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Happy New Year !

Ich wünsche Euch allen ein

bilder frohes neues jahr 2016 3

Ich komme erst jetzt dazu, hier wieder ein wenig was zu erzählen. Weihnachten war relativ still. Da Töchterchen nicht mehr mit Herzbube zusammen ist, war es am 24. irgendwie ein wenig komisch.

  • Am 25. hab ich dann von Ex-Herzbube morgens um 7h eine Whatsapp-Nachricht bekommen, er habe extreme Bauchschmerzen. Als ich ihn darauf hinwies doch endlich zu Arzt zu gehen, meinte er, der hätte jetzt nicht offen und er wolle nicht Weihnachten in der Notaufnahme verbringen. Als ich ihn dann ein wenig „bearbeitete“, dass er doch nicht einfach nichts tun könne, da er ja schon seit etwa 2 Monaten immer wieder über solche starken Schmerzen klage, wollte er erst nichts davon wissen. Gegen 9h30 bekam ich dann von ihm eine Nachricht, dass er jetzt im Krankenhaus sei… Er war schlussendlich wärend 24 Std auf der Intesivstation… eine Bauchspeicheldrüsen-Entzündung… Insgesamt blieb er 4 Tage dort. Inzwischen geht es ihm besser. Es war schwer für Töchterchen, denn er hatte sie auf Whatsapp blokiert und sie hat schlussendlich über Schwester, Freunde und Mutter erst erfahren, was er wirklich hat. Eigentlich wär sie gern zu ihm gegangen; allerdings durfte auf die Intensivstation nur die Mutter und der Vater…

Na ja, schlussendlich hat er es überstanden und Töchterchen geht’s auch besser.

  • Vom 27. Dezember bis 2. Januar waren wir im Skilager, welches von der Jugend unserer Kirche organisiert wurde. Schnee hatte es nicht wirklich, aber das Lager war wirklich ziemlich toll. Ich habe für knapp 40 Leute gekocht und muss sagen, dass es – verglichen mit den vielen anderen Lagern die ich gemacht habe – eines der besten war.

Das Einzige was mir etwas aufgehauen  hat, waren gewisse Erinnerungen… A propos Pierre : ich habe ihm zu Weihnachten und zu Neujahr eine sms geschickt – es kam nichts zurück… Am 3. Januar fuhr ich (allein) in die Messe (siehe hier weshalb)….

  • Ich fuhr also um 8h bei mir ab und war kurz nach 9h dort angekommen. Es war noch niemand da und so wartete ich ihm Auto. Gegen 9h20 sah ich seine Mutter kommen – ich blieb ihm Auto. Gegen 9h40 kam Pierre und er hat mich nicht gesehen – ich blieb im Auto. Der Gottesdienst begann um 10h und ich wollte nicht jetzt schon in die Kirche. Also wartete ich bis 9h50. Als ich eintrat, stand Pierre bei der Kanzel und richtete etwas. Oben bei der Orgel waren der Organist und 2 Sängerinnen – sonst war (noch) niemand in der Kirche. Ich schritt den Mittelgang nach vorn und Pierre sah mich. Er war sichtlich überrascht und kam mit offenen Armen auf mich zu. Wir umarmten uns und ich sagte: „Ich musste kommen und schauen, ob du noch lebst ! Du gibst mir ja nie Antwort !“„Ja, ich lebe noch… also so halb…“ sagte er er leicht beschämt und meinte :“ sorry, ich muss mich fertig machen“.

Also setzte ich mich in einen der hinteren Bänke und wartete. Da  kam seine Mutter und als sie mich sah, strahlte sie übers ganze Gesicht und meinte: „Ach wie schön, dass du gekommen bist! So ist wenigstens einer hier, der jung ist so wie Pierre“... Ehhh… ja ok, jung ist jetzt vielleicht etwas übertrieben. Pierre wird dieses Jahr 48 und ich 41 … aber ok – verglichen mit den anderen Kirchengängern sind wir „jung“  🙂

Nach dem Gottesdienst gab es Kirchenkaffee – wie so üblich, setzte sich Pierre neben mich und wir unterhielten uns mit den anderen. Nach einer guten Stunde hatten sich alle verabschiedet und Pierre fragte mich (so dass seine Mutter es nicht mitbekommt) ob wir noch was trinken gehen wollen. Natürlich bejahte ich und wir verabschiedeten uns.

iloveyouIch fuhr ihm nach. Kurze Zeit später hielten wir auf einem Parkplatz an, welcher gleich neben dem Bestattungsinstitut ist. Wir stiegen aus und ich sagte ihm „Willst du mich umbringen?“ „Oh nein, ganz sicher nicht, im Gegenteil !“ … und dann umarmte er mich so sehr, dass ich kaum noch Luft bekam. Es blieb für den Moment bei der Umarmung. Ich fragte: „Wieso antwortest Du mir nie!??“„Du weisst weshalb“„Nein, weiss ich nicht. Sag es mir !“„Ich will Dir keine Hoffnung machen. Du kennst die Situation…“„Ja, ich weiss. Aber ohne jegliche Nachricht von Dir werd ich noch verückt. Das ist viel schlimmer, denn ich habe ja keine einzige andere Möglichkeit, etwas zu erfahren! Nicht mal an Weihnachten hast Du dich gemeldet!“„Ich hatte die sms schon geschrieben, und dann dachte ich, es sei besser, nicht zu schreiben“„das war ein Fehler!“.

Wir entschieden dann, gemeinsam etwas essen zu gehen. Ich fuhr ihm nach und wir fanden eine Spelunke… na ja, war nicht grad sehr romantisch, aber weit und breit das einzige, was offen hatte. Also setzen wir uns und haben eine Pizza für beide bestellt. Pierre meinte, er hätte gar keinen Hunger, aber er müsse was essen – es ging mir nicht anders.

Wir redeten über dies und das, auch darüber, dass es für mich so extrem schwierig ist, wenn ich nie Kerzenetwas von ihm höre. Er schaute mir tief in die Augen und meinte „Ich verspreche Dir, dass ich  mich melden werden und dir ab und zu schreibe“. Wir werden sehen… Ich fragte ihn auch noch, ob er mein Geburtstagsgeschenk bekommen habe. Ja hatte er… und es habe ziemlich Stress zu hause gegeben… ich solle ihm bitte nichts mehr schicken. Seine Frau sei ziemlich ausgersatet… Upppsss…. :-S

Plötzlich meine er, er hätte enorm heiss und müss raus. Ok – er zahlte und wir gingen. Wir spazierten ein wenig um die Häuser und dann sagte er „es ist kälter als ich dachte… Du könntest mich ein wenig wärmen“„Ja, könnte ich…“ und wir hielten und fest und … ja… küssten uns. Wir blieben sicher etwa 10 Minuten so… es war schön und schmerzhaft zugleich. Als wir dann wieder zurück zu den Autos schlenderten, standen wir noch einen Moment bei einem Hauseingang. Ich habe ihn dann gefragt, wieso er geheiratet habe und dass ich einfach das Gefühl habe, er hätte dies nur aus Mitleid getan. Darauf sagte er, er hätte schon Gefühle für seine Frau gehabt – allerdings seien die sehr schnell wieder weg gewesen. Sie sind seit Mai 2011 verheiratet und haben seit Sommer 2012 getrennte Schlafzimmer… Toll, oder? Er betonte noch, dass er momentan noch nicht bereit sei, zu gehen, aber dass er wohl nicht bis an sein Lebensende mit ihr zusammen bleiben werde. Aber ich müsse mein Leben leben, nicht auf ihn warten. Ich erklärte ihm dann, dass ich das ja versuche, es aber einfach nicht klappt. Wohl weil ich unbewusst irgendetwas ausstrahle, dass eine Beziehung abblockt.

Er küsste mich nochmals und meinte dann, er müsse jetzt gehen, weil sonst werde wieder das selbe wie letztes Mal passieren – er wolle nicht, dass ich leide. Wie nett ! Also verabschiedeten wir uns und fuhren beide davon.

Ich fuhr langsam, auf normaler Strasse. Gedanken ordnen. Als ich zu hause ankam, schrieb ich ihm:

So mein Lieber, ich bin wieder zuhause. Hab nicht die Autobahn genommen… Gedanken ordnen braucht Zeit…. Jedenfalls bereu‘ ich 3674064_1nicht, dass ich gekommen bin und es tat gut, dich zu sehen und zu spüren… auch wenn ich nichts gegen mehr gehabt hätte… aber ich versteh’s und akzeptier’s. Wie schon gesagt, ich kenne deine Situation… aber dich zu vergessen kannst Du nicht verlangen… das schaff ich nicht…  Bitte brich dein Versprechen nicht und schreib mir hin und wieder… ich leide so oder so… aber das schlimmste überhaupt ist, wenn ich gar nichts höre… Ich liebe Dich – kann nix dafür… ❤

Bis jetzt habe ich – war zu erwarten – nichts gehört…

Ihr könnte Euch in etwa vorstellen, wie’s mir geht…

  • Und dann habe ich heute Mittag noch die Absage für den Job bekommen, für welchen ich mich kurz vor Weihnachten beworben habe. Wie Ihr seht… meine Moral ist momentan ziemlich am Boden.

Aber: Es wird irgendwie weiter gehen…

  • Heute hat ja Sohnemann Geburtstag und wir werden ein wenig feiern heute Abend… das wird meine Gedanken etwas ablenken…

 

Endgültig?

happy-sad-52464Gestern kam Herzbube und holte seine Sachen.

Normalerweise kam er ja einfach rein – er klopfte und wartete, dass jemand die Tür öffnete

Er sagte mir „hallo“ indem er mich fest umarmte – ich musste mich echt zusammen nehmen.

Dann ging er zu Töchterchen ins Zimmer.

Ich konnte nicht einfach so da sitzen und fuhr mit Sohnemann weg. Ich sagte den beiden durch die Tür, dass ich kurz weggehe.

Als ich nach eine guten 1/2 Stunde wieder kam, standen die beiden unten vor dem Haus.

Sie waren dabei, sich zu verabschieden.

Sohnemann und ich sagten Herzbube auf Wiedersehen. Er umarmte erst Sohnemann und dann mich. Er flüsterte mir ins Ohr „Es tut mir leid. Aber wenn Du willst, komme ich ab und zu vorbei. Und Du hast ja meine Nummer – schreib mir! Und bitte kümmere Dich gut um die zwei“ – Ich bejahte mit einem Kopfnicken und ging dann mit Sohnemann hoch.

Vom Fenster aus konnte ich sehen, dass die beiden sich fest in den Armen hielten, er küsste sie mehrer Male auf die Stirn und wollte sie auch küssen. Sie drehte sich weg – mit Tränen in den Augen. Dann fuhr er mit seiner Vespa weg.

Es ist unglaublich. Die beiden lieben sich aber trennen sich. Er hat mir dann noch eine lange sms geschickt und erklärt, dass er sich mit dem Kopf gesagt habe, eine Entscheidung zu treffen. Was aber genau passiert ist weiss ich immer noch nicht…

Ich glaube, dass der Druck seiner Familie (Eltern geschieden) und hier in meiner Familie einfach zu gross war. Er wollte es immer allen recht machen und hat sich wohl schlussendlich für seine Familie entschieden. Blut ist nun mal dicker als Wasser. Und gegen seine Familie traut er sich nicht, etwas zu sagen – also hat er wohl so entschieden, seine Liebe aufzugeben.

Aber ich sehe und spüre, dass die beiden zwar äusserlich sehr gefasst (stark) sind  doch innerlich sehr leiden…

Ich bete für die beiden – es tut mir so leid…

Herzschmerz

traurigerengelEs zerreisst mir das Herz !

Töchterchen und Herzbube haben sich getrennt – es ist furchtbar. Nach über einem Jahr Beziehung.

Hätte ich den Jungen nicht so gemocht, wär’s wahrscheinlich nicht so schlimm – aber er war für mich fast wie ein Sohn.

Sie hätten schon seit 2 Monaten fast täglich gestritten, und so gehe es nicht weiter. Und das vor Weihnachten!

Ja ich weiss, sie sind noch sehr jung. Und ja ich weiss, das geht vorbei. Aber momentan fühlt es sich schrecklich an. Dazu kommt noch, das Herzbube zu mir kam und sagte: Ich mag dich wirklich sehr gern und es tut mir so leid. Aber wir werden uns schon noch sehen. Ich komme ab und zu vorbei. Und dabei umarmte er mich sehr herzlich mit wässerigen Augen. Auch ich hatte grosse Mühe, die Tränen zurück zu halten.

Irgendwas ist vorgefallen… was genau, weiss ich nicht… und ich merke, dass es eine Kopf- und nicht eine Herzentscheidung ist.

Wir hatten alle schon mal Liebeskummer – und ich denke, dass es mir gewisse Erinnerungen hochgeschaukelt hat… da es sich aber um mein eigenes Kind handelt, habe ich das Gefühl, das der Schmerz 10x schlimmer ist, als wenn ich es selbst erlebe.

Wir kommen auf die Welt und unser ganzes Leben suchen wir nach Liebe. Das Leben ist kein Ponyhof – ich weiss. Aber es ist grausam. Dieser Klump im Magen und im Hals.

Ihr denkt sicher, dass ich übertreibe. Aber so fühl ich mich momentan.

Zusätzlich zu all meinen anderen Sorgen, hätte ich gern darauf verzichten können!

 

Wenigstens eine sms…

Wenn ich wenigstens ab und zu mal eine sms bekommen würde. Aber nein – nix, nada, rien du tout !

Ich habe Pierre vor 2 Tagen geschrieben:

… ja, ich weiss, du kannst mir nicht geben was ich verdiene (das hat er mir gesagt!)… aber ich hätte dich jetzt einfach gern hier. Fühl mich grad sooo allein… so traurig. Warum machst du das, Pierre ??? Wovor hast du angst??? Wenigstens eine sms… miss you ❤

Aber natürlich kam nichts zurück.

Eigentlich kann ich es ganz gut handhaben, doch manchmal überkommt es mich einfach. Wie gestern abend, als ich dachte: wieso habe ich mich nicht früher getrennt? Mir kamen die Tränen – Gut, dass es schon spät war und die Kids schon schliefen.

Ich weiss ja, das es nichts bringt, und doch verstehe ich manchmal nicht, wieso dass wir uns jedesmal verpassen.

Na ja, ich muss halt eifach damit leben, nach vorn schauen und hoffen, dass er mir nicht wieder über den Weg läuft, wenn ich soweit bin, ihn wirklich vergessen zu haben… Denn sonst fängt alles wieder von vorne an und langsam mag ich nicht mehr!

Mahatma GandhiLiebe ist die stärkste Macht der Welt,
und doch ist sie die demütigste,
die man sich vorstellen kann.

Mahatma Gandhi

Es ist passiert…

Es war Schicksal, anders ist das nicht zu erklären!

Als ich gestern um halb fünf in der Kirche wartete, dass das Konzert anfängt, sehe ich plötzlich Pierre eintreten. Mir stand der Atem für einen kurzen Moment still. Er hat mich nicht gesehen und ging an mir vorbei. Da sagte ich: Ja guten Abend Herr Dupont! Pierre drehte sich um und war ziemlich überrascht – freute sich aber ersichtlich und fragte, ob der Platz neben  mir noch frei sei. Natürlich war er das (es sass niemand sonst in dieser Reihe) und Pierre setzte sich.

Das Konzert fing pünktlich um 17h an und wir haben beide- teils mit geschlossenen Augen – die Musik genossen. Bei einem Gesang haben wir sogar beide mitgesummt. Er Bass und ich Alto Stimme. Ich fühlte mich sehr wohl, hatte nicht mal weiche Knie oder nasse Hände. Es war einfach total entspannt und cool. Wir berührten uns ab und zu „zufällig“ am Bein oder Arm – aber alles sehr diskret.

Nach einer Stunde war das Konzert fertig und ich erfuhr, dass seine Mutter in diesem Ensemble mitgesungen hatte (ich habe sie vor Jahren ein einziges Mal gesehen und hatte sie nicht wieder erkannt). Pierre stellte sich dann mit einem Körbchen für die Kollekte zur Tür und als ich rausging meinte er hastig Es gibt noch einen Apéro nebenan! Ich lächelte, nickte und ging raus.

Nach gut 10 Minuten kam seine Mutter zu mir und fragte „Sie kennen meinen Sohn??“ Es kam fast etwas agressiv rüber und ich antwortete „ja, wir kennen uns schon seit gut 15 Jahren. Wir haben mehrere Lager gemeinsam gemacht“. Ihr Gesicht erhellte sich und sie schien „beruhigt“. Ich folgte ihr in den Saal und ergatterte ein Glas Wasser. Ich setzte mich an den Tisch und wartete. Plötzlich kam sie zu mir und meinte „Pierre kommt sicher gleich“. Ich fragte mich, wieso sie mir das so sagt, aber gut.

Pierre kam dann weitere 10 Minuten später und steuerte direkt auf mich zu. Willst du ein Glas Wein?Nein danke, ich muss noch fahrenich auch, komm schon, ein Glas!na gut, aber nur ein halbes.

Wir plauderten dann gemeinsam mit dem Pfarrer. Ab und zu kam mal eine Bemerkung welche nur er oder ich verstand und nach knapp einer Stunde gingen dann die ersten Leute nach Hause und verabschiedeten sich.

Auch ich machte mich bereit aufzubrechen und so verliessen wir gemeinsam den Saal. Als wir draussen standen fragt er wo hast du dein Auto?da vornah ok, ich gleich hier. Fahr mir doch kurz nachok…

Als ich im Auto sass, fragte ich  mich, wo er mich jetzt hinführt. Irgendwo in den Wald, in einen dunklen Winkel? Wir fuhren keine 10 Minuten und kamen bei einem Stadt-Reienhaus an. Als wir beide ausgestiegen waren, schritten wir vielleicht 50m zu einer Tür und er meinte, das sei das Haus seiner Urgrossmutter. Er kramte den Schlüssel hervor und wir traten ein. Er erklärte mir dann, dass die untere Wohnung dieses alten Stadthauses eigentlich seiner Mutter gehöre, sie aber nicht hier wohne und dies nur dazu diene, wenn er oder sein Bruder kämen und hier übernachten. Aha. Also ich wusste schon, dass seine Mutter in dieser Stadt wohnte, das allerdings hätte ich nicht erwartet.

????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????Nachdem er mir die kleine 3-Zimmer-Wohnung gezeigt hatte und wir im Korridor standen, packte er mich plötzlich und drückte mich gegen die Wand. Wir küssten uns leidenschaftlich und es war einfach nur magisch – fast wie im Film. er flüsterte mir ins Ohr ich hätte dich damals in Adelboden oder damals auf der Bettmeralp fragen sollen, ob du mit mir schläfst (da war er solo und ich verheiratet) aber ich traute mich nicht, da du verheiratet warst. – Ja, hättest du…

Wir küssten uns weiter und plötzlich drückt er mich weg und meint ich darf dir das nicht antun! Ich kann dir niemals geben was du verdienst! Ich schaute ihn nur an und küsste ihn. Nach einigen weiteren Küssen trat er einen Schritt zurück, schaute mir fest in die Augen und meinte wenn wir miteinander schlafen, dann missbrauche ich dich. ich will dich nicht verletzen.Wenn ich es auch will, ist das kein Missbrauch. Ich weiss ja wie die Lage ist.Ich will aber nicht, dass du leidestdas tu ich sowieso seit 15 Jahren schon, kommt nicht mehr darauf an. Weisst Du, ich liebe dich. Er küsste mich und zog mir meinen Mantel aus. Dann stiess er mich sanft den Gang entlang ins hintere Zimmer. Ich zog ihm sein Hemd aus und als wir beide nur noch in der Unterwäsche auf dem Bett lagen, stand er plötzlich auf und meinte wir dürfen das nicht. Ich bin zu egoistisch zu chaotisch, ich werde dich nur verletzen! Es ist Missbrauch. Ich zog ihn zu mir heran, küsste ihn und flüsterte Es ist Schicksal… ich will es, also ist es kein Missbrauch. – Bist du sicher? Ich nickte.

Als er in mich eindrang, schaute er mir in die Augen und wollte wissen, ob ich Kinder bekommen könne. Ich verneinte und der Akt war zwar sehr kurz aber um so intensiver. Kurz darauf stand er auf, schüttelte den Kopf und hielt ihn mit beiden Händen. Ich umarmte ihn, gab ihm einen Kuss auf die Wange und sagte mach dir keinen Kopf. Es musste sein.

Wir zogen uns an und setzten uns aufs Bett. Sein Blick war auf den Boden gerichtet und er meinte weisst du, wir könnten uns schon ab und zu treffen, aber ich will nicht nur Sex mit dir. Ich wär sonst schon längst zu Dir gefahren. Aber ich kann dir nicht mehr geben. Wir (seine Frau und er) sind eben erst umgezogen und ich fühle mich innerlich nicht bereit, zu gehen. Ja, wenn sie geht oder stirbt, aber so…!?ich weiss, mach dich nicht verrückt du darfst nicht auf mich warten! was soll ich denn tun? Ich hatte einen Freund und dachte doch nur die ganze Zeit an dich! Ich habe schon so viele Jahre gewartet, da kommt es nicht mehr drauf an. Er küsst mich.

Ich verlangte ihm dann noch ein Glas Wasser und er begleitete mich hinaus. Er müsse noch ein paar Dinge ins Auto packen und seine Gedanken ordnen. Ich nickte, küsste ihn und ging.

Als ich im Auto sass und heimwärts fuhr, fühlte ich mich gut. Nicht traurig, nicht hoffend, einfach nur gut.

Zu hause angekommen, schrieb ich ihm :

… so mein Lieber. Ich habe meine Kids eingesammelt und bin gut zuhause angekommen.

Es war wohl Schicksal heute… wunderschön wenn auch kurz…

Mach Dir keine Vorwürfe – es musste sein, davon bin ich überzeugt!

Schlaf gut und denk ein bisschen an mich 😉

Je t’aime – kann nichts dafür… küsschen :-* ❤

Ich erwartete keine Antwort und legte das Handy beiseite. Ich schlief dann auch relativ rasch ein. Als ich heute morgen erwachte, hatte ich eine Nachricht : … eine ganz gute Nacht!

Ich habe darauf nicht geantwortet und werde auch nicht darauf reagieren. Nächsten Samstag hat er Geburtstag, da wird er eine sms bekommen…

Aber wieder

Aber wiedero9

Aber
du bist wiedergekommen
Du
bist wieder
gekommen

Du
du bist
du bist wieder
Ich bin wieder
weil du bist

Du bist gekommen
du
wieder
und immer wieder
wieder du

Du
du
du und ich
immer wieder
und wieder

(c) Erich Fried

3 Monate

valentin2Töchterchen und Herzbube haben heute ihr 3-monatiges 😀

Ich finde das so süss und wünsche den beiden von Herzen, dass dieses Glück noch lange anhält !

 

Nachtrag : Am abend hat Herzbube Töchterchen einen Strauss Rosen gebracht… 🙂