Gute Reise, Djuna !

Heute mussten wir Djuna, Mamas 15-jährige Katzendame, über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Sie hatte leider akutes Nierenversagen… wir hätten sie noch an die Dialyse schliessen könnent, aber das hätten auch nur 3, 4 Tage mehr gebracht, denn eine Nierentransplantation wäre nicht in Frage gekommen.

Ich wünsche Dir, Djuna, dass du gut im Paradies ankommste und zusammen mit Bigi, Coco, Nakim, Jerrico, Strubeli, Pepette und all den anderen rumrennen kannst.

RIP Djuna

Jahresrückblick 2021

Nun, schon wieder neigt sich das Jahr dem Ende zu. Das 2. „Pandemie“-Jahr, wenn es denn wirklich eine Pandemie ist… ? Jedenfalls denkt ein grossteil der Menschheit das und ich will jetzt hier auch gar nicht ausführlicher werden. Nur eins : ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber ich kann denken und glaube einfach, dass das ganze viel schlimmer dargestellt wird, als es in Wirklichkeit ist.

Nun aber möchte ich das Jahr revue passieren lassen :

Januar : Sohnemann wurde 16 und ich hatte grosse Hoffnung, dass er dieses Jahr eine Beschäftigung findet. Töchterchen begann ihren neuen Job

Februar : Sohnemann hat den 1. Hilfekurs absolviert

März : Die Basler Fasnacht fiel zum 2. Mal aus und ich bekam Nachricht von Pierre.

April : Meine tolle Freundin hat für mich spontan eine kleine Geburtstagsfeier organisiert

Mai: Ich stellte mir viele Fragen…. und verglich das heutige Leben mit dem Mittelalter. Wir leben je längs je mehr in einem modernen Mittelalter…

Juni : Es sind UEFA Europameisterschaften und ich, als Fussballbanause, habe mir das Spiel Schweiz-Frankreich begeistert angesehen.

Juli : Ein Dank ans Unsiversum – auch wenn noch nicht alles so gekommen ist, wie ich das gerne hätte – aber die Hoffnung wird nicht aufgegeben. Wie man auf französisch sagt : „l’espoir fait vivre!“ (Hoffnung macht lebendig)

August : Nun, im August habe ich hier nichts berichtet… aber ich hatte da auch Ferien – obwohl ich zu Hause geblieben bin. Und es war nicht sonderlich spektakulär, denn nicht ein einziges Mal war ich am See. Das Wetter wollte einfach nicht wie ich… na ja, es war trotzdem erholsam 🙂

September : Nun, ich fiel vom Hocker als ich Pierre’s 2. Nachricht dieses Jahr bekam…

Oktober und November : Nun, ich hatte so viel arbeit, dass ich überhaupt keine Zeit hatte, hier irgendwas zu schreiben. Aber etwas entscheidendes ist doch passiert : Wir haben eine neue Chorleiterin ausgewählt. Da unsere ehemaliger Dirigent psychisch ein totales Down hat(te), wurde im gegenseitigen Einverständnis entschieden, dass er uns nicht mehr dirigiert. Eigentlich finde ich es schade, denn seine Methode und Art haben mir immer sehr gefallen und ich habe viel mit ihm gelernt. Die Neue kann ich nicht wirklich beurteilen, denn – ausser einer Probe-Repetition – habe ich noch nicht mit ihr gearbeitet. Da ich weder geimpft, noch genesen bin und es mir nicht leisten konnte, wöchentlich einen Test machen zu lassen, habe ich momentan eine Auszeit genommen. Hoffentlich gibt es bald wieder Normalität… wer weiss, vielleicht habe ich ja bald das CoVid Zertifikat, denn …

Dezember : … Mama wurde am 25.12. postif darauf getestet und wir sind nun alle in Quarantäne. Sohnemann ist ebenfall positif, Töchterchen und ich (leider) negatif. Aber vielleicht bekommen wir es ja noch und können dann als Genesene das Zertifikat anfordern. Was war sonst noch im Dezember? Nun, ich habe meine traditionnellen Weihnachtsgutzeli gemacht. Sonst eigentlich nicht viel mehr.

Update : heute, 31.12.21, mussten wir uns von Djuna verabschieden

Tja, das wär’s dann wohl. Ich hoffe, Ihr hattet alle – trotz aktueller Langzeitlage – ein gutes 2021 und ich wünsche uns allen, dass 2022 ein gutes Jahr wird !

HAPPY NEW YEAR !

Ich fiel fast vom Hocker !

(c) GettyImage

21.08.21, 22:42 von Pierre –> M. … so schön ! Echt Mann, da ist es richtig schön um zu flanieren. Hast Du die Haare wachsen lassen ?

Das war ein Whatsapp, welche rein gekommen ist, als ich grad am Brotteig machen war. Ich konnte nicht das ganze lesen und die Nachricht auch nicht öffnen – der Teig klebte an meinen Händen 😀

10 Minuten später habe ich geantwortet : … ja, M. ist effektif sehr schön, das finde ich auch… Nein, habe ich nicht. Wie kommst Du darauf ?

Du wohnst halt schon schön…. gratuliere Dir. … da ging heute eine Frau mit langen roten Haaren auf einem Schiff davon, Nähe der …. Strasse (meine Adresse) … dachte, Du könntest es sein. Tja, verbringe eben ein paar Tage in B.

Ich fragte dann, wie lange er dort sei und wieso er in M. am See flaniert habe. Darauf meinte er : Das ist so, ich dachte mir, wenn es das Schicksal will, wirst Du mit mir essen gehen, wenn nicht, dann nicht. Dachte, ich könnte wieder nach M. komment… wenn Du findest, das sein nicht nötig, dann flanier ich in Richtung V. Keep cool, tell me – by the way ich habe weniger, dafür graueres und längeres Haar und dazu einen Bart.

Ich antwortete ihm, dass es heute nicht möglich gewesen wäre, aber eventuell am nächsten oder übernächsten Abend.

Und so machten wir am nächsten späteren Nachmittag ab und assen zusammen. Er hat mich eingeladen und es war ein sehr angenehmer Abend. Er hat mir auch von gewissen psychischen Problemen erzählt und meinte am Schluss, dass er froh sei, dass er mir das alles sagen konnte.

Am nächsten Abend verabredeten wir uns noch einmal. Allerdings nur um was zu trinken. Ich habe ihm klar zu verstehen gegeben, dass ich von ihm nichts (mehr) will und es auch akzeptiert habe (schon länger). Aber es wäre schön, wenn er ab und zu – rein freundschaftlich – schreiben würde oder auf meine Nachricht reagiert.

Mal sehen – bis jetzt hab ich ihm nicht geschrieben und werde es auch nicht tun.

Danke Universum !

Ich danke dem Universum (oder Gott, oder einer höheren Macht – was auch immer), dass :

  • Töchterchen regelmässig arbeiten kann und sich langsam eine Existenz aufbaut
  • Sohnemann am Donnerstag ein Vorstellungsgepräch für eine Steinmetz-Lehre hat und diese bekommen wird
  • Sohnemann sehr motiviert ist und „aus dem Loch“ in welchem er ein Jahr lang war gekommen ist
  • Mein Ex-Mann sich – für einmal – für Sohnemann eingesetzt hat (Vorstellungsgespräch am Donnerstag) und sich ein bisschen kümmert
  • Töchterchens Freund seine Metzger-Lehre abgeschlossen und mit nur einer einzigen Bewerbung eine Stelle gefunden hat
  • Mama immer für mich da ist
  • Papa sich nicht einsam fühlt
  • Bruderherz sich lagsam wieder etwas annähert
  • Bruderherz 2 (ich habe 2 Halbbrüder, Zwillinge, aus 2. Ehe von Papa die 30 sind) mich finanziell unterstützt hat
  • Unsere 2 Katzen uns viel Liebe und Geborgenheit geben
  • Unser Hund Gino bei Bruderherz 2 super aufgehoben ist
  • Ich eine super Freundin habe, welche seit 10 Jahren meine Höhen und Tiefen miterlebt

Danke Universum, dass alles ins Lot kommt – einfach Danke für all das !

Wow – was für ein Match !

Fussball ist nicht meins – wirklich nicht. Aber gestern Abend war ich gezwungenerweise dabei, mir den Match Schweiz – Frankreich anzusehen. Sohnemann und Freund von Töchterchen waren schon vor TV installiert, als ich nach Hause kam 😀

Also hab ich mit ihnen zusammen geschaut. Wow – was für ein Match. Die Schweiz gewinnt beim Penalty-Schiessen schlussendlich mit 5 : 4

Papa hat auch geschaut. Er wohnt ja als Schweizer in Frankreich und meinte : jetzt muss ich wohl die Türe gut verschliessen und die Heugabel zur Verteidigung hervorholen 😀 😀 😀

Ich mag es der Schweizer-Nati gönnen und hoffen wir auf einen weiteren interessanten Match am Freitag, wenn die Nati gegen Spanien spielt (was ich logischerweise schauen werde 😉 )

Hier den Match nochmal sehen

Deutschschweizer halt ! :-)

Gestern hat mich Mama zum Essen eingeladen. Wir haben hier einen Campingplatz mit Restaurant, in welchem man relativ gut und günstig isst. Wir gehen da ab und zu hin und kennen auch die Betreiber ganz gut.

Am Tisch neben uns hat sich ein Ehepaar hingesetzt und wir haben sofort gehört, dass es Deutschschweizer sind. Na ja, ist in einem Camping-Restaurant jetzt nichts wirklich besonderes 😀

Wir bekamen einige Gesprächsbrocken mit und waren uns rasch einig, dass es wohl Zürcher sind. Die Frau bestellte den gleichen Salat mit Schafskäse wie ich, der Mann genoss Egli-Filet (eine Spezialität an diesem Ort).

Mama und ich haben die beiden dann nicht weiter beachtet und genehmigten uns noch ein Dessert zum Kaffee. Gegen 21h15 haben wir bezahlt.

Beim vorbei gehen sagte Mama zu den beiden „Schöni Ferie no 😉 “ und Silvano (so hiess der Mann, wie wir dann erfuhren) meinte „sitzed doch ane und trinked no es Kaffi mit eus“. Gesagt – getan. Sandra (seine Frau) ist seit 1988 Stewardess, damals noch bei SwissAir, heute bei Swiss und die beiden verbrigen meistens ihre Ferien mit dem Camper.

Wir hatten ein angenehmes „Käffele“ mit anregenden und interessanten Themen wärend knapp einer halben Stunde – es war wirklich witzig und unterhaltsam 🙂

Na ja, sowas machen nur Deutschschweizer – die Romands sind da (was man eigentlich nicht denken würde) viel verschlossener !

Wacht endlich auf !

Ich fühle mich immer mehr wie im Mittelalter 🤦 schau –》 die Herren, die dem Bauern die letzte Ziege wegnehmen, um Steuern zu zahlen … dass der Bauer verhungert und nicht mehr überleben kann, interessiert niemanden!


Die „Kleinen“ (im Klartext: Menschen, die wenig Einkommen haben) werden immer kleiner (ärmer) und werden mit allen Mitteln (Krankenkasse, Versicherungen, Steuern, etc.) belastet, müssen sich rechtfertigen, beweisen, aufgeben, auf sich nehmen …

… und die „Großen“ (d.h. diejenigen, die ein angemessenes Einkommen haben, oder ein Einkommen im Überfluss) werden immer größer (reicher), gehen einkaufen, wann sie wollen, haben VIP-Vorteile auf allen Ebenen, gehen auf Reisen (auch wenn sie mehr bezahlen müssen, das beeinträchtigt sie nicht), …

Die Mittelschicht gibt es nicht mehr!

Das Leben wird immer teurer, die Gehälter folgen seit mindestens 30 Jahren nicht mehr !

… Und dann gibt es tatsächlich Leute, die es wagen zu sagen, dass es in der Schweiz keine armen Menschen gibt 😤🤦😫.

Wann wird etwas passieren? Wann beginnen die Menschen (die Bevölkerung !) aufzuwachen und zu verstehen?

Manchmal frage ich mich…

… wo wär ich heute, wenn meine Mama 1990 nicht entschieden hätte, in die Romandie zu ziehen ?

… was hätte ich anders gemacht, wenn ich nicht geheiratet hätte ?

… wie sähe mein Leben ohne Kinder aus ?

… wie wäre mein Leben mit einem neuen Partner ?

Es gibt Momente, da frag ich mich solche Dinge – vorallem wenn ich das Gefühl habe, dass nichts vorwärts geht, keine Lösungen sichtbar sind, gewisse Personen sich verhlaten, als wäre ich unsichtbar oder aber der (die) Depp vom Dienst.

Na ja, irgendwie geht’s immer weiter, aber momentan fühl ich mich so hilf- und ratlos…

Geburtstag

Am 24. April war mein Geburtstag… jetzt geht’s gen 50…:-D … aber ich fühl mich nicht so alt wie ich bin…

Eine sehr gute Freundin hat mich mit den Kids und Mama zu sich eingeladen. Sie hat einen Garten und so konnten wir grillieren.

Sie hat alles vorbereitet und Töchterchens neuer Freund (seit 2 Monaten) hat das Fleisch organisiert. Er ist Metzger 🙂

Ich verbrachte einen wunderbaren Nachmittag im Garten meiner Freundin und mit meinen Lieben.

Von Mama habe ich ein Rosenstöckli bekommen, von meiner Freundin ein Blumenarrangement und die Geburtstagstörtchen, von Papa via Fleurop einen Blumenstrauss. Töchterchen hat mir Gartenzwerge für meinen Balkon und 2 schöne Kerzen geschenkt und Sohnemann hatte die tolle Idee, mir ein nützliches Geschenk zu machen : eine Haarfarbe zum selber machen 😀

1.5 Monate

Wow, habe eben gesehen, dass ich über einen Monat nichts geschrieben habe… :-O

Nun, es gibt auch nicht viel zu berichten. Ostern war ich in einem reformierten Gottesdienst mit einem Diakon, den ich schon lange kenne. Es war ein sehr schöner Gottesdiesnt.

Ansonsten, hmmm…. ah ja, unser Chorleiter kündigt. Also stehen wir jetzt – obwohl wir seit letzten November nicht mehr proben – ohne ihn da und müssen jemanden Neuen finden. Viele hatten manchmal mit ihm Mühe, weil er halt ein bisschen „divahaft“ ist… ein Künstler halt und dann noch Italiener mit sudländischem Temperament… Tja, jetzt müssen wir schauen, wie’s weiter geht. Ich finde es sehr schade, denn ich mochte ihn sehr gern und hatte persönlich nicht sonderlich Mühe, seine Art zu akzeptieren. Er ist ein ausgezeichneter Musiker und hat uns sehr viel beigebracht. Ich hoffe einfach, dass wir einen ebenso kompetenten neuen Chorleiter finden, der uns weiterbringt, Ideen hat und kreativ ist. That’s life !