Vorsicht !

Ja, Vorsicht !

Mann, Mann, Mann…. J.D. ist schon ziemlich präsent jeden Tag via sms, FB und Telefon…warnhinweis-schild

Wie heisst es so schön: Die beste Lehrerin ist die Erfahrung … und meine letzten Erfahrungen in Bezug auf solche Beziehungen waren nicht so prickelnd…

Jedenfalls war schon die Rede von sich treffen. Eigentlich wär er am liebsten schon letztes Wochenende vorbei gekommen, aber ich war schon andersweitig ausgebucht.  Ausserdem war Töchterchen mit einer Bronchitis zu hause… er verstand das natürlich und wir haben mal das Wochenende vom 7./8. Dezember ins Auge gefasst. Ich würde ihn gern treffen, aber mein Verstand gebietet mir Vorsicht…

Er schreibt mir manchmal HDL (hab dich lieb) und knuddel und hugs und Küsschen, … ich habe bis jetzt nichts solchiges geschrieben, ausser ab und zu mal :-*. Ich schreibe bewusst nicht solche Sachen… das letzte Male war die Entäuschung zu gross…

Nun, wir werden sehen…

Dieser Beitrag wurde am November 6, 2013 in J.D. veröffentlicht. 3 Kommentare

Farmville

farmville1Kennt Ihr Farmville? Dieses Spiel auf FB, bei welchem Du dich in eine Bauern verwandelst? Also bis vor 2 Jahren habe ich das gespielt – jetzt schon lange nicht mehr, habe die Appli auf FB sogar gesperrt. Damals, hatte ich bei diesem Spiel einige „Nachbarn“, die ich gar nicht kannte. Wir sind zwar auf FB durch das Spiel „befreundet“, haben aber sonst nie miteinander geredet.

Vor ein paar Tagen öffnet sich plötzlich ein Fenster (abends um 21h) und einer meiner ehemaligen Nachbarn schreibt:

 

J.D. : hei boelleli, ich wünsche dir eine ganz besondere nacht mit vielen schönen träumen…. schlaf gut… LG

boelleli.Danke – das wünsch ich Dir auch 😉

Das war alles. Doch am nächsten Morgen kam folgendes

 

J.D. : guten morgen… na gut geschlafen?… ich wünsche dir noch einen tollen tag… hab spass… LG

boelleli.Guten Morgen, Danke, es geht so – bin gegen 4h morgens erwacht. Konnte dann nochmal ein bisschen schlafen – und du? Wünsche Dir auch einen schönen Tag LG

J.D.ob du es glaubst oder nicht mir ist fast genau so ergangen….. und musst du heute arbeiten?

 

Und so ging dann dieser Chat weiter, von kurz vor 7h bis 8h30 – da musste ich dann mit den Kids zur Schule.

Um 9h45 kommt wieder eine Nachricht… und so ging das den ganzen Tag weiter. Wir schrieben auch die nächsten Tage noch und gestern morgen haben wir dann telefoniert. Er ist mir sehr symatisch (ich ihm anscheinend auch) und wir haben fast eine Stunde geredet.

Natürlich (wie soll’s auch anders sein) wohnt er über 250km von mir. Aber immerhin noch in der Schweiz 😀

Na ja, wir werden sehen, wie’s weiter geht…

Erkenntnis

Vor ein paar Tagen habe ich bewusst festgestellt, dass ich – seit ich 14 bin (und meinen 1. Freund hatte) – immer nur Freunde hatte, die mindestens 100km von mir entfernt wohnten… naehe-und-distanz1-121244_L

  • Mein 1. Freund wohnte in Wil (ca 100km von meinem damaligen Wohnort)
  • Mein 2. Freund wohnte in Basel (auch ca erst 100km dann 200km von meinem damaligen Wohnort)
  • Mein 3. Freund und dann Ehemann wohnte anfangs in Frankreich (700km von meinem Wohnort)
  • Mein 4. Freund (nach der Trennung mit meinem Mann) wohnte im Aargau (200km von mir)
  • Mein 5. Freund kam aus Deutschland (700km)
  • Pierre wohnt in Biel (100km)

Ich frage mich ernsthaft, weshalb das so ist?

Vielleicht weil ich letztendlich Angst vor Nähe habe? Vielleicht weil ich nicht will, dass jemand in meinem direkten Umfeld die Person schon kennt? Vielleicht weil ich es lieber kompliziert als einfach habe? Ich weiss es nicht, aber ich frage mich seit einigen Tagen ernsthaft, an was es liegt…

Ein eventueller nächster Freund wohnt wo?? Auf dem Mond… ?

Dankbar

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon (1561-1626)

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Nostalgie

MSG-la-cigale_madison-piano-bar_ph_alb_061020102817Ich höre gerade die CD von Yiruma via Spotify… und werde irgendwie ganz nostalgisch. Es erinnert mich an meine Zeit, als ich fast jeden Abend in die Pianobar des Hotel Beau Rivages ging. Ich kannte die beiden Bar-Men, die verschiedenen Pianisten und auch einige Stammgäste. Man konnte dort als Frau sehr gut alleine hin gehen, ohne gleich blöd angemacht zu werden. Leider gibt es die Bar heute nicht mehr, denn ab und zu hätte ich Lust, wieder mal in so eine Pianobar zu gehen. Manchmal hätte ich Lust, die Leute von damals wieder zu sehen. Manchmal hätte ich Lust, in eine Zeitmaschine zu hüpfen und für ein paar Stunden in die Vergangenheit zu reisen…

 

Ich wünsche mir manchmal…

… dass es plötzlich an der Tür klingelt und jemand vor der Türe steht, den ich überhaupt nicht erwartet hätte, und über wen ich mich total freuen würde.

Ich habe keine bestimmte Person im Kopf, aber einfach mal überrascht zu werden, jemanden nach 20 Jahren oder so ohne Vorwarnung wieder zu sehen. So wie es manchmal in Filmen vorkommt.

Ja, ja, ich weiss – das Leben ist kein Film…. aber schön wär’s trotzdem 😉

Die Welt ist klein

Manchmal ist die Welt schon klein. Ich habe gestern zufällig gesehen, dass ein Bekannter von mir mit einem gewissen Läggerli auf FB befreundet ist.

Nun habe ich meinem Bekannten geschrieben und gefragt, ob es sich wirklich um DIESES LÄGGERLI handelt. Soeben hat mir der Bekannte geantwortet: Ja, das ist ein Mitarbeiter von mir !

Ich habe mich über diese Nachricht sehr gefreut – denn Läggerli habe ich das letzte Mal im 1995 gesehen… Ich habe jetzt Läggerli eine Nachricht via FB geschickt und meinen Bekannten gebeten, ihm doch zu sagen, dass ich mich sehr freuen würde, wieder mal was von ihm zu hören…

Es ist ja irgendwie schon witzig, denn gestern Abend schaute ich eine VHS Video Kassette von meinem 20. Geburtstag – und da war Läggerli auch dabei. Da dachte ich: wär schon schön, wieder mal was von ihm zu hören/lesen…

Ausserdem: Leckerlis sind sowas von gut …. 😀 😀 😀

leckerli balois

 

Nebel

Als ich heute morgen aufstand und aus dem Fenster sah, war alles im Nebel eingetaucht. Ich mag den Nebel. Es gibt mir das Gefühl von Geborgenheit.

Manchmal stimmt mich der Nebel auch etwas traurig und nostalgisch.

Das Gedicht von Hermann Hesse „Im Nebel“ hat mich schon früh berührt und geprägt. Kennen gelernt habe ich es durch meine Grossmutter – sie konnte es auch in hohem Alter noch auswendig. Ich finde dieses Gedicht wunderbar :

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Hermann Hesse

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Basler Herbstmesse

Die Basler Herbstmesse ist der älteste und grösste Jahrmarkt der Schweiz. Er wurde von Kaiser Friedrich III im 15. Jahrhundert “für ewige Zeiten” bewilligt. Die Schaustellermesse beginnt jeweils 14 Tage vor dem St. Martinstag – in diesem Jahr am 26. Oktober, also morgen – und endet am dritten Sonntagabend darauf. MEHR…

Ich werde dieses Jahr mit den Kids wohl am am nächsten Wochenende hinfahren. Jedenfalls darf dann als Abschluss eines nicht fehlen: Die Schoggi-Banane 😀

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