Manchmal möchte ich ausbrechen und einfach alles über Bord werfen. Ins Auto sitzen und einfach weg ? Schluss mit Alltag und dem täglichen Kampf ums Überleben :
- Rechnungen zahlen
- mit dem Geld jonglieren
- Abzahlungs-Arrangements verhandeln
- Post aus dem Briefkasten nehmen und hoffen, dass nicht noch mehr Rechnungen kommen
- jeden Tag zur Arbeit fahren (weil der Arbeitgeber denkt, dass man so den Angestellten besser kontrollieren kann. Dabei funktionniert HomeOffice wunderbar – zumindest was meine Arbeit betrifft. Ausserdem wäre es noch einen Beitrag für die Umwelt : weniger Abgase da das Auto nicht benutzt wird
- eine Wohnung zu bezahlen, welche grösstenteils nur zum schlafen benutzt wird weil man ja 100% arbeiten muss
- Psychologe und Unterstützer für alle anderen sein, selbst aber (mit Ausnahmen) keine Unterstützung zu bekommen
- sich allein und verlassen fühlen – wieso also nicht gleich einfach alles über Bord werfen – man ist ja sowieso allein.
Ich wünsche mir manchmal, irgendwo in der Natur zu sein, niemanden zu sehen, keine Verpflichtungen zu haben. Tiere und Natur und sonst nichts.
Aber man kann ja in unserer Geselleschaft nicht einfach machen was man will – schon gar nicht, wenn man nicht die nötigen Mittel dazu hat. Also wird das wohl nur ein Traum bleiben…

Da hab ich auch schon unzählige Male drüber nachgedacht. 🙂
Ich glaube, es gibt relativ viele Leute, die darüber nachdenken… aber das Leben ist leider nicht immer wie man es sich wünscht.
Man sollte versuchen, so gut wie möglich damit umzugeh’n, sich an kleinen Dingen erfreuen, sich nicht unnötig Sorgen machen – meistens ist das reelle Problem keiner als die Sorgen die man sich darüber macht… aber das ist nicht immer einfach.
Schlimm finde ich irgendwie, dass man so machtlos ist – man ist einfach in dieser Gesellschaft gefangen…
Da gebe ich dir recht. Man hat es schwer, wenn man aus diesem „Hamsterrad“ ausbricht und plötzlich in die andere Richtung läuft. Man wird schief angeschaut, weil man eben nicht mehr der Masse folgt. Auch wenn es abgedroschen klingt, man hat nur das eine Leben und dieses will ich so gestalten, wie ich es für richtig erachte, nicht wie es mir vom Großteil der Gesellschaft diktiert wird.
Ja, da bin ich absolut mit Dir einverstanden.
Ich schwimme eigentlich nicht mit der Masse und mache Dinge so, wie ich sie für richtig halte und mich dabei wohl fühle. Aber : ich habe kein dickes Bankkonto und kann mich „einfach so“ absetzen, sprich den Job aufgeben und machen was ich will. Und da ist man dann wohl oder übel – gegen seinen eigentlichen Willen – „verdammt“ im Hamsterrad zu bleiben…
Das stimmt, so gehts mir auch. Aber man kann das Beste draus machen. Und sich zumindest mit Leuten abgeben, die einem gut tun.
Ja, das auf jeden Fall. Aber manche Menschen sucht man sich nicht aus… und man „muss“ sich trotzdem mit ihnen abgeben