Morgen…

… hat er einen runden Geburtstag. Schon seit einer Woche denke ich daran und sage mir „NEIN!“

Am 7. April bin ich für eine Schulung in B. – da wo er unterrichtet. Aber auch da sage ich „NEIN!“ … obwohl, es wäre vielleicht die Gelegenheit ?

Am 21.3.18 sind es genau 3 Jahre her, seit wir zusammen…. Ihr wisst schon. 3 Jahre !!! Unglaublich wie die Zeit vergeht – und ich habe das Gefühl, es sei erst letzte Woche passiert.

Momentan ist das Verlangen grad ziemlich gross. Vielleicht auch weil ich seit 3 Jahren abstinent lebe… ja, 3 Jahre… verrückt irgendwie. Aber ich kann nicht einfach so mal schnell mit jemandem ins Bett hüpfen. Meine Gedanken wären wohl anderswo und das geht gar nicht. Ausserdem: es gibt – für mich – nichts widerliches als mit jemandem zu schlafen, ohne dabei Gefühle zu haben.

Vielleicht sollte ich wirklich doch ins Kloster… So eines wie in Kaltenthal (Serie „Um Himmels willen“) wär eigentlich toll…

Familienwappen

Gestern kam ein Gemeindemitglied ins Sekretariat (ich arbeite mittwochs immer in einem Kirchensekretariat). Dieser ältere Herr kommt 4 mal im Jahr vorbei um Farbkopien der verschiedenen Saisons zu machen. Diesmal brauchte er 3 Farbkopien mit einem wunderschönen Magnolienbaum – Frühlingsanfang 😉

Sein Beruf war (ist er immer noch, denn obwohl er über 70 ist, arbeitet er immer noch sporadisch) Wappenforscher. Irgendwie kamen wir darauf zu sprechen und ich erzählte ihm von unserem Familienwappen – respektive jenem meiner Grossmutter (ihr Mädchenname) – welches im historischen Museum in Basel hängt. Ich erzählte ihm, dass man das Wappen leider nicht sehr gut sehen kann, da es relativ hoch hängt. Ich finde solche Sachen interessant. Wenn ich die Mittel hätte, würde ich gerne Ahnenforschung betreiben… aber das ist halt schon sehr teuer.

Nun gut, nach unserem kleinen Schwätzchen ging er seines Weges und ich arbeitete weiter. Nach etwa 1h30 kam er wieder. Ich fragte ihn, ob er noch mehr Kopien brauche? Er verneinte und legte mir folgendes Blatt auf den Tisch :

Das ist das Familienwappen meiner Grossmutter (mütterlicherseits). Ihr Mädchenname war Wohnlich und es handelt sich anscheinend um eine alteingesessenes Baslergeschlecht. Es ist eine Farbkopie, welche er mir heute noch per Mail zukommen liess.

Da wir auch vom Mädchennamen meiner Mutter geredet hatten, zauberte er auch noch dieses Wappen hervor :

Wyss aus Dulliken, Kanton Solothurn.

WOW, ich war überwältigt. Er hat einfach so kurzerhand mal schnell ein paar Nachforschungen angestellt und mir das gebracht. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut und finde die beiden Wappen ganz ansehlich 🙂

 

Schon 6 Jahre…

… sind seit der Beerdigung meiner Grossmamme vergangen. In letzter Zeit erinnere ich mich oft an sie. Vorallem wenn ich manchmal sehe, wie meine Kinder mit ihrer Grossmutter (also meiner Mama) reden. Teilweise sind sie ziemlich frech oder nerven sich, wenn meine Mama nicht grad sofort versteht, was sie meinen.

Ich habe das mit meiner Grossmamme auch gemacht und bereue das heute oft. Sie hat sicher nicht absichtlich Dinge nicht verstanden – aber ich habe mich darüber aufgeregt.

Ja, sie fehlt mir manchmal schon. Sie war eine weise Frau mit starkem Charakter, die als Kind den Krieg in Mailand erlebte, einen Sohn im Alter von einem Jahr verloren hat und ihren Mann mit nur 64 krankheitshalber gehen lassen musste. Familie war ihr heilig. Sie liebte Haikus und sie ist mir schon im Traum erschienen

Sie hat mir sicher verziehen, dass ich als Kind manchmal frech war – aber ich habe meinen Kindern gesagt, sie sollen das einfach im Hinterkopf behalten, denn eines Tages, wenn meine Mama mal nicht mehr da ist, werden sie sicher auch daran denken und sagen „Mama hatte recht, wir waren manchmal zu frech mit Grossmutter“…

FaceBook Test

Manchaml mache ich aus Jux diese FB-Tests auf nametests.com.  Soeben habe ich mein Geburtsdatum eingegeben um „heraus zu finden“ welche Abgründe sich in mir verstecken. Resultat war folgendes:

 

Also eigentlich stimmt das so ziemlich… 🙂

Seelenhund

Endlich konnte das Konto vom Verein Seelenhund eröffnet werden. Schaut doch nochmal rein und teil den Blog auf den Socialmedias, damit möglichst viele Leute davon erfahren.

Danke im voraus – auch im Namen von meiner Freundin und ihren 2 Huskys.

Internationaler Frauentag

Das ist ja bekanntlich heute. Eigentlich entstand er als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen. Mehr darüber lesen…

Im Büro hat ein Arbeitskollege jeder weiblichen Kollegin eine rote Rose geschenkt – ich finde das sehr aufmerksam von ihm. Nun steht die rote Rose hier auf meinem Bürotisch und ich freue mich sehr darüber.

Allen Frauen einen schönen 8. März !

Gute Nacht…

… ich weiss auch nicht weshalb, aber seit ein paar Tagen (Wochen) muss ich ständig an dich denken und es kommen viele Erinnerungen… es tut weh… manchmal frage ich mich, was der Sinn dahinter ist? Warum es so schwierig ist, dich los zu lassen… ich schaff das einfach nicht. Obwohl ich viel beschäftigt bin, viele Termine habe, im Chor-Comité und der Kirche vieles ehernamtlich mache… und dann kommen die Momente, da fühl ich mich einsam… wie jetzt… guete Nacht…

Schnee, Schnee, Schnee

Wohl nicht nur bei uns… aber gestern morgen war der Verkehr lahm gelegt ! Um 7h30 wollte ich mit dem Auto zur Arbeit fahren. Ich bin ca 100m gefahren (eher gerutscht) und habe dann entschieden, die Bahn zu nehmen. Die Strassen waren so gut wie gar nicht geputzt und ich war ehrlich gesagt ziemlich erstaunt darüber.

Also Auto wieder parkiert und zu Fuss zum Bahnhof. Dort angekommen, wollte ich mein Ticket via SBB-App kaufen. Die App blockierte jedes Mal – also ging ich zum Schalter. Die nette Dame dort meinte, ich sei nicht die Einzige mit diesem Problem, die App sei wohl überlastet…

Das Zugticket kostete mich hin und zurück CHF 15.- (für gut 10km pro Weg…). Das sind ja schon Wucherpreise. Da ich SEHR selten und nur wenn unbedingt nötig mit ÖV unterwegs bin, habe ich kein Abo oder sonstige Vergünstigungen… CHF 15.- für diese kurze Strecke ?!?! Man muss sich nicht fragen, wieso viele nicht mit ÖV unterwegs sind – wären die Preise etwas humaner, könnte man es sich vielleicht überlegen… Aber gut, gestern hatte ich einfach keine Wahl.

Im überfüllten Wagon standen eine Bekannte und ich eingepfercht wie Sardinen und wurden so bis Lausanne befördert. Ja, ich kam mir echt vor wie Ware, die transportiert wird.

Abgesehen davon, dass der Zug überfüllt und 10 Minuten Verspätung hatte, in Lausanne der Bus zur Weiterfahrt ebenfalls 15 Minuten auf sich warten liess und vollgestopft kaum davon fahren konnte, um dann schlussendlich nicht an gewünschter Haltestelle zu halten, weil jene sich an einer zu steilen Strasse befinden, kam ich dann knapp 1h30 später – nach 10-minütigem mühsamen durch den Schnee stampfen – doch noch heil im Büro an. Eigentlich wär ich besser zu hause geblieben und hätte HomeOffice gemacht… . Wär angenehmer gewesen. Aber gut, ich war nicht die Einzige die so spät kam…

Die Strassen waren verstopft, praktisch nicht geputzt. Autos und Busse rutschten mehr als dass sie fuhren… Ich frage mich, wieso eigentlich in einem Land wie der Schweiz so viel Chaos entstehen kann, wenn man bedenkt, dass die Schweiz ja Winter und Schnee gewohnt ist (oder zumindest sein sollte) ?

Aber gestern war wohl speziell, denn auch alle Flüge von Genf  waren storniert, gewisse Bahnstrecken unterbrochen… Chaos überall (Fotos alle von 20minutes) :

Im Grunde genommen mag ich Schnee, insofern ich nicht zu einem Termin muss und entweder gemütlich eingemummelt zuhause sitzen kann, oder aber gut angezogen die Stille der Natur bei einem Spaziergang geniessen kann.


Nun denn, heute waren die Strassenzustände etwas (mit Betonung auf „etwas“) besser und ich braucht „nur knapp“ 40 Minuten um anzukommen.

Allen einen schönen Tag !

Update 09h34: Hab da grad noch ein Video gefunden, welches unter anderem die coolen Snowboarder im Lausanne zeigt 😉

 

Scheen isch’s gsi !

Und schon ist die Fasnacht wieder vorbei… aber wie man unter Fasnächtlern so sagt : Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht !

Wir hatten 3 wunderbare Tage. Es war seit Jahren wieder mal eine „richtige“ Fasnacht: kalt, aber trocken ! Nur eines hat mich traurig gestimmt: Als meine Mama sagte: „Wenn ich mal nicht mehr da bin, musst Du nicht traurig sein – denn ich werde immer da sein! „ Warum sie mir das gesagt hat, weiss ich eigentlich nicht wirklich, jedenfalls hat es mir in diesem Moment (und auch jetzt, wenn ich das schreibe) die Tränen in die Augen getrieben. Ich darf gar nicht daran denken, wie das mal sein wird, wenn sie nicht mehr da ist….

Aber jetzt genug davon ! Hier ein paar Eindrücke … und wer mehr über die Basler Fasnacht erfahren will, kann das HIER tun (runter bis zu „Fasnacht“ scrollen).

 

Fasnacht – wir kommen

Morgen ist es soweit: wir fahren zu meiner Cousine nach Basel und werden die „drey scheenste Dääg“ , sprich „die Fasnacht“ dort wieder mal voll und ganz erleben. Ich freu mich total !

Hier noch ein Video was die Basler Fasnacht ist. Gut auf Baseldeutsch erklärt – mit deutschen Untertiteln 😉