Tag-Archiv | Singen

Schon wieder eine Woche vorbei…

… seit meinem letzten Eintrag.

Irgendwie habe ich momentan keine Ideen und keine grosse Lust zum bloggen. Vielleicht läuft es daran, dass mein Liebesleben momentan sehr gut ist? Anfänglich war dieser (dieses? ich finde das so komisch) Blog ja dazu da, zu evakuieren, was nicht alle meine Bekannten und Verwandten wissen sollten – vorallem in Bezug auf mein Liebesleben, meine Trennung, meine Träume…

 

Mit J.D. läuft es fabelhaft – auch wenn wir uns nicht jedes Wochenende sehen können, geniessen wir jeden Augenblick den wir gemeinsam verbringen. Gerade letztes Wochenende war ich bei ihm und wir hatten es sehr gemütlich. Er ist wirklich ein Schatz – so wie Frau sich das wünscht 😀

 

Dann bin ich immer noch auf Wohnungssuche – aber es ist schon nicht einfach, zumal hier die Mietzinsen einfach exhorbitent sind und Wohnungsnot herrscht. Heutzutags musst du wirklich Vitamin B haben, um eine gute Wohnung zu bekommen. Und leider kenne ich diesbezüglich einfach keine gut plazierten Leute… aber: ich geb nicht auf und bin mir sicher, dass ich etwas finden werde !

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Mit dem Singen läufts auch gut. Am 11. Mai singen wir in einem Gottesdienst und geben anschliessend ein Konzert. Dann fahren wir vom 28. Mai bis 1. Juni ans internationale Chorfestival in Nancy (F). Hier unser Chor (englisch). Ich freu mich total und habe auch schon für Kinder und Hund alles organisiert. Das wird sicher toll!

Ansonsten ist alles beim Alten. Kinderhüten, Tanzkurse, Saxophonunterricht…. neu Baseball-Training für beide. Bruderherz spielt bei den Indians Lausanne und die haben jetzt ganz neu eine Juniormannschaft. Da meinte Bruderherz, das wär doch was für meine beiden – sie waren hell begeistert 🙂

Zum Abschluss noch dies:  

Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.
Indische Weisheit

Wochenende

Das Konzertwochenende ist vorbei – es war SUPER. Ich könnte das die ganze Zeit machen. Ich finde das richtig aufbauend ! Natürlich war es ein bisschen stressig, dann das Lampenfieber, gewisse Unsicherheiten bei einigen Liedern, die Füsse, die mir vom langen Stehen weh taten und die fehlende Zeit zum Essen  – aber es war es wert!

In Genf war die Akkustik besser als in Lausanne – allerdings haben wir in Lausanne besser gesungen 🙂 Unser Chorleiter war alles in allem zufrieden mit uns 😉

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Ich habe gestern zu meiner Mama gesagt : „Wenn die Kids mal ausgeflogen sind, suche ich mir einen Chor der auf Tournée geht !“ … Das fände ich echt toll !

Laudate !

Choeur laudate – so heisst mein Chor. Dieser Chor wurde vor 20 Jahre von Theologie-Studenten der Universität Lausanne gegründet und besteht heute aus ca. 30 Leuten verschiedener Konfessionen. Die Studenten sind heute natürlich alle nicht mehr 20 🙂 … und viele sind auch nicht mehr dabei. Ich selbst bin und war ja auch kein Theologiestudent und somit ist der Chor heute eine Gruppe von Leuten, die einfach gern singen. Das Alter liegt zwischen 22 und 45 und ich gehöre schon zu den „alten“ :D.

Ich komme eben von einem Wochenende in Evian zurück – ein sogenanntes Week-end de travail (Arbeits-Wochenende). Es war einfach toll !

Wir mussten um 13h in Evian sein und – nachdem wir unserer (4er-) Zimmer in Beschlag genommen hatten, fingen wir um 14h mit „arbeiten“ an. Wir haben bis 18h30 gesungen (mit einer 20-minütigen Pause).

Anschliessend gab’s Abendessen und gegen 20h feierten wir den 20. Geburtstag des Chors. Ins Bett kam ich etwa um 1h morgens…

Gestern, Sonntag, übten wir ab 9h30 – nach dem Frühstück – bis 12h30 weiter. Und nach dem Mittagessen nochmal von 14h-16h.

Hier 2 Beispiele unseres nächsten Programms:

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Dieses Wochenende hat mir sehr gefallen und mir sehr gut getan. Ich hätte noch eine Woche bleiben können 🙂 . Es hatte auch den Vorteil, die verschiedenen Leute mal ein bisschen besser kennen zu lernen. Obwohl ich nicht das neuste Mitglied bin, kannte ich bis jetzt die meisten nur knapp. Da ich nach den Chorproben am Mittwoch immer gleich nach Hause fahre und nicht noch auf ein Schwätzchen bleibe (wegen der Kids), kam ich bis jetzt nie wirklich dazu, mit den verschiedenen Choristen auch mal von was anderem als Bach oder Mendelsson zu reden…

Und da war da noch Thimothy – ein neues Mitglied. Er ist seit einem Monat dabei und relativ unscheinbar. Eher scheu und zurückhaltend. Er stand oft etwas abseits, beobachtete die anderen, redete kaum. Irgendwie erinnerte er mich an mich. Ich war früher auch so. Eher reserviert und ja nicht im Mittelpunkt stehen! Ich bin heute immer noch so, allerdings schon weniger. Und wenn ich mal jemanden kenne und „warm“ bin, dann kann ich bis weit in die Nacht quatschen, lachen und mich so geben, wie ich wirklich bin. Na ja, jedenfalls kamen wir ins Gespräch und ich hatte das Gefühl, dass er froh war, jemanden zu finden, mit dem er etwas reden konnte. Er ist 27 (!) und – abgesehen davon, dass er mir etwas „verschlafen“ vorkommt – ein interessanter Gesprächspartner gewesen.

Alles in allem war es wirklich ein super Wochenende und ich freu mich schon auf unsere nächste Chorporbe (leider erst in 2 Wochen wieder, denn am kommenden Mittwochabend kann ich wegen dem Elternabend von Sohnemann nicht hingehen 😦  )

Juhuuuuu…. es ist Mittwoch

Ich freu mich immer auf den Mittwoch abend, denn dann geh ich für 2 Stunden singen. Immer von 20h-22h. Da kann ich richtig abschalten, mich gehen lassen, geniessen, mal nicht immer an die gleichen Dinge denken – ausserdem fühle ich mich danach immer super, ausgeglichen, relaxed und zufrieden. Juhuuuu !!!

Unser Konzert am 15. Dezember beinhaltet unter anderem folgendes WUNDESCHÖNE Lied

Taizé Gebete

Heute morgen war ich beim Taizé Gebet.

Das gibt’s bei uns hier einmal pro Woche, jeweils am Mittwoch morgen um 9h. Normalerweise kann ich da nicht hingehen, weil ich eine zwei-jährige hüte. Doch heute ist sie ausnahmsweise nicht gekommen. Also habe ich spontan entschieden, hinzugehen. Es hat mir gut getan.

Diese Taizé Gebete dauern jeweils 1/2 Stunde. Besinnung – ja fast eine Art Meditation. Kurze Gebete, Fürbitten, eine Lesung und singen.

Es hilft mir, in mich zu gehen, ruhig zu werden und gleichzeitig Energie zu tanken. Die Taizé-Lieder sind wunderschön (siehe z.B. hier). Heute morgen haben wir unter anderem DAS gesungen. Wenn man das immer wiederholt, kommt man (ich zumindest) in eine Art Trance  (Meditation). Es ist einfach unbeschreiblich, dieses Gefühl. Und wie die Taizé Gemeinde auf ihrer Internet schreibt:

Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott. Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen eine Atmosphäre, in der man gesammelt beten kann. Der oftmals wiederholte, aus wenigen Wörtern bestehende und schnell erfaßte Grundgedanke prägt sich allmählich tief ein. Meditatives Singen ohne jede Ablenkung macht bereit, auf Gott zu hören. Alle können im gemeinsamen Gebet in solche Gesänge einstimmen und zusammen ohne engeren zeitlichen Rahmen der Erwartung Gottes Raum geben.
Wo es Vertrauen auf Gott zu wecken gilt, sind Stimmen von Menschen, die sich im Gesang vereinen, unersetzlich. Ihre Schönheit läßt – wie die Christen in der Ostkirche sagen – etwas von der „Freude des Himmels auf der Erde“ spüren. Inneres Leben kann sich entfalten.
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