Viele empfinden es als Glück, viel zu besitzen. Aber ist das wirklich so? In einer Welt, die ständig zum Kaufen anregt, stellt sich die Frage: Macht Konsum wirklich glücklich? Oder liegt das wahre Glück im Minimalismus?

Werbung und soziale Medien verstärken das Gefühl, dass wir immer mehr brauchen. Doch es kann auch belastend sein: Zu viele Dinge, zu wenig Platz, finanzielle Sorgen.
Ist Minimalismus die Antwort? Weniger Besitz und mehr zwischenmenschliche Beziehungen sowie Erlebnisse bringen laut Studien langfristig mehr Zufriedenheit als materielle Güter. Das bedeutet jedoch nicht, dass man auf alles verzichten muss.
Oft liegt die Wahrheit in der Mitte. Bewusst konsumieren, aber nicht auf alles verzichten. Beziehungen und Glücksmomente bieten eine innere Zufriedenheit und Erfüllung, die man weder in einem teuren Auto, noch einer prunkvollen Villa oder einem dicken Bankkonto findet.
Natürlich ist es leichter, wenn man sich keine Sorgen um Geld machen muss – wenn die Werkstattrechnung fürs Auto in einem Mal und nicht in Raten bezahlt werden kann. Es kann jedoch belastend sein, ständig darüber nachzudenken, wie man bis zum Monatsende durchkommt.
Es gibt Situationen, die man nicht vorhersehen kann. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass das Auto plötzlich den Geist aufgibt, das Finanzamt die Steuerforderungen von 300 auf 600 Franken pro Monat verdoppelt oder dass die Krankenkassen-Subvention über Nacht gestrichen wird? Statt 500.- monatlich für die Versicherung muss man plötzlich 1000.- zahlen.
Solche unerwarteten finanziellen Belastungen können schnell zu einem echten Problem werden, wenn man keine Rücklagen hat. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, Rücklagen zu bilden.
Viele Menschen müssen mit einem einzigen Einkommen für mehrere Personen sorgen und haben kaum Spielraum, um Geld zur Seite zu legen. Wer nie in einer solchen Situation war, kann das oft schwer nachvollziehen.
Und trotz all diesen Sorgen bin ich davon überzeugt, dass Geld zwar beruhigt, aber nicht glücklich macht…
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