Tag-Archiv | Ausbildung

Eine Chance für die Zukunft meines Sohnes

Es gibt Gelegenheiten, die man nicht ungenutzt verstreichen lassen möchte – besonders dann, wenn sie einem geliebten Menschen eine bessere Zukunft ermöglichen können.

Es fällt mir nicht leicht, so offen um Unterstützung zu bitten. Doch manchmal gibt es Momente im Leben, in denen man alleine nicht weiterkommt und den Mut finden muss, andere um Hilfe zu bitten.

Mein Sohn hat die Möglichkeit, eine zweitägige Gabelstapler-Ausbildung zu absolvieren, die von der SUVA anerkannt ist. Diese Qualifikation könnte für ihn ein wichtiger Türöffner sein und ihm neue berufliche Perspektiven eröffnen.

Die Kurskosten betragen insgesamt 620.-. Ein Teil ist schon bezahlt, doch es fehlen uns noch 220.-, um ihm diese Chance zu ermöglichen.

Darüber hinaus sollte er auch bald die praktische Autoprüfung ablegen. Die Theorie hat er bereits mit Null Fehlern bestanden – ich bin unglaublich stolz auf ihn. Leider sind Fahrstunden teuer, im Schnitt rund 100.- pro Lektion…. und 3-5 Stunden mit einem Fahrlehrer sollte er schon machen, den Rest kann dann auch ich ihm beibringen. Mit einem Fahrausweis würden sich seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt noch einmal deutlich verbessern. Doch auch hier fehlt uns momentan das nötige Geld.

Wer uns unterstützen möchte, kann dies direkt über folgende Bankverbindung tun:
IBAN: CH39 0900 0000 1733 4862 9 – Betreff : Gabelstapler/Autoprüfung

Jeder Beitrag – ob klein oder groß – bringt uns einen Schritt näher ans Ziel. Ich bin für jede Form der Unterstützung dankbar, sei es finanziell oder durch das Weiterleiten dieser Nachricht.

Von Herzen danke. ❤️

Ist es als Frau schwieriger…

… das zu tun, was man wirklich möchte ?

Herr Mim hat eine Frage gestellt, auf welche ich im Kommentarfeld antwortete.

Kurze Zusammenfassung : Macht man heute, was man ursprünglich (beruflich) machen wollte ?

Ich mache heute nicht, was ich urspünglich machen wollte, nämlich die Werbeagentur meines Vater übernehmen. Leider gibt es die Werbeagentur nicht mehr, und dieser Traum ist „geplatzt“, als ich so um die 20 war.

Ich hab eine kaufmännische Ausbildung gemacht und kurz danach mit 22 geheiratet, mit 25 und 30 Kinder bekommen, später geschieden und gezwungenermassen einen Job in meinem gelernten Beruf gesucht.

Ich denke, als Frau ist es vielleicht schwieriger, wirklich das zu tun, was man eigentlich möchte…? Hätte ich keine Kinder, hätt ich vielleicht nach der Scheidung eine Weiterbildung gemacht, oder wäre auf Reisen gegangen. Aber die Verantwortung gegenüber meinen Kindern trieb mich gezwungenermassen dazu, einen Job zu suchen, um uns alle drei durchzubringen. Ja, der Kindsvater hat sich nie gekümmert und auch nie Alimente bezahlt. Geschweige denn, die Kinder am Wochenende mal genommen…

Für einen Mann ist das – in der Regel – doch schon einfacher, nicht ? Nach der Scheidung hat der Mann – im Normalfall und wenn er ein Minimum an Verantwortung hat – die Kinder so jedes 2. Wochenende, vielleicht noch die Hälfte der Schulferien. Aber die restliche Zeit sind die Kinder meist bei der Mutter, die alles immer so organisiert, dass es für die Kinder ok ist – und er kann tun und lassen, was er will…

Wie seht Ihr das?

Altag

Seit etwas mehr als einer Woche sind die Ferien vorbei und der Altag zieht langsam wieder ein.

© GettyImage

Töchterchen hat ihre neue Ausbildung angefangen; hell begeistert und hoch motiviert geht sie morgens hin und meinte, sie habe das Gefühl in Amerika zu sein. Es ist eine amerikanische Firma, amerikanisch geführt. Fitnesscenter, Ausruheraum, Kantine (ein regelrechtes Restaurant), alle beim „Du“ (inkl. dem Direktor). Es sei einfach genau das, was ihr zusage – ich hoffe, es dauert an ☺️🙌🏻

© GettyImage

Sohnemann hat immer noch nichts und langsam wird’s mühsam. Er hat seit einiger Zeit die Tag zur Nacht gemacht und zockt wärend ich schlafe… sein Zimmer sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen und ich habe das Gefühl, er macht überhaupt nichts, um die Situation zu ändern. Momentan habe ich nicht wirklich die Kraft, die ganze Zeit hinter ihm her zu sein. Aber spätestens Anfang Januar werde ich das ändern : da wird er 18 und ist volljährig… Ich habe ihm schon oft gesagt, dass ich nicht von ihm verlange, dass er eine Ausbildung macht, aber dass er irgend etwas machen muss. Auch wenn es nur 50% sind für den Anfang und es erst in ein paar Jahren „klick“ macht bei ihm. Ich glaube auch nicht, dass er nicht arbeiten will, aber dass er eine Motivation braucht. Am besten wäre, wenn jemand ihm einen Job gäbe, z.B. jeden Morgen 4 Stunden (egal ob als Möbelpacker, bei einem Gärtner oder im Shop einer Tankstelle). Einfach etwas regelmässiges…

So, jetzt muss ich aber weiter arbeiten – bin nämlich im Büro und bin überhaupt nicht motiviert 😅