Horizont


Kopf hoch,
dann wird auch
der Horizont sichtbar.

~ © Joachim Panten, alias karlundemil ~

2ter 024

Ich bin ja eigentlich ein „Stehaufmännchen“ und ich versuche immer, ein Ziel – den Horizont – vor Augen zu haben. Ich erreiche auch meist was ich will – auch wenn’s manchmal etwas dauert.

Aber momentan habe ich grad irgendwie den Horizont aus den Augen verloren. Durch neue Informationen scheint er mir extrem weit weg – der Horziont. Ich habe das Gefühl, nicht zu wissen, was ich tun soll oder muss.

Es scheint grad alles so kompliziert, unrealisierbar, verschwommen irgendwie… Als würde ich das Ziel aus den Augen verlieren. Aber das will und werd ich nicht. Ich werde dafür kämpfen – auch wenn’s Jahre dauert !

4 Kommentare zu “Horizont

  1. Solange die Hoffnung noch da ist, gib nicht auf! Eure Situation ist schwierig, da bleibt es erst recht nicht aus, dass man den Kopf mal hängen lässt. Lass Dich dadurch nicht von Deinem/Eurem Ziel abbringen. Auch wenn der Weg fast unendlich lang zu sein scheint …
    Liebe Grüße!

  2. Die Hoffnung ist da – da besteht kein Zweifel. Ich glaube fest daran und ich sage : es gibt immer Wege, wenn sie auch nicht geradlinig zum Ziel führen.

    Doch es braucht Geduld, und manchmal habe ich sie nicht, die nötige Geduld.

    Vielleicht liegt es daran, dass ich mich so machtlos fühle. Ich bin sehr weit weg und kann reel nicht viel unternehmen. Jedenfalls nicht so, wie ich es tun würde, wenn ich dort wär. Und Worte oder Handllungen Dritter können jemanden stark beeinflussen, etwas zu tun (oder nicht zu tun) – obwohl man es eigentlich selbst gar nicht will. Es ist schwierig, sich nicht vom Weg abbringen zu lassen.

    Und man ist und will nicht egoistisch sein, obwohl man eigentlich genau weiss, was man raten und tun würde. Doch man möchte den anderen ja nicht überfordern.

    Dann ist da auch diese Angst, dass man durch gewisses Handeln oder reden den anderen verletzen – ja sogar verlieren könnte. Und das will man auf keinen Fall !

    Also muss ich mich in Geduld üben, den Horizont wieder finden und einen gemeinsamen Weg aussuchen und verfolgen…. Bis wir am Ziel angekommen sind.

  3. Ich weiß sehr gut, was Du meinst. Es sind genau die Schwierigkeiten einer Fernbeziehung, vor allem in der frühen Phase des Kennenlernens, in der Ihr ja auch noch seid. Ich kann Dir nur raten, authentisch zu bleiben, Dich nicht zu verbiegen, Vertrauen zu haben, über Deine Gefühle, Ängste und Sorgen zu reden, damit Missverständnisse möglichst gar nicht erst auftreten.

  4. Das schwierige daran ist, das gewisse Dinge noch nicht geregelt oder unklar sind. Wir die Antwort (das Ziel) nicht haben…

    Das tu ich – ich rede darüber offen, aber es ist trotzdem nicht immer einfach

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