… dann bist Du allein


Durch die ganze Briefschreiberei an meine Sorgenkinder, habe ich ganz vergessen zu erzählen, dass letzte Woche Sohnemann abends zu mir kam und mich fragte :

Was machst Du eigentlich, wenn wir (Töchterchen und er) nicht mehr da sind, also zu Hause wohnen? Dann bist Du ja ganz allein… Möchtest Du nicht einen Freund haben?

Na ja, das ist richtig, aber das ist halt dann so.

Aber das ist nicht gut für Dich. Es wär besser, wenn Du dann jemanden hättest.

Dann ging er zurück in sein Zimmer.

Am nächsten Tag kam er wieder zu mir und meinte, er hätte jetzt einen Freund für mich gefunden… Ah ja? Wen denn?

Otto ! Du hast doch erzählt, dass ihr Euch gut versteht und es toll war an der Hochzeit von Tamara.

🙂 eh ja. Ich mag ihn, aber er wohnt ja bei Zürich, das ist viel zu weit weg.

Er meinte dann, das sei ja nicht scho schlimm. Otto könnte ja hierher ziehen…

Ich find es irgendwie süss, wie er sich darüber Gedanken macht.

3 Kommentare zu “… dann bist Du allein

  1. Ich finde das auch lieb und es lässt darauf schließen, dass deinen Sohn durchaus einfühlsam sein kann (wenn er will). Es ist interessant, dass er versucht hat, sich in dich hineinzudenken und sogar eine Lösung für dich gesucht hat. Ich glaube, die Chancen stehen ganz gut, dass dein Brief bei ihm positives bewirken wird. Die Daumen bleiben weiterhin gedrückt!

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