So, die Briefe an meine Kinder sind geschrieben. Einen für Töchterchen und Sebastian, einen für Sohnemann.
Ich werde die Briefe morgen zu Hause in der Küche liegen lassen, oder vielleicht besser in den Briefkasten stecken ? Das überleg ich mir noch…
Eigentlich wollte ich die Briefe ja hier veröffentlichen. Aber da sie auf französisch sind, habe ich keinen Mut, sie zu übersetzen (1 x 2 Seiten + 1 x 1 Seite im A4-Format, Arial 11 … ).
Gestern hatten wir ein wunderbares Konzert. Wir haben die Bachkantate BWV 1 gesungen. Die Kirche war voll, Mama und ein Arbeitskollege sind gekommen. Es hat mir gut getan 🙂

Also ich wurde die Briefe in den Briefkasten stecken
Meinem Sohn habe ich den Brief in den Schulsack gelegt. Für die beiden anderen liegt der Brief auf dem kleinen Möbel beim Eingang, und heute morgen habe ich gegenüber von Sebastian bemerkt, dass ein Brief für sie dort ist. Wir werden sehen…
Dachte, in Ihrer Heimatregion sprechen alle alle Landessprachen (ausser vielleicht Rätoromanisch, aber das ist ja eine Mischung aus Deutsch, Französisch, Italienisch, Latein, Elsässisch, ,,,, also mit Latein erschliessbar), also verstehen alle incl. der Graubündner Ihre frankophonen Worte.
Ja, es gibt 4 Landessprachen, das ist richtig. Das heisst aber nicht, dass alle alle Sprachen sprechen… Viele Deutschschweizer verstehen mehr oder weniger französisch und/oder italienisch, allerdings lang nicht alle ! Und französischsprechende Schweizer sprechen eher selten eine andere Sprache als ihre eigene…
Wenn ich aber hier jetzt die beiden Briefe auf Französisch publiziere habe ich schon Zweifel, dass meine Leser diese verstehen – da die meisten aus deutschsprechenden Regionen (Schweiz, Deutschland, Österreich) sind… reden/verstehen Sie französisch?
Und wie haben sie auf die Briefe reagiert? Habt ihr darüber gesprochen? Gab es ein gutes Feedback, Veränderungen?
Also wirklich reagiert haben sie nicht – mir gegenüber jedenfalls nicht. Es wurde auch nicht darüber gesprochen. Wobei ich sagen muss, dass ich bewusst das Thema nicht angesprochen habe. Bei Töchterchen hat es, so wie ich das bis jetzt beurteilen kann, etwas bewirkt. Immerhin macht sie die Sachen, welche sie tun muss im Haushalt und gibt auch ihrem Freund ab und zu einen Tip, er sei heute mit der Küche, etc dran. Wir reden auch viel „normaler“ miteinander. Seit sie den Brief bekommen hat, haben wir 2 mal ganz kurz (aber eigentlich nicht der Rede wert) gestritten.
Bei Sohnemann allerdings… na ja, da gibt’s echt Probleme. Ich glaube, er hat eine regelrechte Schulphobie. Am Montag habe ich Termin mit dem Direktor. Darüber schreib ich dann ein ander mal.