Perspektivwechsel

Advent heisst Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas grösseres in meine Welt hineinscheint
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde !

Und nun lest den den Text von unten nach oben !

gefunden im Netz

Requiem

Am Sonntag haben wir das Requiem von Mozart nochmal gesungen – wir wurden von einem französischen Dorf nahe der Grenze bei Genf eingeladen. Es war super, das Requiem nochmals zu singen und die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.

Wenn ich könnte, würde ich mir einen Chor suchen, der Tourneen macht – ich finde das so toll.

Das Risiko zu lieben

Wenn du lachst, riskierst du als verrückt zu gelten

Wenn du weinst, riskierst du schwach zu wirken

Wenn du auf jemanden zugehst, riskierst du dich zu binden

Wenn du deine Gefühle zeigst, riskierst du dein tiefstes „ich“ zu zeigen

Wenn du deine Ideen vorstellst, deine Träume erzählst, riskierst du sie zu verlieren

Wenn du liebst, riskierst du nicht zurück geliebt zu werden

Wenn du lebst, riskierst du zu sterben

Wenn du hoffst, riskierst du hoffnungslos zu werden

Wenn du versuchst, riskierst du zu scheitern.

 

Aber, man muss Risiken eigehen, denn die grösste Gefahr im Leben ist es, nichts zu riskieren.

Jener, der nichts riskiert, tut nichts, hat nichts, ist nichts.

Man kann so Leiden vermeiden, jedoch lernt man nichts und fühlt man nichts, kann sich nicht ändern oder weiter entwickeln, kann weder lieben noch leben.

 

Angekettet an die Sicherheit und Gewissheit, wird man sein eigener Sklave, verrät seine Freiheit.

Nur jene, die das Risiko zu lieben eingehen, sind frei.

Gefunden im Netz und frei vom französisch ins deutsch übersetzt.

Kurz & intensiv

Am letzten Freitag bin ich nach der Arbeit nach Reinfelden gefahren. Ich hatte mit Otto abgemacht… 🙂

Wir trafen gleichzeitig am vereinbarten Ort ein und checkten im Hotel ein. Es handelt sich dabei um ein Hotel, in welchem sowohl er wie auch ich schon übernachtet haben – allerdings nicht gemeinsam und auch nicht zur gleichen Zeit… Er hat es gebucht (und dann auch bezahlt) und wir haben es uns gleich im Zimmer gemütlich gemacht.

Morgens schickte er mir eine Nachricht, ob wir es um eine Woche verschieben könnten. Ich war etwas überrascht und erklärte, dass mich das überhaupt nicht arrangiert, denn am nächsten Samstag habe ich einen Termin um 10h in Genf. Schlussendlich meinte er : „also gut, ziehen wir es durch“. Ich fragte dann noch, was denn los sei und er meinte nur, er würde es mir abends erklären.

Zurück ins Zimmer : Otto hat Eve-Bier und Chips mitgebracht. Wir haben geredet und sind dann schnell „zur Sache“ gekommen. Da hab ich dann begriffen, weshalb er unser Treffen verschieben wollte : er war am morgen zu einer Untersuchung beim Arzt. Sein bestes Stück hatte ein Pflaster… erst hab ich mich etwas darüber gewundert, aber schlussendlich hat er es dann entfernen können. Er erklärte mir, dass er seit mehreren Tagen eine Irritation habe und der Arzt heute morgen eine mini-Gewebeprobe entnommen habe. Es tue nicht weh, aber sei halt etwas unangenehm. Aber schlussendlich ging alles wunderbar … 😀

Wir waren so auf einander konzentriert, dass wir nicht gesehen haben, wie schnell die Zeit verging. Schlussendlich haben wir nicht mal zu abend gegessen. Die Nacht war kurz aber intensiv… und am morgen stürzten wir uns aufs Frühstücksbuffet.

Da Otto am Mittag mit seinem Vater abgemacht hatte, haben wir uns um 11h voneinander verabschiedet.

Ich habe dann noch meine Freundin kontaktiert. Jene, welche im Juli geheiratet hat (und Otto und ich schlussendlich die Nacht miteinander verbracht hatten). Spontan ging ich dann zum Kaffee vorbei und blieb etwa 2 Stunden dort. Über Otto haben wir nicht geredet. Otto und ich haben vereinbart, dass sie das nicht erfährt…

Samstag abend um ca 18h30 war ich dann wieder zu hause und freute mich, dass ich Sonntag ausschlafen konnte … 🙂

Rückenschmerzen

Seit letzen Donnerstag habe ich extreme Rückenschmerzen.

Ich bin momentan vollgestopft mit Schmerzmitteln – und es ist trotzdem nicht ganz weg.

Ich weiss kaum, wie ich mich hinsetzen soll…

 

Gelesene Worte – Denkanstoss

Mach Dir keine Sorgen. Am Schluss gwöhnt man sich dran.

Und wann ist „am Schluss“?

Nun ja…, wenn Du daran gewöhnt bist…

Alles was wir tun müssen, ist in unserem Inneren aufzuräumen…

… dann wird das Äussere von allein in Ordnung gebracht.

Brief einer alten Mutter an ihre Tochter

Meine Tochter,

An dem Tag, an dem du findest, dass ich alt geworden bin, hab Geduld mit mir und versuche vorallem zu verstehen, was ich durch mache; verstehe mich.
Wenn wir reden und ich das Selbe zehn Mal wiederhole, unterbrich mich nicht um mir zu sagen : « Du hast das Selbe vor einer Minute gesagt ». Höre mir bitte zu.

Erinnere Dich als Du klein warst, Du wolltest, dass ich dir die gleiche Geschichte jeden Abend vorlese, Abend für Abend, bis Du eingeschlafen bist.
Wenn ich kein Bad nehmen will, ärgere Dich nicht und bringe mich nicht in Verlegenheit indem Du sagst, es sei eine Scham.
Erinnere Dich, wie viele Gründe ich erfinden musste, um Dich zu baden, als Du klein warst.
Wenn Du meine Ignoranz gegenüber von neuen Technologien siehst, mache Dich nicht über mich lustig, gib mir eher die Zeit, dies alles zu verstehen.
Ich habe dich soviel gelehrt: wie man am Tisch sitzt, sich anziehen, sich kämmen, die Herausforderungen des Lebens verstehen…
An jenem Tag, an dem Du findest, ich sei alt geworden, habe Geduld mit mir und versuche vorallem zu verstehen, was ich durchmache; verstehe mich.

Wenn es mir ab und zu passiert, dass ich etwas vergesse oder dass ich bei einem Gespräch nicht mitkomme, gib mir die nötige Zeit mich zu erinnern, und wenn ich es nicht schaffe, sei nicht irritiert, ungeduldig oder herablassend: das Wichtigste für mich ist, mit Dir zusammen zu sein, diese Momente mit Dir zu teilen.

Wenn meine Beine es mir nicht mehr erlauben wie früher umherzugehen, gib mir Deine Hand, so wie ich sie Dir gab, als Du Deine ersten Schritte machtest.

Wenn diese Tage näher rücken, sei nicht traurig. Sei einfach bei mir und verstehe mich, wenn ich mich dem Lebensende nähere, mit Liebe und Dankbarkeit.

Ich schätze Dich und danke Dir für die gemeinsamen Momente und die empfundene Freude.
Mit einem Lächeln und all meiner Liebe die ich für Dich empfinde, will ich Dir nur eines sagen, meine Tochter : Ich liebe Dich.

Im Netz gefunden – Autor unbekannt

Letzter Ausweg?

Ich habe soeben erfahren, dass der Organist der Kirchgemeinde meiner Mama sich umgebracht hat :-O 😦

Ich kannte ihn nicht sehr gut, aber ich bin schockiert. Was muss in einem Menschen vorgehen, der diesen Entschluss fasst? Was hat ihn dazu getrieben, diesen Schritt zu gehen?

Obwohl ich ihn nicht näher kannte, geht mir dies sehr nah. Irgendwie bin ich total sprachlos 😦

Er war ein begnadeter Künstler – mit einer Künstlerseele, welche wohl zu sensibel war…

Er ruhe in Frieden !