Hass-Liebe

Ich habe eine interssante Seite dazu gefunden:hass-liebe

Hassliebe ist eine intensive Beziehung zu jemandem, die wechselt zwischen Liebe und Hass, zwischen Zuneigung und Abneigung. … … … . Hassliebe ist eigentlich eine intensive Form der Liebe, die Erwartungen an den anderen hat, die nicht erfüllt werden. Im weiteren Sinn ist Hassliebe auch die Faszination an einer Sache, die man mal liebt, dann hasst.

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Wieso ich dies auf dem Netz gesucht habe, fragt Ihr Euch? Nun, meine beiden Kinder verhalten sich so. Also vorallem Töchterchen. Sie sagt sogar manchmal, dass sie ihren Bruder nicht ausstehen kann. Aber nicht nur im Moment, sondern immer.

Mich verletzt es sehr, wenn sie so spricht. Heute z.B. habe ich sie gebeten, nach der Schule um 15h30 nach hause zu kommen und mit Sohnemann Hausaufgaben zu machen. Normalerweise geht er zu jemandem nach der Schule, um Aufgaben zu machen. Leider war diese Person heute verhindert. Sie kam also genervt nach hause – mit einer Freundin. Ich war damit nicht einverstanden, denn wenn ihre Freundin da ist, kann sich Sohnemann nicht richtig konzentrieren. Ausserdem ist dann auch Töchterchen gestresst, da sie ja lieber mit der Freundin reden oder etwas unternehmen will. Als ich sie dann fragte (am Telefon) was sie denn jetzt nach den Aufgaben macht, meinte sie, sie hätte noch mit Freunden abgemacht. Auf meine Bedenken, dass Sohnemann dann allein zu hause ist, meinte sie nur „Das ist nicht mein Problem!“ Natürlich nicht! und ich frage sie auch wirklich selten, sich um ihren Bruder zu kümmern. Heute ist eine Ausnahme. Umsomehr verletzt es mich…

Ich denke, dass ihrerseits eine Art Hass-Liebe besteht. Wenn Sohnemann nach der Schule manchmal nach hause kommt und erzählt, dass er irgendwelche Probleme in der Schule (mit jemandem) hatte, dann fragt sie immer wer und warum. Und sie käme sofort in die Schule und regle dass. Aber meistens regt sie sich über ihren Bruder auf. Die beiden streiten TÄGLICH mehrer Male – und nicht immer im normalen Rahmen. Es ist sehr ermüdend!

Ich habe auch einen Bruder, und als Kinder haben wir auch mal gestritteten – wie alle Geschwister. Auch heute kann ich mich manchmal über ihn aufregen – aber niemals in solchem Mass.

Diese Situation macht mich wirklich traurig.

 

Tyrannei

xPlaton-Bueste.gif.pagespeed.ic.93upY_9ylyWenn Väter sich daran gewöhnen, Kinder machen zu lassen

Wenn Söhne nicht mehr auf die ausgesprochenen Worte achten

Wenn Lehrer vor ihren Schülern zittern und ihnen lieber schmeicheln

Wenn schlussendlich die Jungen die Gesetze verachten, weil sie über sich weder Autorität noch sonst jemanden anerkennen, dann ist dies der Anfang der Tyrannei.

 

frei vom Französisch ins Deutsch von mir übersetzt

 

Reichtum

Der Reichtum einer Person lebt in seinem Herzen, nicht in seinen Taschen. Der Reichtum einer Person lebt in seinen Gesten, seinen konkreten Taten, der Ehrlichkeit und der Kapazität jeden Menschen den er auf seinem Weg trifft besser zu machen…

Silvia Nelli

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Original in italienisch:
La ricchezza di una persona vive dentro al suo cuore, non nelle sue tasche. La ricchezza di una persona vive nei gesti, nella concretezza dei fatti, nell’onestà e nella capacità di rendere migliore ogni persona che incontra nel suo cammino…
— Silvia Nelli

Rückfall

Gestern Abend hatt ich einen Rückfall.

Ich habe Pierre geschrieben : „Gute Nacht…“ – das war alles. Aber heute könnt ich mich dafür ohrfeigen! Vorallem kam natürlich wieder nichts zurück!

Mann bin ich blöd ! schild_pff

Noch eine Woche…

ferien-ende-naehmaschinenpause-2… dann sind endlich die Schulferien vorbei. 7 Wochen ist schon sehr lang… vorallem jetzt, da ich ja arbeite und nicht 7 Wochen frei nehmen kann.

Diese letzte Woche habe ich Sohnemann in einem Kurs für Bühnenkunst eingeschrieben. Heute war der 1. Tag und es scheint ihm zu gefallen. Er ist sich durch das Tanzen und das Saxophon spielen gewoht, auf der Bühne zu sein und produziert sich eigentlich gern. Am Freitag gibt’s dann eine kleine Aufführung und ich freu mich darauf.

Sohnemann findet natürlich, dass er lieber noch ein paar Wochen Ferien hätte – aber ich bin froh, wenn wieder Altag ist… 🙂

 

Der Hundeflüsterer

Kennt Ihr Cesar Millan, den Hundeflüsterer? Ich finde ihn fantastisch!

Habe eben Kritiken gelesen und verstehe das nicht ganz. Mir scheint nicht, als sei das Tierquälerei.

Letzhin habe ich eine Sendung von ihm gesehen, in welcher er Hunde zu sich nahm, die nach einem Hurrican aus verlassenen Häusern gerettet wurden. Es war so schön zu sehen, wie die Hunde dankbar waren, vorallem auch der, der wieder zu seiner Familie gefunden hat.

Also ich finde ihn super!

Gast

Seit 3 Tagen, respektive Nächten, haben wir jeden Abend eine Gast. Immer so gegen 21h, wenn es eindunkelt, kommt der kleine angeflogen. Er setzt sich oben auf das runde Metallstück, welches aus dem Pfeiler kommt (und früher mal für die Sonnenstoren gedient hat) und verbringt dort die ganze Nacht.

Mir scheint, es ist ein junger Spatz der diesen Frühling geschlüpft ist. Ich finde das so süss. Leider ist die Aufnahme nicht super… aber trotzdem herzig 🙂

spatz copie

1. August

keep-calm(Kleine) 1. August-Rede

In erster Linie erinnert mich der 1. August an meine Kindheit. Damals z.B. als wir in St. Moritz in den Ferien waren und ich mit Papa am Lampionumzug war, wärend Mama mit Bruderherz (3 Monate war er alt) zu hause blieb.. Den Lampion habe ich überigens immer noch – er ist inzwischen 35 Jahre alt…

Aber er erinnert mich auch daran, wieder einmal über die Beziehung zu meinem Land nachzudenken.

Ich liebe mein Land – auch wenn ich es ab und zu kritisiere. Kein Land und niemand ist perfekt, aber ich bin stolz auf mein Land.

Die Schweiz ist eigentlich Europa im Kleinformat: 26 Kanton (also eigentlich 23 + 3 Halbkantone) die jeder einerseits für sich (mit eigenen kantonalen Gesetzen oder Schulsystemen) existiert und aber auch dem gesamtschweizerischem Rechstsystem unterliegt. Kantönligeist sagt man oft. Jeder Kanton ist auf seine Art und Weise speziell. Die Basler und die Zürcher leben in einer sogenannten Hassliebe, wie auch die Genfer und die Waadtländer. Und doch gehören sie zusammen. Und wenn man im Ausland ein Auto mit einem Nummernschild aus irgendeinem Kanton sieht, entsteht eine gewisse Verbundenheit.

Wir brauchen nicht nach Europa – wir haben Europa schon selbst im Land. (Man merke: ich bin gegen Europa – Bravo Grossbritannien!)

Der Rütlischwur (nach Friedrich Schillers Gestaltung der Sage von Wilhelm Tell) sagt eigentlich alles :

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,

in keiner Not uns trennen und Gefahr.

Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,

eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.

Wir wollen trauen auf den höchsten Gott

und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

Auch finde ich unserer Nationalhymne sehr schön. Es gibt einige in der Schweiz, die finden den Text veraltet und wollen eine neue Hymne. Wozu bitte??? Eine Landeshymne ist Tradition, eine Landeshymne ist Liebe zu seinem Land, eine Landeshymne ist Identität eines Landes. Nur weil die Gutmenschen es – vorallem den anderen – recht machen wollen, sollen wir UNSERE Landeshymne ändern? Geht’s noch!!? Wir sind ein christliches Land und wir tolerieren sehr viele andere Kulturen bei uns, aber unserer Landeshymne ist nun mal wie sie ist und soll bitte auch so bleiben! Ich habe jedesmal Tränen in den Augen wenn ich sie höre oder singe :

Allen einen schönen 1. August !

Manchmal ist es nicht leicht…

… Mama zu sein.

Meine Tochter wird im November 16. Sie ist ein Teenie, und eigentlich kann ich mich im Grossen und Ganzen nicht beklagen. Wie schnelle die Zeit vergeht… erst habe ich sie in die 1. Klasse gebracht und Ende August kommt sie ins Gymnasium….

Natürlich ist sie jetzt in dem Alter, dass sie sich oft mit Freunden trifft. Sie hat ihre Clique und die Jungs und Mädchen da sind eigentlich alle ganz in Ordnung.

Sie durfte dieses Jahr auch zum 1. Mal für 2 Wochen „allein“ in die Ferien. Also natürlich nicht ganz allein. Sie durfte mit den Eltern ihrer besten k9293041Freundin (und mit der Freundin natürlich) nach Südfrankreich. Irgendwie war das ja schon komisch, dass sie ganze 2 Wochen weg war – aber ich habe es ihr gegönnt.

Jetzt wärend den Ferien darf sie auch unter der Woche abends in den Ausgang. Wir wohnen in einer kleinen Stadt mit knapp 20’000 Einwohnern. Sie kommt immer pünktlich nach Hause und darf ab und zu auch bei einer Freundin übernachten. Gestern z.B. hat sie bei der Freundin mit welcher sie in den Ferien war übernachtet. Sie kam dann heute gegen 14h nach Hause und ist heute abend wieder mit der Clique unterwegs. Und eben hat sie mich gefragt, ob sie nochmal bei der Freundin übernachten dürfe. Und morgen auch (morgen ist 1. August – Nationalfeiertag der Schweiz). Irgendwie ist mir das jetzt ein bisschen zu viel. Ich kann es einerseits verstehen, andererseits möchte ich sie aber auch ab und zu mal sehen… findet Ihr das übertrieben? Das eine oder andere?

Hinzu kommt noch, dass ich immer etwas unruhig bin, wenn sie nach dem Ausgang nicht nach Hause kommt, sondern bei der Freundin übernachtet. Ich vertraue ihr zwar, aber ein bisschen Misstrauen ist immer irgendwo tief in mir…

Es ist irgendwie schwer, zuzusehen wie schnell sie erwachsen wird … es ist schwer, loszulassen… es ist wirklich nicht einfach, Mama zu sein… und der Satz von Gerhard Kocher trifft es (in meinem Fall) sehr:

Frei wie die Väter waren die Mütter nie.

© Dr. rer. pol. Gerhard Kocher
(*1939), Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom