Jemand hat mal gesagt, wenn das Denken, das Fühlen und das Handeln miteinander übereinstimmt – dann ist es gut.
Natürlich sind das die idealen Voraussetzungen damit etwas Gutes dabei herauskommt, aber einfach umzusetzen ist das nicht immer. Man kann etwas denken und fühlen, aber zum Handeln sind einem die Hände gebunden. Durch gegebene Umstände, kann man manchmal nicht so handeln wie man es eigentlich gern möchte.
z.B. (aus aktuellem Anlass) ist man frisch verliebt, denkt viel über diese Beziehung nach, fühlt, dass es das Richtige ist – aber man kann nicht handeln.
Es geht nicht, weil
– erst gewisse Dinge geregelt werden müssen.
– man nicht macht, was man eigentlich sollte, um dritte nicht zu verletzen
– dritte einen daran hindern
– finanzielle Hindernisse da sind
– man vor sich selbst erschrickt
– man durch Handlungen dritter doch nicht ganz sicher ist
es gibt sicher noch andere Gründe. Manchmal braucht es sehr viel Geduld, damit aus dem gefühlten Denken ein Handeln entsteht.
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Und dann gibt es auch Situationen, da handelt man, weil man denkt, man fühle das Richtige. In Wirklichkeit aber macht man sich dabei nur etwas vor: man möchte etwas, das reell aber gar nicht vorhanden ist. Man ist durch dieses Wunschdenken verblendet.
Ich persönlich finde es sehr schwierig zu handeln, weil man denkt, man fühle das Richtige – und doch tue und habe ich Dinge getan, weil ich es für das Richtige hielt. Manchmal war es gut und manchmal nicht. Doch wenn ich nochmal von vorn anfangen könnte, würde ich genau die gleichen Dinge tun oder lassen, oder um es mit den Worten von Marlene Dietrich zu sagen:

ist das etzt gut oder nicht?
😀 das ist schon alles gut so wie’s ist. Waren einfach so Gedankengänge.