2019

 

Vergessen was war… ja, das wär gut, denn 2018 war – vorallemn ab August – nicht mehr wirklich toll:

 

 

Töchterchen hat nach 3 Wochen Gymnasium aufgegeben und blieb zu Hause. Dann trennte sie sich von ihrem Freund. Sie gibt zwar Nachmittags Tanzstunden, aber ansonsten sitzt, respektive liegt sie meist in ihrem Zimmer und tut nichts…

 

 

Sohnemann hat seit Schulbeginn Ende August nie Lust zur Schule zu gehen,  wurde von der Polizei erwischt, wie er mit einem Scooter herumkurvte, hatte einen Schulverweis, will abends nie zu Bett, hat mir vor etwa 1 Monat eröffnet, dass er raucht, will Profi-Gamer werden und „frei sein“.

 

 

 

Bruderherz hat seit Ende September den Kontakt zu Mama und mir aus unerklärlichen Gründen „bis auf weiteres“ abgebrochen. Wir müssten uns entschuldigen – leider wissen wir nicht wofür… dadurch ist Mama in einem desolaten Zustande (mit Hoch und Tiefs), leidet Sohnemann ebenfalls sehr darunter. Auch Töchterchen leidet – auch wenn sie es nicht zeigt – aber ich weiss und spür das ganz genau !

 

Sebastian lebt nun schon seit gut 2 Monaten bei uns, hat keine Arbeit, ist seit dem 11. Dezember offiziell Töchterchens neuer Freund und mein 3. Sorgenkind. Er und Töchterchen haben „la belle vie“ : schlafen am Morgen bis mittag oder länger, dann irgendwann mal aufstehen, was essen und abends entweder ein Film schauen oder ausgehen (mit welchem Geld… frag ich mich…). Töchterchen gibt – wenn keine Ferien sind – immerhin täglich, ausser Montag und am Wochenende Tanzstunden und verdient dabei etwas. Aber Sebastian hat kein Einkommen, NULL. Sie bezahlt ihm seine Zigaretten oder wenn sie ausgehen und hier isst und schläft er gratis… steuert aber nicht unbedingt etwas bei, indem er sich wenigstens Mühe gibt, und z.B. den Haushalt schmeisst oder so…

Am 24.12. waren wir bei Papa in Frankreich. Es war keine schöne Weihnacht. Nicht das es Streit gegeben hätte oder so, aber es war einfach keine „richtige“ Weihnacht. Ich habe Papa gebenten, die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel zu lesen (wie wir es immer gemacht haben); meine beiden Halbbrüder wollten Monopoly spielen… Die Weihanchtsgeschichte wurde zwar gelesen, aber das Wichtigste war die Geschenke zu verteilen, dann zu essen und danach zu spielen. Nein, es war wirklich keine Weihnacht nach meinem Geschmack.

Am 25. fuhren wir wieder nach Hause. Von Bruderherz haben wir nichts gehört. Ich habe ihm ja noch 2 Tage vorher eine Karte geschickt, in welcher ich betonte, dass er ab sofort über mich mit Sohnemann abmachen müsse und dass ich Sohnemann versichert habe, dass er sein Geschenk zu einem späteren Zeitpunkt bekomme. Seit da hat er auch Sohnemann nicht mehr geschrieben.

Ja, ich bin froh, dass 2018 endlich vorüber ist !

Meinen 3 Sorgenkindern hier habe ich zu verstehen gegeben, dass ab Januar ein anderer Wind weht. Dass ich das so nicht mehr akzeptiere. Wir leben hier wie in einer WG, also gibt es auch WG-Regeln: jeder hat Dinge zu erledingen und im Haushalt mitzuhelfen. Die beiden Jungen werde ich zwingen, Arbeit zu suchen und etwas finanziell beizusteuern (zusätzlich zu den Sachen wie Abfallsäcke und Pet-Flaschen zu entsorgen, oder das Bad zu putzen). Ich habe ihnen klar gemacht, dass ich so nicht weiter existieren kann und will. Ich werde ihnen ein Ultimatum bis Ende Januar geben, um ihr Verhalten zu ändern – andernfalls können sie gehen.

Ich habe diesen Post am 1. Januar geschrieben, bin allerdings nicht eher dazu gekommen, ihn hochzuladen :-D. Inzwischen ist also der 4. Januar und Sohnemann hat heute Geburtstag… habe soeben den Kuchen in den Ofen geschoben und werde jetzt etwas Haushalt machen, damit wir heute abend auch angemessen feiern können 😉

Besinnliche Adventszeit ? … nicht wirklich

Es ist soviel los momentan, dass ich einfach nicht zur Ruhe komme. Seit Anfang Dezember habe ich jeden Abend etwas vor und komme nie vor 20h nach Hause.

Nebst der Tatsache, dass Töchterchen jetzt mit Sebastian zusammen ist und er nun bei uns wohnt, habe ich mit Sohnemann grosse Probleme weil er nie zur Schule will. Heute morgen hatte ich einen Termin beim Direktor… und das war nicht der 1. Termin…

Dann die Geschichte mit meinem Bruder, der seit über 2 Monaten nicht mehr mit meiner Mama und mir redet. Auch Töchterchen hat er blokiert und hat ihr (als ihr Pate) nicht zum Geburtstag gratuliert. Weder per sms, noch per Telefon oder auf dem Postweg. Ausserdem hat er uns (respektive ihr) dann auch noch ein wenig das Fest eine Woche später vermiest, da er den Schlüssel vom gemieteten Saal nicht rechzeitig rausgeben wollte. Als wir im März den Saal gemietet haben, war abgemacht, dass mein Bruder den Mietvertrag unterschreibt, da er in der selben Gemeinde wohnt und somit den Saal günstiger bekommt. Gezahlt habe allerdings ich.

Durch die ganze Geschichte mit meinem Bruder ist auch meine Mama nicht gut drauf. Oft traurig und enttäuscht.

Ausserdem benutzt mein Bruder Sohnemann. Er ist der einzige, der noch Kontakt mit ihm hat. Sprich, mein Bruder schickt ihm ab und zu Whatsapp Nachrichten. Zum Beispiel haben wir vor 2 Wochen erfahren, dass meine Schwägerin im 3. Monat schwanger ist… als dann Sohnemann fragte, ob wir uns an Weihnachten sehen, meinte mein Bruder „Nein, aber wir würden dich gern am 22. Dezember zu uns einladen und wir 3 feiern gemeinsam eine kleine Weihnacht“ … Ich habe meinem Bruder eine Karte per Post geschickt mit Weihnachtswünschen. Darauf bekam Sohnemann eine Nachricht, in welcher mein Bruder meinem Sohn für die Karte dankt (obwohl ich auch unterschrieben habe) und es schade sei, dass er am 22. nicht komme. Sie hätten ein Geschenk für ihn und hoffen, dass er ihnen erkläre, weshalb er nicht komme… Mein Bruder versucht meinen Sohn zu manipulieren und zwischen uns zu stellen… Ich werde nun meinem Bruder nochmals schreiben und hoffen, dass er versteht, weshalb ich nicht will das Sohnemann antwortet oder hingeht.

Auch Töchterchen und Sebastian bereiten mir Sorgen. Die beiden arbeiten nicht, das heisst Töchterchen gibt Tanzstunden und verdient doch etwas. Allerdings beginnen die Kurse nie vor 16h. Sebastian ist momentan arbeitslos, hat aber kein Anrecht auf Arbeitslosengeld da er weniger als 1 Jahr am Stück gearbeitet hat. Also schlafen die beiden bis mittags… was Sohnemann natürlich nicht gerade motiviert, morgens aufzustehen…

Ihr seht, es ist momentan ziemlich viel los und von einer besinnlichen Adventszeit kann wirklich nicht die Rede sein…

Trotzdem wünsche ich Euch allen eine gute Zeit und hoffe, Ihr verbringt ein paar schöne Festtage !

In der Stille der Nacht

In der Stille

    der Nacht

        dem Lärm

            des Tages

                nachspüren

                    die Unruhe

                        ausklingen lassen

                            das Verborgene

                                hervor holen

                                    das nicht gelebte

                                        zum Leben erwecken

                                            im Licht

                                                der Sterne

                                                    Demut lernen

                                                        Frieden schliessen

                                                            mit mir

Peter Schiestl

Perspektivwechsel

Advent heisst Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas grösseres in meine Welt hineinscheint
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde !

Und nun lest den den Text von unten nach oben !

gefunden im Netz

Requiem

Am Sonntag haben wir das Requiem von Mozart nochmal gesungen – wir wurden von einem französischen Dorf nahe der Grenze bei Genf eingeladen. Es war super, das Requiem nochmals zu singen und die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.

Wenn ich könnte, würde ich mir einen Chor suchen, der Tourneen macht – ich finde das so toll.

Das Risiko zu lieben

Wenn du lachst, riskierst du als verrückt zu gelten

Wenn du weinst, riskierst du schwach zu wirken

Wenn du auf jemanden zugehst, riskierst du dich zu binden

Wenn du deine Gefühle zeigst, riskierst du dein tiefstes „ich“ zu zeigen

Wenn du deine Ideen vorstellst, deine Träume erzählst, riskierst du sie zu verlieren

Wenn du liebst, riskierst du nicht zurück geliebt zu werden

Wenn du lebst, riskierst du zu sterben

Wenn du hoffst, riskierst du hoffnungslos zu werden

Wenn du versuchst, riskierst du zu scheitern.

 

Aber, man muss Risiken eigehen, denn die grösste Gefahr im Leben ist es, nichts zu riskieren.

Jener, der nichts riskiert, tut nichts, hat nichts, ist nichts.

Man kann so Leiden vermeiden, jedoch lernt man nichts und fühlt man nichts, kann sich nicht ändern oder weiter entwickeln, kann weder lieben noch leben.

 

Angekettet an die Sicherheit und Gewissheit, wird man sein eigener Sklave, verrät seine Freiheit.

Nur jene, die das Risiko zu lieben eingehen, sind frei.

Gefunden im Netz und frei vom französisch ins deutsch übersetzt.

Kurz & intensiv

Am letzten Freitag bin ich nach der Arbeit nach Reinfelden gefahren. Ich hatte mit Otto abgemacht… 🙂

Wir trafen gleichzeitig am vereinbarten Ort ein und checkten im Hotel ein. Es handelt sich dabei um ein Hotel, in welchem sowohl er wie auch ich schon übernachtet haben – allerdings nicht gemeinsam und auch nicht zur gleichen Zeit… Er hat es gebucht (und dann auch bezahlt) und wir haben es uns gleich im Zimmer gemütlich gemacht.

Morgens schickte er mir eine Nachricht, ob wir es um eine Woche verschieben könnten. Ich war etwas überrascht und erklärte, dass mich das überhaupt nicht arrangiert, denn am nächsten Samstag habe ich einen Termin um 10h in Genf. Schlussendlich meinte er : „also gut, ziehen wir es durch“. Ich fragte dann noch, was denn los sei und er meinte nur, er würde es mir abends erklären.

Zurück ins Zimmer : Otto hat Eve-Bier und Chips mitgebracht. Wir haben geredet und sind dann schnell „zur Sache“ gekommen. Da hab ich dann begriffen, weshalb er unser Treffen verschieben wollte : er war am morgen zu einer Untersuchung beim Arzt. Sein bestes Stück hatte ein Pflaster… erst hab ich mich etwas darüber gewundert, aber schlussendlich hat er es dann entfernen können. Er erklärte mir, dass er seit mehreren Tagen eine Irritation habe und der Arzt heute morgen eine mini-Gewebeprobe entnommen habe. Es tue nicht weh, aber sei halt etwas unangenehm. Aber schlussendlich ging alles wunderbar … 😀

Wir waren so auf einander konzentriert, dass wir nicht gesehen haben, wie schnell die Zeit verging. Schlussendlich haben wir nicht mal zu abend gegessen. Die Nacht war kurz aber intensiv… und am morgen stürzten wir uns aufs Frühstücksbuffet.

Da Otto am Mittag mit seinem Vater abgemacht hatte, haben wir uns um 11h voneinander verabschiedet.

Ich habe dann noch meine Freundin kontaktiert. Jene, welche im Juli geheiratet hat (und Otto und ich schlussendlich die Nacht miteinander verbracht hatten). Spontan ging ich dann zum Kaffee vorbei und blieb etwa 2 Stunden dort. Über Otto haben wir nicht geredet. Otto und ich haben vereinbart, dass sie das nicht erfährt…

Samstag abend um ca 18h30 war ich dann wieder zu hause und freute mich, dass ich Sonntag ausschlafen konnte … 🙂

Rückenschmerzen

Seit letzen Donnerstag habe ich extreme Rückenschmerzen.

Ich bin momentan vollgestopft mit Schmerzmitteln – und es ist trotzdem nicht ganz weg.

Ich weiss kaum, wie ich mich hinsetzen soll…