich meist viele Dinge erledigen. Und am Wochenden dann Haushalt und ausspannen…

Dann kommt immer noch der Druck der Wohnungssuche dazu – ich bin wieder mal dabei, auf eine Antwort zu warten. Diese Warterei ist irgendwie so zermürbend und man kann nichts dagegen machen – ausser WARTEN…

Mein neuer Job gefällt mir ganz gut. Ich arbeite zusammen mit meinem Chef und nur montags kommt die Buchhalterin. Er ist ziemlich cool und hat mir schon viel Privates erzählt. Es ist irgendwie eine Art „Kumpel-Beziehung“ und ich denke, wir ergänzen uns ganz gut.

Er kommt ursprünglich aus der Bretagne und ist auch sehr stolz darauf, allerdings ohne damit zu protzen.

Auch meine Arbeit bei der Kirche gefällt mir. Am Dienstag haben wir einen Betriebsausflug. Irgendwie witzige Bezeichnung für eine Kirche, nicht? Wir wissen nur, wo wir wann am Morgen sein müssen. Weitere Infos haben wir nicht. Hoffentlich machen wir nicht irgendwelche Spiele oder so, das mag ich nämlich nicht unbedingt…

Na denn, ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag!

 

Lebensziele

  1. Reich sein –> Glücklich seinladybug-on-daisy-flower-pics-for-merch
  2. Karriere machen –> Meinen Träumen folgen
  3. Traumpartner –> Inneren Frieden finden
  4. Schöne Dinge –> Erinnerungen sammeln
  5. In einer Villa wohnen –>Die Welt bereist haben
  6. Andere Leute –> mich selbst beeindrucken
  7. Im Luxus –> tatsächlich leben