Heute kamen in der Christ Church Lausanne lediglich eine gute Handvoll Menschen zu einem Moment des Innehaltens zusammen – im Rahmen des nationalen Trauertages und im Gedenken an die Tragödie von Crans-Montana.
Und doch war dieser Moment tief berührend.
In der Schlichtheit von Gebet, Stille und Musik wurde etwas Wesentliches spürbar: eine geteilte Präsenz, eine aufrichtige Aufmerksamkeit füreinander, eine Solidarität, die über die Zahl der Anwesenden hinausgeht. Denn entscheidend ist nicht, wie viele wir waren, sondern dass wir da waren – gemeinsam – vereint in Mitgefühl und Erinnerung.
Ich teile hier ein kurzes Video dieses Moments, begleitet von der Musik, die am Ende des Innehaltens gespielt wurde. Es wurde von einer Person in einer Nacht der Schlaflosigkeit geschrieben – in einem Moment, in dem das Herz frei sprechen durfte.
