22. Dezember – Was wäre wenn

Was wäre

wenn wir die Botschaft der Engel an uns ernst nehmen würden

wenn wir dem tiefen Wissen in uns folgen würden

wenn wir unseren ganz tiefen Sehnsüchten und Wünschen vertrauen würden

wenn wir uns auf einen Weg machen würden, der uns wichtig und verheissungsvoll erscheint, ohne genau zu wissen, wohin er uns führt

wenn wir es wagen würden, uns bedenkenlos von herzen zu verschenken

wenn wir uns ganz in ein neugeborenes Kind versenken würden

wenn wir darauf vertrauen würden, dass Weihnachten nicht nur war sondern täglich geschenek kann – jetzt und immer,bei dir und bei mir

Was wäre wenn

Beate Schlumberger

21. Dezember – Was ist am Weihnachstern so besonders ?

Was ist am Weihnachtsstern so besonder?

Wo doch der Himmel voller Sterne ist, voller Michstrassen, voller Galaxien ?

Das ist das Besondere: Der Weihnachtsstern ist unterwegs. Nicht unterwegs ins Nichts, sondernauf dem Weg zu einem Ziel. Wir kennen es. Wir erwarten den Stern. Unter seinem leudchtenden Schweif versammelnb wir uns und ziehen im nach. Nur ihm. Bemüht, so gut zu werden, wie wir eigentlich sein könnten…

Gudrun Pausewang

19. Dezember – Adventserwartung

Der Angst entronnen im Getöse – das Wort erlauscht und gespürt – im Dunkel das Licht – und nun bereit mit allen Sinnen – zum rechten Empfang dessen, was kommt, dessen, der kommt und an der Tür schöne leise klopft.

Und doch im Blick das Jetzt und Hier – denn nur in ihm gescheiht ADVENT.

Wilma Klevinghaus

18. Dezember – Liebe wagen

Ich habe gelesen von einem, der Liebe wagte. Ich habe gehöRt von einem, der Liebe Hat. Ich habe geträumt von einem, der Leben lehrte.

Und als ich erwachte, da wusste ich, ich bin sein Bild un eris in mir.

So brach ich auf, zu lieben.

Maria Sassin

17. Dezember – Komm, du Licht der Weihnacht

Komm, du Licht der Weihnacht

mach hell unsere Dunkelheiten

zünde an in uns eine neue Hoffnung

auf eine lichtere Zukunft für diese Welt und uns Menschen

Komm, du Licht der Weihnacht

und leuchte heim den Heimatlosen

stärke die Mutlosen und Verzagten

mit deiner Wärme und deiner Kraft

Komm, du Licht der Weihnacht

und sei meines Lebens Licht

segnend, hell und schön

Gerhard Heilmann

16. Dezember – Aufschauen und aufbrechen

Aufschauen in die unendliche Weite und im Dunkel unsere Nacht den Stern entdecken

Achten auf den zarten Glanz, den sein Licht über alles legt : die Würde eines jeden Menschen und die Kostbarkeit der kleinen Anfänge

Miteinander aufbrechen ins Ungewisse der Zukunft, zu abenteurlichen Lebenswegen geborgen im Segen Gottes

Mitgebrachte Gaben wetschätzen, sie teilen, loslassen, weitergeben und so zu reich Beschenkten werden.

Bernhard Kraus

15. Dezember – Wie wär’s ?

Wie wär’s, wenn wir wie Weihnachten im Alltag noch von Frieden singen, die leisen Töne jederzeit durch unsre groben Worte dröngen,

wenn wir nicht alles immer nur so ausnahmslos von uns aus dächten und nach dem Motto „Freu’dich, Welt!“ die Welt noch mehr zum Lachen brächten,

wenn wir beherzt mit wachem Blick und, ohne stets auf uns zu schielen, vorbehaltlos offenherzig alle Menschen wohlgefielen ?

Jörn Heller